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Versicherungen 2020 - Trends, Technologien und Geschäftsmodelle

VERSICHERUNGEN 2020

VERSICHERUNGEN 2020 TRENDS, TECHNOLOGIEN UND GESCHÄFTSMODELLE Sehr selbstsicher zeigt sich die Branche allerdings bei der Beurteilung von neuen Wettbewerbern im Markt. Knapp die Hälfte (49,6%) hält die Vorbereitung auf neue Player aus anderen Industrien für „weniger relevant“ oder „überhaupt nicht relevant“. PRIORITÄTEN DER ANSTEHENDEN AUFGABEN Bei Befragung der Führungskräfte der Versicherungswirtschaft nach den tatsächlichen Aufgaben und der Priorität ihrer Umsetzung kristallisieren sich vier Bereiche heraus: • Produktgestaltung • Vertrieb und Kommunikation • Verbesserung der Geschäftsabläufe • Wachstum und Ertrag. Am wichtigsten ist den Studienteilnehmern die „Entwicklung innovativer Produkte“ (Mittelwert: 3,2). Auch der Optimierungsbedarf der Produktpalette wird als am höchsten eingeschätzt (Mittelwert: 3,0). Hier zeigt sich, dass die untersuchten Versicherungsunternehmen durchaus den veränderten Kundenbedürfnissen mit konkreten Strategien Rechnung tragen. Am unteren Ende der Prioritätenliste rangiert mit der niedrigsten Umsetzungspriorität „Internationalisierung/Wachstum“ bei einer durchschnittlichen Bewertung von 2,6. Diese mittlere Einschätzung hängt damit zusammen, dass der Großteil der deutschen Versicherungen auf den lokalen Markt ausgerichtet ist und nur wenige Großunternehmen international aufgestellt sind. Allerdings zeigen die Antworten auf diese Frage auch, dass rund 60 Prozent der Befragten für ihre Unternehmen im Ausland Wachstumsimpulse sehen. Im Feld zwischen diesen beiden Polen sehen die befragten Führungskräfte dringende Aufgaben bei der Verbesserung der Abläufe im Backoffice und der Verbesserung der Vertriebs- und Beratungsprozesse sowie der Kommunikation mit den Kunden. Die „Einführung neuer Technologien in der Kundenkommunikation“ ist eine wichtige Herausforderung, der drei Viertel (77,1%) der Führungskräfte „hohe“ beziehungsweise „sehr hohe Priorität“ zuordnen. Dennoch rangiert diese Aufgabe in der unteren Hälfte der priorisierten Aufgaben (Rang 6 von neun Optionen). Dagegen sind „Verbesserte Vertriebs- und Beratungsprozesse“ die zweitwichtigste Managementaufgabe (Mittelwert: 3,1), die vier Fünftel (82,8%) der Befragten „hoch“ beziehungsweise „sehr hoch“ priorisieren. Der „Verbesserung der Unternehmenssteuerung“ durch eine integrierte Betrachtung von Finanzen, Kunden, Risiken und Prozessen messen 83,7 Prozent der Führungskräfte eine „hohe“ respektive „sehr hohe Priorität“ zu. Ebenso zählt ihrer Ansicht nach die „Reduzierung der Komplexität der Geschäftsprozesse“ zu den wichtigsten Aufgaben (78,9% im Vergleich). Eher im unteren Bereich der Prioritätenliste befinden sich die „Optimierung der Schadenabwicklung“ und die „Optimierung und Automatisierung des Management Reporting“. Beide Aufgaben werden von zwei Dritteln und mehr (71,5% beziehungsweise 66,9%) der Befragten als „hoch“ oder „sehr hoch“ in ihrer Priorität eingeschätzt. TOP-PRIORITÄTEN BEDEUTEN NICHT IMMER HOHEN OPTIMIERUNGSBEDARF Etwa in der Mitte der nach Wichtigkeit der Umsetzung geordneten Aufgabenliste liegt – mit einem Mittelwert von 3,0 – die „Optimierung der Ertragsstrukturen“. Überraschenderweise aber messen diesem Punkt, der eher kontiniuierlicher Verbeserungsprozess als einmalige Aufgabe ist, beachtliche 20,5 Prozent der Versicherungsmanager „wenig“ oder „keine Priorität“ zu! Und mehr als ein Viertel der Interviewpartner (27,7%) sieht hier auch „keinen“ oder „kaum Optimierungsbedarf“. 14

VERSICHERUNGEN 2020 TRENDS, TECHNOLOGIEN UND GESCHÄFTSMODELLE „Hohen“ und „sehr hohen Optimierungsbedarf“ erwarten jeweils etwa drei Viertel der Befragten auch in der „Optimierung der Schadenabwicklung“ (73,8%), und der „Einführung neuer Technologien der Kundenkommunikation“ (79,7%). Teilweise gut aufgestellt schätzen sich einige der befragten Führungskräfte erstaunlicherweise bei der „Entwicklung innovativer Produkte“ ein – obwohl dies die Top-Aufgabe in der Betrachtung nach Mittelwerten war. Noch weniger Anpassungsbedarf scheinen die Aufgaben „Verbesserte Vertriebs- und Beratungsprozesse“ und „Reduzierung der Komplexität der Geschäftsprozesse“ zu erfordern. Jeweils mehr als ein Drittel der Manager sieht hierfür „keinen“ oder „kaum Optimierungsbedarf“ (34,9% beziehungsweise 37,4%). Sind diese Versicherungen in diesen Bereichen wirklich so gut aufgestellt? Niedrig fällt überraschenderweise die Priorität für die „Optimierung und Automatisierung des Management Reporting“ und die „Verbesserung der Unternehmenssteuerung“ aus. Nicht mehr als 55,4 beziehungsweise 55,0 Prozent der Befragten sehen hier „hohen“ beziehungsweise „sehr hohen Optimierungsbedarf“. Die „Verbesserung der Unternehmensteuerung“ ist immerhin Top-3-Aufgabe. Ein niedriger Optimierungsbedarf weist möglicherweise darauf hin, dass die Unternehmen sich hier bereits als gut aufgestellt einstufen. 15

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