Aufrufe
vor 2 Jahren

Lünendonk® Trendstudie

  • Text
  • Versicherungen
  • Befragten
  • Technologien
  • Trends
  • Zukunft
  • Bedeutung
  • Versicherungsunternehmen
  • Versicherungsmanager
  • Beziehungsweise
  • Mobile
Versicherungen 2020 - Trends, Technologien und Geschäftsmodelle

VERSICHERUNGEN 2020

VERSICHERUNGEN 2020 TRENDS, TECHNOLOGIEN UND GESCHÄFTSMODELLE Über die Zukunft von Versicherungen im Jahr 2020 Aussagen zur Zukunft von Versicherungen Mittelwerte – Bewertungsskala von 1 = „überhaupt nicht wahrscheinlich“ bis 4 = „sehr wahrscheinlich“ Überhaupt nicht wahrscheinlich Sehr wahrscheinlich Dank analytischer Methoden lassen sich Kundenund Risikogruppen besser segmentieren und Risiken besser vorhersagen. 3,3 Regulatorische und gesetzliche Vorgaben haben den administrativen Aufwand in Versicherungsunternehmen im Vergleich zu heute deutlich erhöht. 3,2 Durch die starke Zunahme des Datenvolumens haben Versicherungen massiv in analytische Tools investiert. 3,2 Die Beitragseinnahmen von Versicherungsprodukten mit Bezug zum demografischen Wandel (Pflegeversicherung, Rentenversicherung oder private Krankenzusatzversicherung) sind deutlich gestiegen. 3,1 Es finden mehr Zusammenschlüsse zwischen Versicherungen statt als bisher 2,9 Die Interaktion mit Kunden erfolgt mehrheitlich über Online-Kanäle 2,9 Versicherungsunternehmen werden sich als Kreditgeber, in Kooperationen mit Banken, etabliert haben, um ihr Kapital unabhängiger von der Zinspolitik anzulegen. 2,8 Kundenberatung findet überwiegend mithilfe spezifischer Apps statt 2,6 Es finden mehr Zusammenschlüsse zwischen Versicherungen und Banken statt als bisher 2,6 Versicherungsprodukte werden größtenteils über Web-Portale wie check24.de oder andere Portale vertrieben 2,6 Den klassischen Vertrieb über Agenturen und Mehrfachagenten wird es nicht mehr geben 2,2 n = 118 1 2 3 4 Abbildung 16: Auch in Zukunft wird es den klassischen Vertriebsweg über Agenturen geben, aber es wird auch eine Marktkonsolidierung erwartet. 40

VERSICHERUNGEN 2020 TRENDS, TECHNOLOGIEN UND GESCHÄFTSMODELLE Durch die Antworten der Versicherungsmanager zu den Themen der Zusammenarbeit mit Externen entsteht eine ungefähre Vorstellung davon, in welchen Bereichen sie externe Dienstleister einschalten wollen. Wo aber wollen die Versicherungsunternehmen selber im Jahr 2020 stehen? Wie sehen sie ihre Branche im Wandel, und welche Entwicklungen werden sich bis zum Jahr 2020 jedenfalls im Mainstream der Branche abzeichnen? Zur richtungsweisenden Beantwortung dieser Fragen hat Lünendonk die Studienteilnehmer gebeten, Aussagen zur möglichen Zukunft ihrer Branche nach der Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens zu bewerten. Die Bereiche, denen diese Fragen zugehören, sind: Regulierung, Marktstruktur, Big Data, Produktstruktur, Vertriebswege und (technische) Vertriebsunterstützung. Die befragten Versicherungsmanager folgen implizit einem Ratschlag für gute Prognostiker und gewichten absehbar eintretende Entwicklungen in ihrer Branche mit hohen Wahrscheinlichkeiten. Demzufolge sind sich auch fast 90 Prozent (89,4%) von ihnen sicher, dass auch in Zukunft regulatorische und gesetzliche Vorgaben den verwaltungstechnischen Aufwand in Versicherungsunternehmen im Vergleich zu heute nochmals deutlich erhöhen werden. Bei Berücksichtigung der noch anhaltenden Regulierungsmaßnahmen der letzten Jahre erscheint diese Prognose als weder zu gewagt noch unrealistisch. Eine weitere sozusagen sichere Annahme über die Zukunft betrifft den Einsatz von Analytik und Big Data. Die Befragten halten es mit überwiegender Mehrheit (90,1%) für „wahrscheinlich“ beziehungsweise „sehr wahrscheinlich“, dass allein aufgrund der starken Zunahme des Datenvolumens massiv in diese neuen Technologien investiert werden wird – und dass sich in der Folge dank analytischer Methoden Kunden- und Risikogruppen besser segmentieren und demzufolge Risiken genauer prognostizieren lassen (93,4%). Insofern spekulieren die Führungskräfte immerhin auf positive Auswirkungen von Analytik und Big Data, auch wenn knapp ein Drittel von ihnen zukünftigen Investitionen in diese Technologien derzeit noch skeptisch gegenübersteht. Eine ziemlich sichere Wette auf die Zukunft ist auch die Annahme, dass die Beitragseinnahmen von Versicherungsprodukten mit Bezug zum demo gra fischen Wandel deutlich steigen werden (Pflegeversicherung, Rentenversicherung, private Kranken zusatzversicherung). Nur gut 16 Prozent der befragten Studienteilnehmer hielten das für „überhaupt nicht wahrscheinlich“ oder „eher unwahrscheinlich“; fast 84 Prozent nehmen dagegen hierfür hohe Wahrscheinlichkeiten an. Einen interessanten Ausblick erlauben die Aussagen der Studienteilnehmer zur Veränderung der Marktstruktur der Versicherungsbranche, die alle im Mittel als wohl zutreffend bewertet wurden (mehr als 2,5 Bewertungspunkte von maximal 4). Knapp drei Viertel der analysierten Versicherngsmanager (74,2%) halten es für „wahrscheinlich“ beziehungsweise „sehr wahrscheinlich“, dass sich in Zukunft mehr Versicherungen zusammenschließen werden. Fast zwei Drittel (64,7%) glauben auch an verstärkte Kooperationen von Versicherungsunternehmen mit Banken, um neue Möglichkeiten für rentierliche Anlagen in einer langen Niedrigzinsphase zu realisieren. Nahezu genauso viele Studienteilnehmer (61,8%) sehen auch vermehrte Zusammenschlüsse zwischen Versicherungsunternehmen und Banken im Jahr 2020 als „wahrscheinlich“ oder „sehr wahrscheinlich“ an. Unsicherer werden die Annahmen in Bezug auf die Veränderungen im Versicherungsvertrieb im Jahr 2020. Dass die Interaktion mit Kunden mehrheitlich über Online-Kanäle erfolgen wird, halten noch 68,3 Prozent der Versicherungsmanager für „wahrscheinlich“ beziehungsweise „sehr wahrscheinlich“. Gleichwohl will sich das vorsichtige restliche knappe Drittel anscheinend nicht auf eine Dominanz der Online-Kommunikation mit Kunden festlegen. Die zukünftige Entwicklung dürfte dieser vorsich- 41

msg

01 | 2018 public
02 | 2017 public
01 | 2017 public
02 | 2016 public
01 | 2016 public
02 | 2015 public
01 | 2015 public
01 | 2014 public
01 | 2014 msg systems study
01 | 2015 msg systems Studienband
Future Utility 2030
Lünendonk® Trendstudie
Digitale Transformation | DE
Digital Transformation | EN
DE | inscom 2014 Report
EN | inscom 2014 Report

msgGillardon

03 | 2016 NEWS
02 | 2016 NEWS
01 | 2016 NEWS
03 | 2015 NEWS
02 | 2015 NEWS
01 | 2015 NEWS
02 | 2014 NEWS
01 | 2014 NEWS
02 | 2013 NEWS
01 | 2012 NEWS
02 | 2011 NEWS
01 | 2010 NEWS
MaRisk
01 | 2017 banking insight
01 | 2015 banking insight
01 | 2014 banking insight
01 | 2013 banking insight
01 | 2012 banking insight
02 | 2011 banking insight
01 | 2011 banking insight
01 | 2010 banking insight
2016 | Seminarkatalog | Finanzen

Über msg



msg ist eine unabhängige, international agierende Unternehmensgruppe mit weltweit mehr als 6.000 Mitarbeitern. Sie bietet ein ganzheitliches Leistungsspektrum aus einfallsreicher strategischer Beratung und intelligenten, nachhaltig wertschöpfenden IT-Lösungen für die Branchen Automotive, Banking, Food, Insurance, Life Science & Healthcare, Public Sector, Telecommunications, Travel & Logistics sowie Utilities und hat in über 35 Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Branchenspezialist erworben.

Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


© 2018 by msg systems ag - powered by yumpu Datenschutz | Impressum