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Digitale Transformation | DE

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Operationalisierung in der Praxis

Wer nichts verändern

Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte. Gustav Heinemann Digitale Transformation Während die Generation der „Digital Sceptics“ noch teilweise zögernd den neuen Technologien und Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit gegenübersteht, wuchs die Generation der „Digital Natives“ bereits damit auf. Unabhängig von der Bewertung der gesellschaftlichen Einflüsse der vierten Industriellen Revolution müssen sich die Unternehmen, wie auch die Privatpersonen, mit den damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen arrangieren. Mittels Facebook stets informiert sein, was der Freundeskreis tut, auf LinkedIn den Kontakt zu Bekannten und Geschäftspartnern pflegen, auf Twitter ständig aktuelle Meinungen und Gefühle zum Besten geben, über Instagram die eigenen Selfie-Fotos verteilen, auf eBay regelmäßig Gebrauchtes kaufen und verkaufen, über Skype umsonst weltweit kommunizieren und Google Mail als zentrale Kommunikations-Leitzentrale nutzen: Für junge Menschen gehört all dies mittlerweile zum Alltag und wird teilweise sogar als unverzichtbar empfunden. Die mit den neuen Technologien verbundene Einschränkung der Privatsphäre, der Verlust der schützenden Anonymität und des Rückzugs sowie die ständige Verfügbarkeit und das Verschwimmen der Grenzen zwischen beruflich und privat genutzter Zeit werden zwar in unserer Gesellschaft vermehrt kritisch diskutiert und hinterfragt. Gleichzeitig scheint jedoch die gesellschaftliche Mehrheit diese Nebenerscheinungen des aktuellen Wandels unserer Zeit zu akzeptieren. Individuen können den Entscheidungsprozess bezüglich des Zeitpunkts und Grads der Adaption selbst bestimmen. Unternehmen befinden sich hier dagegen aktuell in erheblichem Zugzwang: Die Hälfte ihrer Kunden sind heute bereits Digital Natives und erwartet somit umfassende Online-Kommunikation, individualisierte Angebote, Online-Payment und vieles mehr. Es geht für Unternehmen heute also nicht mehr nur um den zielführenden Einsatz von EDV, sondern um die umfassende Digitalisierung des eigenen Geschäfts mit einem starken Fokus auf die veränderten Bedürfnisse und Wünsche der Kunden von heute. Die Mehrheit der Unternehmen muss sich der sogenannten Digitalen Transformation unterziehen, wenn sie langfristig in diesem veränderten Markt bestehen will. 10 | Unternehmen im Wandel

Disruptive Marktteilnehmer Chancen durch proaktives Handeln Als der Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber 2014 vor allem in den USA immer populärer wurde, protestierten verängstigte Taxifahrer in ganz Europa verärgert gegen den „disruptiven“ Konkurrenten. Ein weiteres Beispiel ist der immer größer werdende Erfolg von AirBnB, einem Community-Marktplatz für die private Buchung und Vermietung von Unterkünften, der die gesamte klassische Tourismusbranche massiv in Aufruhr versetzte. Die Gründe ähneln denen zahlreicher anderer „disruptiver“ Marktteilnehmer: Derartige Unternehmen ignorieren das klassische Geschäftsmodell und teilweise sogar Regularien, um eine Branche mit Hilfe eines extrem digitalen Geschäftsgebarens als Quereinsteiger zu überrollen und selbst etablierte Marktteilnehmer zu verdrängen. Aber nicht nur Start-ups drängen auf bestehende Märkte, auch kapitalstarke Unternehmen werden vermehrt zur Gefahr in fremden Märkten. Bislang boten Google oder Apple keine Versicherungen an, Allianz keine Autos und BMW keine IT-Produkte. Das liegt aber einzig und allein an deren aktuellem Geschäftsinteresse und nicht an ihren kommerziellen Möglichkeiten. Dass sich dies schlagartig ändern kann, sehen wir an aktuellen Beispielen: sowohl Google als auch Apple arbeiten am Thema Auto. Die aktuell für Unternehmen in allen Branchen notwendig gewordene Digitale Transformation muss keine reine Reaktion sein. Ganz im Gegenteil: Viele Unternehmen machen aus der Not eine Tugend. Sie stellen sich den neuen Marktherausforderungen, um ihre bestehenden Kunden nicht zu verlieren und sie weiter zu binden. Sie bauen aber gleichzeitig auch ihr Geschäftsmodell aus, indem sie neue Produkte und Services anbieten, die bisher aufgrund der fehlenden technologischen Möglichkeiten gar nicht möglich waren. Dies erlaubt einigen Unternehmen sogar, selbst zu „disruptiven“ Marktteilnehmern zu werden, indem sie die neuen Möglichkeiten nutzen – wie es beispielsweise Amazon seit vielen Jahren praktiziert –, um Nebenmärkte zu erschließen. Unternehmensberater sind sich einig: Unternehmen, die sich der Hausforderung der Digitalen Transformation ihres Geschäfts nicht grundlegend stellen, werden mittel- bis langfristig vom Markt durch Quereinsteiger und digitalisierte Konkurrenten verdrängt werden. Unternehmen im Wandel | 11

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