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Lünendonk® Trendstudie

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Versicherungen 2020 - Trends, Technologien und Geschäftsmodelle

VERSICHERUNGEN 2020

VERSICHERUNGEN 2020 TRENDS, TECHNOLOGIEN UND GESCHÄFTSMODELLE Mit Ausnahme der „Strategiekompetenz“ gilt das auch für IT-Dienstleister; an Letztere stellen Versicherungsunternehmen hinsichtlich „Strategiekompetenz“ naturgemäß etwas geringere Anforderungen (2,9) als an Managementberater (3,2). Allerdings zeigen die Antworten, dass IT-Dienstleister das Versicherungsgeschäft durchaus verstehen müssen und auch in der Lage sein sollten, für IT-nahe Geschäftsprozesse wie Risikomanagement, Antragsund Schadenmanmagement oder Online-Vertrieb passende Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Die enorme Bedeutung von Technologie für die Geschäftsmodelle der Versicherungsunternehmen spiegelt sich wider in der Bewertung der „Technologiekompetenz“. Nachvollziehbar ist, dass bei IT- Dienstleistern hier die Messlatte mit 3,5 von vier möglichen Punkten sehr hoch gelegt wird. Aber auch an Managementberatungen legen die Versicherungsunternehmen sehr hohe Maßstäbe an (Mittelwert: 3,1). Anders formuliert: 87,0 Prozent der befragten Versicherungsmanager finden „Technologiekompetenz“ auch bei Managementberatungen „wichtig“ beziehungsweise „sehr wichtig“. Dies macht die enge Verzahnung von Technologie und Geschäftsprozessen auch hinsichtlich der Anforderungen an externe Dienstleister mehr als deutlich. „Projektreferenzen“ – sowohl interne als auch ex erne – werden in hohem Maße von Managementberatungen wie von IT-Dienstleistern verlangt. Anscheinend mehr zu den wünschenswerten als zu den notwendigen Kompetenzen externer Dienstleister gehören die „Internationale/globale Präsenz“ und das Vorhandensein von „Outsourcing-Kapazitäten“. 45,0 Prozent der Studienteilnehmer empfinden „Internationale/globale Präsenz“ bei IT-Dienstleistern als „weniger“ oder „völlig unwichtig“. Bei den Managementberatungen sehen das immerhin 43,3 Prozent der Befragten so. Diese Bewertungen scheinen der spezifischen Sichtweise der antwortenden Versicherungsmanager zu entspringen: Immerhin fast die Hälfte von ihnen repräsentiert Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten. Eine Verfügbarkeit von „Outsourcing-Kapazitäten“ wird von den externen Beratern und Dienstleistern nicht im Übermaß erwartet – allerdings von IT- Dienstleistern (Mittelwert: 2,9) typischerweise mehr als von Managementberatungen (Mittelwert: 2,6). Zu unterscheiden von verfügbaren „Outsourcing-Kapazitäten“ ist die vorliegende „Kompetenz im Betrieb kompletter Geschäftsprozesse (BPO – Business Process Outsourcing)“. BPO wird sowohl von Managementberatungen als auch von IT-Dienstleistern verlangt – von Letzteren in einem etwas geringeren Ausmaß. „Ganzheitliches Portfolio und Abdeckung aller Themen“, sozusagen ein universalistischer Anspruch an externe Dienstleister, wird eher von Managementberatungen verlangt (Mittelwert: 2,9) als von IT-Dienstleistern (Mittelwert: 2,6). Für den IT-Bereich wird dabei realistischerweise konzediert, dass die Fülle der technischen Themen zu immens ausfällt, um eine Vollabdeckung durch jeden beliebigen Anbieter zu erlauben. Allerdings sollte diese nüchterne Erwartung auch an Managementberatungen angelegt werden, von denen sich speziell Kunden aus der Versicherungsbranche in Vielem auch Spezialisierungsvorteile erhoffen dürfen statt eines Alles-aus-einer-Hand-Ansatzes. „Kompetenz in IT-Strategie sowie der Umsetzung von Beratungskonzepten in IT-Prozesse“ wird in herausragendem Maße verlangt (Mittelwert: 3,4). Fast 90 Prozent (88,6%) der befragten Versicherungsmanager empfinden diese Kompetenz bei IT-Dienstleistern als „wichtig“ beziehungsweise „sehr wichtig“. Analog zur „Technologiekompetenz“, die auch von Managementberatungen gefordert wird, erwarten auch mehr als zwei Drittel der befragten Versicherungsmanager von den Managementberatungen „Kompetenz in IT-Strategie sowie in der Umsetzung von Beratungskonzepten in IT-Prozesse“. 36

VERSICHERUNGEN 2020 TRENDS, TECHNOLOGIEN UND GESCHÄFTSMODELLE 70,8 Prozent der Befragten finden, dass Managementberatungen IT-Kompetenzen nachweisen müssen. TOP-THEMEN FÜR DIE ZUSAMMENARBEIT MIT MANAGEMENTBERATUNGEN UND IT-DIENSTLEISTERN Für welche Einsatzgebiete planen Kunden aus der Versicherungswirtschaft in Zukunft externe Berater und Dienstleister zu beauftragen? Die befragten Versicherungsmanager haben dazu für Managementberatungen und IT-Dienstleister jeweils ihre Top-3-Prioritäten benannt. Top-Themen für Managementberater Top-Themen für Managementberater werden in der Versicherungswirtschaft in der Zukunft Verbesserungen im Frontoffice-Bereich sowie die Strategieentwicklung und -umsetzung sein. Jeweils etwa Themen für die Zusammenarbeit mit Managementberatungen Absolute Häufigkeit – Maximal drei Nennungen möglich Kundenmanagement 29 Risikomanagement Prozessoptimierung und -standardisierung Mitarbeitergewinnung, -entwicklung, -haltung Internationalisierung, Wachstum 27 26 25 24 Planung/Entwicklung zukünftiger Strategien Anpassungen nach externen Veränderungen 21 22 Neue Produkte Optimierung Vertrieb 18 19 Imageförderung durch Marketing- Maßnahmen, Vermarktung Kostensenkung/Gewinnmaximierung 15 16 Strukturoptimierung 7 Effizienz 6 Social Media Anlagenberatung 5 5 Profitabilität 4 Schadenmanagement Outsourcing Automatisierung 2 3 3 Frontoffice Backoffice Performance Infrastruktur Strategie/-umsetzung n = 85 0 5 10 15 20 25 30 35 Abbildung 14: Die untersuchten Versicherungen planen bei Kernthemen die Zusammenarbeit mit Managementberatungen. 37

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