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Future Utility 2030

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Energieversorger auf ihrem Weg in eine neue Zukunft

F U T U R E U T I L I T

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T Wer ist von der Entwicklung betroffen? Eine heterogene Branche DIE STRUKTUR DES STROMMARKTS IN DEUTSCHLAND: WEIT MEHR ALS VIER Die Energiewirtschaft als homogene Branche zu sehen, verkennt die Heterogenität dieses Markts. Denn die Akteure, die Stromproduzenten, die Übertragungsnetzbetreiber und die Verteilernetzbetreiber, sind durchaus unterschiedlich. Besonders die etwa 800 Stadtwerke und Regionalversorger sowie sonstige Beteiligte werden in der aufgeheizten öffentlichen Diskussion oft vergessen. Gerade Stadtwerke und kommunale Versorger haben häufig eine Doppelrolle, sie sind gleichermaßen Produzenten und Verteiler von Strom. Ihre lokalen Verteilnetze machen 98 Prozent des Gesamtnetzes aus. Ca. 1.100 Unternehmen kümmern sich mit unterschiedlichen Aufgaben um die Stromversorgung. In Deutschland müssen täglich etwa 45 Millionen Haushaltskunden und fast 3 Millionen Industrie- und Gewerbekunden zuverlässig mit Elektrizität versorgt werden. Die Versorgungs- und Verteilungsstruktur ist also vielschichtiger als vielfach angenommen. Und in diese heterogene Struktur greifen die staatlichen Regelungen maßgeblich ein. Hinzu kommen langfristig wirkende Trends, welche die Branche verändern. Unternehmen (inklusive konsolidierte Töchter) Abbildung 2: Die zehn größten deutschen Stromversorger; Stromabgabe an Letztverbraucher in Deutschland in Mrd. kWh; gesamte Stromversorgung; Quelle: Unternehmensangaben, BDEW – Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., Berlin; Stand: 14.03.2013. Stromabgabe an Letztverbraucher in Mrd. kWh Marktanteil RWE AG 86,1 15,9 % EnBW Energie Baden-Württemberg AG 68,9 12,7 % E.ON AG (in Deutschland) 59,7 11,0 % Vattenfall Europe AG 23,6 4,4 % EWE Aktiengesellschaft 11,0 2,0 % RheinEnergie AG 10,7 2,0 % MVV Energie AG 9,1 1,7 % N-ERGIE Aktiengesellschaft 7,6 1,4 % Pfalzwerke AG 5,9 1,1 % Stadtwerke München GmbH 5,2 1,0 % Summe Top 10 86,1 53,2 % Andere 252,8 46,8 % Netto-Stromverbrauch gesamt 540,6 100,0 % 6

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T Trends verschärfen die Situation für die EVU Einige Tendenzen im Energiesektor im Überblick Marktdesign: Subventionierung erneuerbarer Energieträger Erhöhte Regulierung zur Sicherstellung des Netzzuganges Eingriffe des Staates in Erzeugungs- und Verteilungsmärkte Marktdesign für die Sicherung der Grundlast bei volatilen erneuerbaren Energieträgern Kapazitätsmarkt für Versorgungs-Back-up der Grund- und Spitzenlast Anbieter: Überkapazitäten und Margenverfall Hoher Schuldendienst und sinkender Cashflow Verantwortung der Netzbetreiber für die Sicherheit der Energieversorgung Preis- und Kostendruck bei Produzenten und Übertragungsgesellschaften infolge der Liberalisierung Ausrichtung der Anbieter nun auf „Kunden“ statt auf „Abnehmer“ Tarifvielfalt und Marketingnotwendigkeiten Real-Time Pricing zur Verbrauchssteuerung Demand-Side Management Suche nach neuen Geschäftsfeldern Technik: Integration dezentral erzeugter Energie Handhabung bidirektionaler Stromflüsse Netzmanagement und Netzstabilisierung Abstimmung von Produktion und Nachfrage Smart Meters Smart Grids Speichertechnologien für Strom Abbildung 3: Gegebenheiten, Tendenzen und Perspektiven, die auf Energieversorger einwirken. Einige langfristige Entwicklungen bestimmen heute und in Zukunft den Markt für die EVU. Betroffen sind die Produzenten, Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber, die kommunalen Versorger und Stadtwerke: • Die zunehmende Substitution der fossilen Energieträger durch erneuerbare: Bis zum Jahr 2050 sollen 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. • Politisch festgelegte Preise und Markteingriffe des Staats entziehen den betriebswirtschaftlichen Entscheidungen für das langfristige Kapazitätsmanagement die Grundlage. Und Kraftwerksbau ist ein sehr langfristiges Geschäft. • Durch die Abschaltung der Atomkraftwerke und die zunehmende Verlagerung auf erneuerbare Energieträger müssen Kraftwerksparks neu strukturiert werden. Auch aufgrund der überalterten Struktur der Kraftwerksparks muss in neue Kraft- 7

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