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Future Utility 2030

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Energieversorger auf ihrem Weg in eine neue Zukunft

F U T U R E U T I L I T

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T werke der deutschen Verbund- und Regionalversorger investiert werden. Innerhalb der nächsten Jahre werden viele Kraftwerke mit einer Leistung von mehr als 100 MW die wirtschaftliche Nutzungsdauer von 40 Jahren erreicht oder überschritten haben. • Dagegen stehen Widerstände gegen Kraftwerksneubauten. Insbesondere gegen fossil befeuerte Kraftwerke besteht heftiger Widerstand, der den notwendigen Ersatz alter Kraftwerke durch neue mit hohem Wirkungsgrad verzögert oder gar verhindert. • Der Wettbewerb zwischen den Energieerzeugern beziehungsweise -versorgern wird schärfer, er äußert sich auch im Preiskampf um Kunden. Neue Marktteilnehmer treten auf allen Wertschöpfungsstufen auf, zum Beispiel dezentrale Erzeuger, Stromhändler, Contractinganbieter. • Der Innovationsdruck durch neue Technologien steigt – und damit auch der Finanzierungsbedarf. Eine umweltfreundlichere Erzeugung, eine sichere Durchleitung und eine intelligente Verteilung (Smart Grids) mit dynamischem Demand-Supply- Management erfordern Investitionen. Den Investitionsbedarf in die Verteilernetze sieht der Verband kommunaler Unternehmen heute schon bei 25 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030. Hohe Investitionen werden auch für die Entwicklung von Stromspeichertechnologien notwendig werden. 8

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T Zusammenbruch des traditionellen Geschäftsmodells und neue Perspektiven DER CRASH DES ALTEN GESCHÄFTSMODELLS Die Umsatzbasis und die Betriebsergebnisse des traditionellen Geschäfts der EVU erodieren immer schneller; Fix- und Betriebskosten der bestehenden konventionellen Anlagen werden durch stark sinkende Preise nicht mehr gedeckt. Einige Stadtwerke haben bereits besorgniserregende Bilanzen oder gar Insolvenz angemeldet. Hinzu kommen dezentral gewachsene und teilweise noch sehr starre IT- und energiespezifische Prozesse. So liegen beispielsweise wichtige kundenbezogene Daten und Daten aus den Erzeugungs- und Verteilernetzen in mehreren Datenbanken und in unterschiedlichen Datenformaten vor, was ein umfassendes Kundenmanagement sowie kundenspezifische Tarife und Services erschwert. Allerdings erfordern gerade solche Geschäftsmodelle auf Basis von Onlinevertrieb, Smart Metering oder Apps moderne, skalierbare und leistungsfähige IT- und energiespezifische Fachprozesse. Entsprechend investieren Energieversorger auch in den letzten Jahren verstärkt in die Modernisierung ihrer ITund Betriebsprozesse – Stichwort: Reduzierung der Komplexität und Konvergenz zwischen IT-nahen Businessprozessen und unterstützender IT. In Summe steht die Energiebranche laut aktuellen Erhebungen von Lünendonk in Deutschland für 7,4 Prozent des gesamten deutschen IT-Markts. Sie ist damit die viertgrößte Nachfragebranche der IT-Dienstleister in Deutschland. In einer Umfrage in Zusammenarbeit mit der Zeitung für Kommunalwirtschaft (ZfK) unter fast 1.000 Führungskräften von Energieerzeugern stufen nahezu drei Viertel der Führungskräfte die eigenen Geschäftsmodelle als nicht überlebensfähig ein. Die Panelteilnehmer sind skeptisch in Bezug auf die Zukunft der Energiekonzerne. 74 Prozent attestieren den deutschen Energiekonzernen einen deutlichen Bedeutungsverlust seit dem Jahr 2010. Viele der befragten Energieexperten unterstellen der Politik „Aktionismus ohne Substanz, gesteuert von Lobbyisten und parteipolitischen Partikularinteressen“. Resignation und Hilflosigkeit spiegeln sich in Äußerungen der Panelteilnehmer wider: „Wie kann man eine über mehrere Jahrzehnte aufgebaute Energieversorgung innerhalb von zehn Jahren niederstrecken?“ Antwort: „Mit der Politik zur Energiewende, die spätestens 2018 dazu übergehen wird, die Laufzeiten mancher KKWs vorübergehend zu verlängern (Zwangslage).“ „Warum lassen sich andere Länder wie Japan und die Schweiz 20 bis 40 Jahre Zeit, den Umbau zu vollziehen?“ Andererseits – was hilft es? Die Energiewende in Deutschland scheint irreversibel. Die entscheidende Frage ist nun: Mit welchen Geschäftsmodellen können die traditionellen Akteure im Markt weiter bestehen? Was sind Alternativen? Und wie sieht der zukünftige Markt aus? Das intelligente Verteilen von Energie wird wichtiger – Stichwort: Smart Grids – ebenso die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Bereich Energiedienstleistungen und mehr kundenorientierte Geschäftsmodelle und Services durch den Einsatz digitaler Technologien wie Business Analytics, Cloud und Mobile Enterprise. 9

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