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Future Utility 2030

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Energieversorger auf ihrem Weg in eine neue Zukunft

F U T U R E U T I L I T

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T Smart Citys bietet Chancen für neue Geschäftsmodelle der Energieversorgungsunternehmen, da sie über einen Aktivposten in jeder Ansiedlung verfügen: ihr Leitungsnetz. Sie konkurrieren hier in Teilbereichen mit den Leitungsnetzen der traditionellen Datenkommunikation, mit Wireless oder Satellit. Dennoch ist es eine Basis zum Ausbau von Smart-City-Strukturen. Aufgaben in den Smart Citys sind zum Beispiel die technische Realisierung in den Bereichen • Energieerzeugung, • Energiemanagement, • Energieeffizienz, • integrierte Verkehrssysteme und • Gebäudetechnik. • neue Technologien im Bereich Infrastruktur, Gebäude, Mobilität etc. intelligent vernetzt, um Ressourcen (Energie, Wasser etc.) hocheffizient zu nutzen, • zukunftsfähige Mobilitätsformen und deren infrastrukturelle Voraussetzungen antizipiert und realisiert, • integrierte (Stadt-)Planungsprozesse forciert (zum Beispiel integrierte Energieplanung), • Platz für Innovationen und Erprobung von neuen Ideen schafft („Living Labs"). Auf jedem dieser Gebiete bauen die Energieversorgungsunternehmen auf in der Vergangenheit erworbenen Kompetenzen auf – und entwickeln sie weiter. Eine Definition im Hinblick auf die zentralen Themen Energie und Ressourcen einer Smart City hat das Institute for Sustainability, Berlin, bereits im Jahr 2013 vorgeschlagen: Hinsichtlich dieser Themen ist eine Stadt „smart“, die • sich langfristig von Öl und anderen fossilen Energieträgern unabhängig macht, 24

F U T U R E U T I L I T Y 2 0 3 0 - E N E R G I E V E R S O R G ER A U F I H R E M W E G I N E I N E N E U E Z U K U N F T Metamorphosen – Ein Schlusswort Die Grundlage der Energiewirtschaft der Zukunft ist nicht mehr analog, sondern digital (siehe auch: Detecon, Mission Zukunft: ICT 2032, 2014). Digitalisierung verändert die Bedingungen für die Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie. Im Gegensatz zu anderen Branchen haben Energiekonzerne bislang wenig Gebrauch von innovativen Konzepten der Informations- und Kommunikationstechnologie gemacht. Warum gehen die EVU nicht entschiedener voran? Denn an den irreversiblen Veränderungen des Umfelds kann kein Zweifel bestehen. Möglicherweise sind zumindest die großen EVU in einer ähnlichen Falle, in der große Automobilhersteller sind: Grundsätzlich bestehen Überkapazitäten im Vergleich zur Nachfrage, gleichzeitig ist absehbar, dass bestimmte Unternehmen aus dem Markt ausscheiden könnten. Für die Verbleibenden reicht die Nachfrage − und die teuren Investitionen in die Produktionskapazität sind auf einmal wieder lohnend. Die Automobilindustrie spielt dieses Spiel „Wer sich zuerst bewegt, hat verloren“ bereits seit einigen Jahren. Wie lange werden es die Energieversorgungsunternehmen durchhalten, mit ihrer Zukunft zu spielen? Wohin die Reise der Energieversorgungsunternehmen endgültig geht, ist derzeit noch nicht abschließend zu sehen. Die Zukunft I scheint vorgezeichnet; die Zukunft II verlangt grundsätzliche Transformationen der Geschäftsmodelle, die Adaption moderner Technologien und die Ausrichtung auf neue, heute noch gar nicht bestehende Märkte. Autos, Gadgets zur „erweiterten Realität“ (Augmented Reality) und dem Eintritt in den Markt für intelligente Haussteuerung (Nest Labs). Eine ähnliche Transformation hat aber auch die Automobilbranche vor einigen Jahren angestoßen und erste Erfolge erzielt. Automobilhersteller wie Daimler und BMW machen sich sukzessive unabhängiger von dem reinen Verkauf ihrer Fahrzeuge, indem sie Mobilitätskonzepte (car2go, DriveNow etc.) für die Urbanisierung entwickeln und Kommunikations- und Assistenzdienstleistungen für die Fahrer anbieten. Informationsund Telekommunikation, in Kombination mit serviceorientierten Prozessen und der Nutzung von Technologien wie Big Data, Cloud sowie Security-Konzepten, sind hier die wichtigen Enabler. Entscheidend wird sein, wie sich Energieversorger von ihren bisherigen Strukturen lösen können und fähig zur Transformation sind. Ein Unternehmen, das sich bereits gewandelt und sein Angebotsportfolio komplett umgestellt hat, ist die Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft, später besser bekannt als Preussag, mit den Geschäftsschwerpunkten Steinkohle- und Metallerzbergbau sowie Erzverhüttung. Unter dem Namen TUI (seit 2002) ist sie, nunmehr Dienstleistungsunternehmen der Freizeitindustrien, der weltweit größte Touristikkonzern. Möglicherweise steht eine solche vollkommene Metamorphose auch den Energieversorgungsunternehmen bevor. Wenn es um Veränderungen geht, wird das Beispiel Google viel bemüht, ein Unternehmen, das vom Suchmaschinenbetreiber allmählich in den Hardwaretechnologiesektor überwechselt, mit selbstfahrenden 25

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