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Lünendonk® Trendstudie

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Versicherungen 2020 - Trends, Technologien und Geschäftsmodelle

VERSICHERUNGEN 2020

VERSICHERUNGEN 2020 TRENDS, TECHNOLOGIEN UND GESCHÄFTSMODELLE Executive Summary Zwölf Bewertungs- und Aufzählungsfragen in fünf Themenblöcken haben 123 Manager aus der deutschen Versicherungswirtschaft detailliert für die vorliegende Studie beantwortet. Die wesentlichen Ergebnisse sind in aller Kürze: HERAUSFORDERUNGEN UND OPTIMIERUNGSBEDARFE 91,9 Prozent der Versicherungsmanager beurteilen die „Umsetzung von regulatorischen und gesetzlichen Vorgaben“, zum Beispiel Solvency II, EU-Vermittlerrichtlinie und Verbraucherschutz, als die wichtigste Herausforderung für die Versicherungsbranche. Aber ein knappes Drittel von ihnen erkennt hier kaum oder überhaupt keinen Optimierungs bedarf! Das muss aber kein Widerspruch sein, denn diese Befragten sehen wohl ihre Unternehmen bereits gut aufgestellt, was die „Umsetzung von regulato rischen und gesetzlichen Vorgaben“ betrifft. 89,4 Prozent der Befragten beurteilen den „Hohen Preiswettbewerb bei Standardprodukten“ zwischen den Versicherungsunternehmen als Problem; neue Wettbewerber für die Versicherungswirtschaft aus anderen Branchen, zum Beispiel Automobilhersteller mit einem Angebot von Kraftfahrzeugversicherungen, schätzen aber weniger als zwei Drittel von ihnen als Besorgnis erregend ein. Diese neuen Marktplayer werden eher als Partner und weiterer Vertriebskanal wahrgenommen. in vielfältiger Hinsicht Kopfzerbrechen: Steigende Qualitätsansprüche, „Rückläufige Kundenloya lität/ zunehmende Wechselbereitschaft“, sinkende Wertschätzung von Versicherungsprodukten insbesondere seitens junger potenzieller Kunden sowie grundsätzlich „Mangelndes Vertrauen in und geringe Akzeptanz von Versicherungsprodukten“ machen der Branche bei ihren heutigen und potenziellen Kunden zu schaffen. Im Durchschnitt durchweg niedriger als die Herausforderungen sehen die befragten Versicherungsmanager die notwendigen Optimierungsbedarfe. Dies legt den Schluss nahe, dass sich einige der untersuchten Versicherungen bei der Bewältigung der Herausforderungen bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden. Dies ist grundsätzlich ein positives Signal! TATSÄCHLICHE AUFGABEN UND PRIORITÄTEN DER VERSICHERUNGSUNTERNEHMEN „Internationalisierung/Wachstum“ sind für 41,6 Prozent der Studienteilnehmer kaum prioritär. Wohl aber glauben deutlich mehr als jeweils 80 Prozent, dass der „Entwicklung innovativer Produkte“ und der „Verbesserung der Vertriebs- und Beratungsprozesse“ eine hohe bis sehr hohe Priorität zukommen. Und hohen bis sehr hohen Optimierungsbedarf sehen mehr als drei Viertel der Versicherungsmanager (79,7%) in der „Einführung neuer Technologien in der Kundenkommunikation“ wie Smartphones oder Tablets. Die Volatilität des Kapitalmarktes stellt zwar eine Herausforderung dar (Mittelwert: 3,2) – aber „sehr hohen Optimierungsbedarf“ erkennt nur weniger als ein Viertel der Studienteilnehmer. Deutlich mehr als drei Viertel der Versicherungsmanager bereitet die Veränderung des Kundenverhaltens GESCHÄFTSSTRATEGIEN UND KUNDENKOMMUNIKATION Die modernen Kommunikations- und Vertriebswege wie Social Media und Apps werden nach Ansicht der Studienteilnehmer bis zum Jahr 2020 gravierend an Bedeutung zunehmen – und dann zu den bedeutendsten Vertriebskanälen zählen: Der „Direktvertrieb 6

VERSICHERUNGEN 2020 TRENDS, TECHNOLOGIEN UND GESCHÄFTSMODELLE über (eigene) Online-Portale“, das Anbieten von Versicherungsprodukten über Vergleichsportale wie check24.de oder „Mobile Apps“ für Vertrieb und Service von Versicherungsprodukten über mobile Plattformen werden als die Shooting Stars der tech nischen Vertriebskommunikation angesehen. Mehr als 90 Prozent der Befragten sind der festen Überzeugung: Zur Differenzierung im Wettbewerb zählen aktuell noch die klassischen Eigenschaften wie „Beratungsqualität“, „Markenimage“, „Kundennähe“ sowie „Geschwindigkeit in der Schadenbearbeitung und der Kundenkommunikation“. Bis 2020 werden die Smartphone- und web-basierten Anwendungen allerdings in ihrer Bedeutung als Differenzierungsfaktoren zu diesen klassischen Faktoren nahezu aufgeschlossen haben. Optimierungspotenzialen in bestimmten Prozessbereichen kristallisiert sich jedoch nicht heraus. Unterdurchschnittliche Optimierungspotenziale bestehen anscheinend im „Zahlungsverkehr“ und im Bereich „Call Center“; in beide Gebiete wurde in den letzten Jahren massiv investiert. Über vier Fünftel der befragten Manager halten in erster Linie „Security“ sowie „Standardisierung und Konsolidierung der IT-Systeme“ für Themen und Technologien, in die in Zukunft am stärksten investiert wird. Auffallend ist, dass in Technologietrends wie „Collaboration“, „Konvergenz von IT/ICT“ und „Cloud Computing“ nach Meinung der Befragten eher durchschnittlich investiert wird. Junge Verbraucher sind die Zukunft der Versicherungsunternehmen. Versicherer versuchen, diese Kundengruppe besser zu erreichen, durch mehr „Transparenz in der Kommunikation“, eine „Verbesserung der Beratungsqualität“ und durch „unkomplizierte Antragsverfahren“ (etwa papierlose Prozesse und digitale Unterschriften). Mehr als 85 Prozent der Befragten sind der Meinung, dies seien die Faktoren mit „großer“ beziehungsweise „sehr großer Bedeutung“. Dazu passt, dass 95,9 Prozent der befragten Versicherungsmanager heute in der „Fachkompetenz der Berater“ die entscheidende Eigenschaft bei der Auswahl eines Versicherungsunternehmens durch die Verbraucher sehen. Dichtauf folgen die Eigenschaften „Fairness in der Schadenbearbeitung“, „Preis/ Konditionen“ sowie „Zuverlässigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit“. GESCHÄFTSPROZESSE UND UNTERSTÜTZENDE TECHNOLOGIETHEMEN Optimierungspotenziale zur Effizienzsteigerung werden durchweg in den Bereichen Frontoffice, Backoffice, Infrastruktur sowie im weitesten Sinne in der Versicherungstechnik erwartet. Ein Schwerpunkt von ZUSAMMENARBEIT MIT EXTERNEN DIENSTLEISTERN Eine sehr deutliche Aussage der Studie lautet, dass Versicherungsmanager sowohl von Managementberatungen als auch von IT-Dienstleistern zwar nicht in gleichem Ausmaß, aber dennoch deutlich sowohl „Technologiekompetenz“ als auch „Kompetenz in IT- Strategie und Umsetzung von Beratungskonzepten in IT-Prozesse“ erwarten. Die ehemalige Trennung von „hier Konzept – dort Umsetzung“ weicht immer mehr zugunsten ganzheitlicher Konzepte auf. Hilfe zur Verbesserung ihrer Unternehmensstrukturen erwarten Versicherungsmanager von Managementberatungen insbesondere in der Frontoffice-Optimierung sowie Strategieentwicklung und -umsetzung. IT-Dienstleister planen externe Partner hauptsächlich bei der Verbesserung der IT-Infrastruktur und der Backoffices in Anspruch nehmen. DIE ZUKUNFT DER VERSICHERUNGEN 2020 Regulierungsauflagen werden die Versicherungswirtschaft auch 2020 weiterhin belasten; dies scheint eine Konstante in der Überzeugung der teilnehmenden Versicherungsmanager zu sein. 7

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