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Future Utility 2030

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Energieversorger auf ihrem Weg in eine neue Zukunft

F U T U R E U T I L I T

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T Devices Software/ Apps Partner Solutions Advisory Smart Home Platform Operations Joint Infrastructures Smart Cities Demand/ Response B2B- Partnering Billing Infrastructure E-Mobility Advisory Energy Mgmt. Dezentrale Energien Contracting Effizienz Prosumer-Angebote Marketplace Crowdfunding Social Media Activities Neue Geschäftsmodelle Neue Märkte EVU 2020 Neue Märkte Neue Geschäftsmodelle Neue Fähigkeiten Abbildung 7: Energieversorger werden zukünftig mit einer Vielzahl von neuen Partnerschaftsmodellen arbeiten, um innovative Geschäftsmodelle gemeinsam zu entwickeln. NEUE GESCHÄFTSMODELLANSÄTZE ERPROBEN SICH AM MARKT Energieversorger müssen beide Herausforderungen – die Transformation des Kerngeschäfts und die Digitalisierung – lösen. Vor diesem Hintergrund können die aktuellen radikalen Aufspaltungspläne von E.ON auch als Versuch gewertet werden, die beiden Aufgaben separat anzugehen. Mit einem integrierten Ansatz besteht umgekehrt die Chance, dem Wunsch der Kunden und der Gesellschaft nach nachhaltiger Energieversorgung auf Basis von intelligenten Energielösungen zu entsprechen. Darin besteht vor allem für regionale Energieversorgungsunternehmen die Chance, sich als Partner der Energiewende zu positionieren und strategisch neu auszurichten. Hierzu sind neue, innovative Geschäftsmodelle gefragt, die die bestehenden Kompetenzen monetarisieren, und durch eine intelligente Ausdehnung – vor allem über die Bildung partnerschaftlicher Netzwerke und die Nutzung von digitalen Informationen – neue Kunden und neues Wertschöpfungspotenzial erschließen. Je aktiver EVU diese Rolle für sich entwickeln, desto höher kann ihr Anteil an der Wertschöpfung des Netzwerks sein. Die Transformation von einem klassischen, vertikal ausgerichteten Energieversorger hin zu einem flexiblen, vernetzten Energiedienstleister, der vor Ort die geänderten Bedürfnisse der Kunden und Kommunen aufgreift, schafft eine attraktive, langfristige Zukunftsperspektive, die auch hochwertige Arbeitsplätze in den Regionen sichert. 30

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T Intelligente IT für Energieversorger Jürgen Klaus, Jörn Haußen, Geschäftsbereichsleiter Leiter Key Account Portfolio Beratung EVU Management Mit der Liberalisierung der Märkte, dem zunehmenden Kostendruck und der starken Marktdynamik stehen Energieversorgungsunternehmen vor außergewöhnlichen Herausforderungen. Ganz konkret sind es politische Rahmenbedingungen, gesetzliche Pflichtaufgaben sowie schließlich immer komplexere Anforderungen auf der Prozessseite, die EVU zunehmend unter Druck setzen. Treiber sind vor allem die Energiewende sowie die Digitalisierung. Während die Geschäftsprozesse immer stärker von der IT abhängig sind, wird von der IT deutlich mehr Branchen-Know-how erwartet. Vor diesem Hintergrund hat sich das Anforderungsprofil an IT-Dienstleister stark gewandelt. Eine enge Verzahnung von Prozess-, Branchen- und Technologiekompetenz ist eine wichtige Voraussetzung, um integrierte Fach- und IT-Projekte ganzheitlich planen und erfolgreich transformieren zu können. Diese Verzahnung unterschiedlicher Fachdisziplinen erwarten Kunden auch entsprechend von ihren IT- Dienstleistungspartnern, die Technologiekompetenzen immer stärker mit Fachkompetenzen erweitern. Um der steigenden Komplexität der Anforderungen Rechnung zu tragen, sind vor allem hoch standardisierte Lösungen gefragt, die einen großen Automatisierungs- und Integrationsgrad aufweisen. Die IT- Infrastruktur muss die Prozessebene mit effizienten Applikationen sowie soliden, sicheren und hochverfügbaren Daten so kostengünstig und effektiv wie möglich unterstützen können. Nur so können EVU komplexe Prozesse effektiv steuern, Personal und Kosten sparen sowie mit den immer wieder neuen Rahmenbedingungen Schritt halten. IT-Dienstleister leisten ihren Beitrag dazu, dass sich Energieversorger auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Zudem ist eine optimale IT-Infrastruktur auch die Voraussetzung für die Erschließung neuer Geschäftsfelder. In diesem Sinne kann die GISA an vielen Beispielen demonstrieren, was heute vom Begriff „Lösung“ im EVU-Bereich erwartet werden darf. ZURÜCK ZUM STANDARD Einzelentwicklungen oder Sonderlösungen, die für jeden Anwendungsfall gesondert entwickelt und angepasst werden müssen, sind in diesem Umfeld nicht mehr zeitgemäß. Neben dem hohen Zeit- und Personalaufwand bei der Einführung sorgt jede kleine Änderung der Gesetzeslage bei Individuallösungen für nicht mehr darstellbare Folgekosten. Mit „zurück zum Standard“ lässt sich der Weg beschreiben, den deshalb auch der Branchenriese SAP einschlägt. Unter dem Stichwort „Common Layer“ baut SAP gezielt darauf, die Notwendigkeit von Sonderlösungen durch den Ausbau standardisierter Lösungen zu ersetzen. So sieht auch der IT-Dienstleister GISA seine Aufgabe vor allem darin, die Nutzbarkeit dieser Standards zu verbessern beziehungsweise zu erweitern. 31

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