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MaRisk

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Themenspezial

Im Rahmen der fachlichen

Im Rahmen der fachlichen Analyse, die in regelmäßigen Abständen wiederholt werden sollte, muss sichergestellt werden, dass der Risikobericht alle gesetzlich geforderten Angaben enthält. Weiterhin erfolgt in diesem Rahmen eine Verprobung mit der formulierten Risikostrategie des Hauses. Da jedes Institut spezielle Eigenheiten vorzuweisen hat, muss außerdem der konkrete Institutsbedarf berücksichtigt werden. Hierzu gehört beispielsweise auch eine Bedarfsanalyse für zu erstellende Reports, insbesondere mit dem Vorstand. Wenn der fachliche Rahmen institutsindividuell definiert ist, wird im nächsten Schritt eine Struktur für das Risikoreporting festgelegt und die konkrete visuelle Aufbereitung der Kennzahlen definiert. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der Management Summary zu, die trotz möglichst hoher Kompaktheit alle steuerungsrelevanten aktuellen Informationen zur Risikosituation des Instituts auf einen Blick enthalten soll. Parallel werden IT-seitig die Prozesse und die technischen Rahmenbedingungen für ein effizientes Reporting geschaffen oder optimiert. Konkretes Vorgehen im Best-Practice-Modell In einer Bestandsaufnahme sollte als zentrale Anforderung an den Risikobericht zunächst die vollständige Konformität mit den MaRisk überprüft werden. Parallel dazu hat es sich bewährt, durch einen kritischen externen Blick die adäquate Empfängerorientierung und tatsächliche Eignung zur Steuerung der Bank zu untersuchen. Wenn die Erfüllung der MaRisk sichergestellt ist und die Inhalte des Berichts auf steuerungsrelevante Bereiche konzentriert sind, wird im Anschluss der Erstellungsprozess beleuchtet. Ausgehend von dieser ausführlichen Bestandsaufnahme können dringender Handlungsbedarf sowie weitere Gaps zunächst vollständig identifiziert und anschließend angegangen werden. Zum Projektabschluss sollten alle Anpassungen dokumentiert und entsprechend kommuniziert werden. Fazit Das vorgestellte und in der Praxis bewährte Vorgehensmodell bringt folgende unmittelbaren Vorteile für die Risikoberichterstattung mit sich: > Prüfungssicherheit für MaRisk > Fokussierung auf Wesentliches > Übersichtlichkeit und Transparenz > Verbesserte Entscheidungsgrundlage > Reduktion der Berichte hinsichtlich Anzahl und Umfang > Schnellere Berichtsverfügbarkeit > Abstimmung Aufsichtsrecht mit der Gesamtbanksteuerung > Gewinnung freier Ressourcen im Controlling Zur erfolgreichen Optimierung des bestehenden Risikoberichts sind neben fundierten fachlichen Detailkenntnissen in den einzelnen Risikoarten und im Aufsichtsrecht auch umfassende Erfahrungen in der empfängerorientierten Aufbereitung von Berichten erforderlich. Um auch gleichzeitig den Prozess der Berichtserstellung verbessern zu können, ist eine gute Kenntnis der verwendeten Risikomanagement- Tools sowie technisches Know-how zur konkreten Umsetzung des Reportings empfehlenswert. Kritische Bestandsaufnahme Institutsspezifische Optimierung Ergebnisdarstellung > MaRisk-Abgleich > Empfängerorientierung & Steuerungseignung > Erstellungsprozess > Erhebung individueller Anforderungen > Ableitung Anpassungsbedarf > Umsetzung bzw. Umsetzungsempfehlung > Dokumentation > Aktualisierter Risikobericht > Präsentation Abbildung 2: Best-Practice-Modell zur Optimierung des Risikoberichts 18 I Themenspezial MaRisk

Autoren dieses Themenspezials Ulrich Leuker Bereichsleiter Controlling Sparkasse Neuss Dr. Andreas Mitschele Management Consulting, msgGillardon AG > +49 (0) 7252 / 9350 - 172 > andreas.mitschele@msg-gillardon.de Dr. Frank Schlottmann Geschäftsbereichsleiter Management Consulting, msgGillardon AG > +49 (0) 7252 / 9350 - 153 > frank.schlottmann@msg-gillardon.de Stephan Vorgrimler Management Consulting, msgGillardon AG Impressum Herausgeber: msgGillardon AG, Edisonstraße 2, 75015 Bretten Telefon +49 (0) 7252 / 9350 - 0 Fax +49 (0) 7252 / 9350 - 105 E-Mail info@msg-gillardon.de Internet www.msg-gillardon.de Verantwortlich: Karl-Martin Klein, Peter Dietrich, Judith Jaisle, Stephan Schmid Chefredaktion: Andrea Kaldenbach Konzept und Layout: Maik Johnke Bildnachweis: Fotolia, msgGillardon AG Produktion: Blaich Druck, Straubenhardt > +49 (0) 7252 / 9350 - 186 > stephan.vorgrimmler@msg-gillardon.de Roland Wagner Principal Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 1531 > roland.wagner@msg-gillardon.de Prof. Dr. Konrad Wimmer Geschäftsbereichsleiter Bankinnovation, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 1539 > konrad.wimmer@msg-gillardon.de Der Inhalt gibt nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Nachdrucke nur mit Quellenangabe und Belegexemplar. © msgGillardon AG (Mai 2010) Themenspezial MaRisk I 19

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Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


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