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Future Utility 2030

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Energieversorger auf ihrem Weg in eine neue Zukunft

F U T U R E U T I L I T

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T Ein Beispiel hierfür ist der modulare Baukasten gisa.IS- U PLUS, der Anwendungsfälle berücksichtigt, die zum täglichen Geschäft von EVU dazugehören – vom Branchenstandard IS-U so jedoch nicht abgedeckt werden. Dazu gehören ein Kampagnenmanagementbaustein, das Beschwerdemanagement oder auch das gisa.ImportTool. So werden manuelle Prozesse im Tagesgeschäft minimiert und die Energieversorger können sich die Entwicklung teurer und komplexer Individuallösungen sparen. KUNDENBINDUNG MIT HANA Vor dem Hintergrund der Verarbeitung, Analyse und Verfügbarkeit großer Datenmengen sowie der auf HANA ausgerichteten Produktstrategie der SAP spielt die effektive Nutzung der Datenbank eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere mit der Weiterentwicklung von HANA-Anwendungsszenarien werden Energieversorgern Instrumente zugänglich gemacht, die das momentane Geschäft effektiver gestalten und die Erschließung neuer Geschäftsfelder erst ermöglichen. Durch die Liberalisierung des Energiemarkts hat das Thema Kundenbindung mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Es herrscht eine größere Wechselbereitschaft bei den Verbrauchern. Die GISA entwickelt deshalb gemeinsam mit ihrem Wissenschaftspartner (Universität Halle) eine Anwendung, die Energieversorgern ein neues Instrument zur effektiven und langfristigen Bindung ihrer Kunden liefert. Die Basis dieser Anwendung ist die Informationsgewinnung aus Massendaten sowie die hohe Geschwindigkeit, mit der die Daten bei HANA aktualisiert werden können. Das Monitoring aller Vorgänge „in Echtzeit“ ermöglicht Aussagen darüber, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde den Anbieter wechseln wird. Mit der Ermittlung des Kundenwerts und der Ableitung der Kündigungswahrscheinlichkeit schließlich werden EVU in die Lage versetzt, gezielte und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um den Kunden langfristig zu binden und das eigene Geschäft erfolgreicher zu gestalten. Abbildung 8: Die gesetzlichen Anforderungen wirken sich auf die gesamte Unternehmensstruktur aus. Die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Prozessen, Daten und IT-Infrastruktur wird immer größer. 32

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T PERFORMANCE UND SICHERHEIT DURCH OUTSOURCING Mit dem Stichwort Outsourcing ist eine weitere Chance verbunden, Prozesslasten effektiv zu minimieren, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und Best- Practice-Lösungen im eigenen Unternehmen zu nutzen. Auf der Datenebene können dabei höchste Sicherheitsstandards erfüllt und die Fachbereiche von Weiterentwicklungsaufwänden vor allem auf der Applikationsebene wirksam entlastet werden. Outsourcing erlaubt die Nutzung modernster Technologien und garantiert maximale Performance. Die Aufgabe, selbst für einen maximalen Aktualisierungsgrad sowie für maximale Verfügbarkeiten zu sorgen, wird beim Outsourcing vertrauensvoll in die Hände spezialisierter Dienstleister gelegt. Anfallende Kosten sind transparent und damit planbar. Personell erlaubt die Umstellung auf externe Lösungen dann die Freisetzung von Kapazitäten für andere Aufgaben. Hinzu kommen spezifische Vorteile wie Flexibilität sowie die Möglichkeit, einen großen Teil der Prozesse zu automatisieren. Der Vorteil besteht darin, dass auf Beratung und Betrieb spezialisierte und dezidierte Teams des Dienstleisters sich jeden Tag und ausschließlich diesen Aufgaben widmen können. Um neben der Performance eine hohe Sicherheit zu gewährleisten, ist die Auswahl des Dienstleisters entscheidend. Vor allem vor dem Hintergrund der hoch sensiblen Verbraucherdaten von Energieversorgern sollte ein vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) zertifiziertes Rechenzentrum Standard beim IT-Dienstleister sein. HERAUSFORDERUNG SMART METER Mit der Einführung von Smart Metern und Smart Meter Gateways wird die EVU-Branche vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Auf das zukünftige Zusammenspiel von komplexer Technik, verschärften Regeln, ansonsten jedoch ziemlich unklaren Rahmenbedingungen können sich vor allem kleinere und mittlere EVU wegen des Kostendrucks und knapper Ressourcen kaum vorbereiten. Deshalb ist auch in diesem Bereich eine der effektivsten Lösungsoptionen mit dem Stichwort Outsourcing verbunden. Allerdings geht es für IT-Dienstleister in diesem Bereich nicht nur darum, die Entwicklung der Rahmenbedingungen zu verfolgen und möglichst die erforderlichen Änderungen schnell umzusetzen. Das Ziel muss sein, die Energieversorger frühzeitig einzubinden, deren Bedürfnisse zu ermitteln und genau daraus die Richtlinien für die aktive Entwicklungsarbeit abzuleiten. Den grundlegenden Einstieg in das Thema vereinfacht die GISA beispielsweise mit Workshops zur Smart-Meter-Gateway-Administration, zu Prozesswissen im Detail sowie zu besonderen Marktspezifika. Mit der Bereitstellung von Kundentestsystemen wird interessierten Unternehmen schließlich ein aufwandsarmer und kostengünstiger Einstieg in das Thema ermöglicht. So wird der Grundstein dafür gelegt, dass im Bereich Smart Meter alle spezifischen Vorteile von Outsourcing-Lösungen in Bezug auf Kosten, Flexibilität, Sicherheit und Performance zum Tragen kommen. 33

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