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DE | inscom 2014 Report

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Digitale Innovation in der Versicherungsbranche

I 3 -Award Mut zur

I 3 -Award Mut zur Innovation Innovationen sind die Schrittmacher der Versicherungsbranche – doch wie ist es um die Innovationsfähigkeit der Branche bestellt? Antworten darauf geben der Impulsvortrag „Ready for Innovation?“ von Dr. Rainer Janßen, CIO von Munich Re, und die Preisträger des I 3 -Awards (inscom insurance innovation award), den msg auf der inscom 2012 ins Leben gerufen hat. Erst- und Rückversicherer sowie Hochschulen/Universitäten waren aufgerufen, innovative Konzepte für Geschäftsmodelle, Projekte, Dienstleistungen oder Produkte einzureichen. „Mit dem I 3 -Award fördern wir Innovationen und setzen ein Zeichen für die Innovationsfähigkeit der Versicherungsbranche“, so Frank Plechinger, Vorstand der msg systems ag. Dr. Rainer Janßen, CIO, Munich Re Ready for Innovation? Dieses Phänomen sei nicht nur auf die Versicherungsbranche beschränkt, sondern habe schon viele eigentlich erfolgreiche Großunternehmen betroffen. Die Versicherungsbranche steht vor großen Veränderungen. Zwar sind viele der scheinbar aktuellen Megatrends gar nicht so neu – Cloud Computing zum Beispiel wurde bereits vor einigen Jahren propagiert, allerdings unter dem Begriff „Network Computing“, doch die fortschreitende Digitalisierung wird die Geschäftsmodelle der Unternehmen grundlegend verändern. Höchste Zeit also für Innovationen. Momentan verhält sich die Versicherungsbranche laut Dr. Janßen jedoch eher wie jemand, der „aus dem 60. Stock eines Gebäudes fällt und auf Höhe des 30. Stockwerks bemerkt, dass es bis hierhin ja nicht so schlecht gelaufen ist.“ Xerox zum Beispiel: Als das Patent für Fotokopierer auslief, gründete das Unternehmen ein Research Center, das so ziemlich alles erfand, was beim Siegeszug der Computer in den folgenden Jahren eine Rolle spielte: die grafische Benutzeroberfläche, das Konzept des Laptop, Ethernet, Postscript. Doch das Einzige, was Xerox zur Produktreife brachte, war ein Laser drucker. Inventionen sind also nicht gleich Innovationen. Vielmehr zeichne sich Innovation durch ihre Praxis reife aus. Xerox ist, so Dr, Janßen, weder ein Einzelfall noch ein Zufall. Wer innovativ sein will, müsse bewährte Modelle und Prozesse infrage stellen. Doch gerade erfolgreichen Unternehmen fiele es schwer, Neues auszuprobieren, zu experimentieren und Risiken einzugehen. Das gilt auch für deutsche Versicherer, die besonders stark dazu neigen, am Bewährten festzuhalten. „Gerade erfolgreiche Unternehmen tun sich oft schwer mit Innovationen, weil dies immer auch bedeutet, etwas Bewährtes zu zerstören.“ Erfolgreiche Innovationen sind auch eine Frage des richtigen Timings. Da CIOs im Durchschnitt nur vier Jahre im Amt seien, orientierten sie sich oft zu stark an kurzfristigen Erfolgen und seien wenig geneigt, grundlegende Veränderungen herbeizuführen, die kurzfristig auf das Ergebnis drücken. Dennoch dürften sie nicht nur dringende Projekte erledigen, sondern auch die wichtigen Projekte angehen. „Denn ganz gleich, ob wir uns zurzeit auf Höhe des 40. oder des 30. Stockwerks befinden, der Boden wird kommen“, so Dr. Rainer Janßen. Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten – und die Versicherungsbranche kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. 20

Frank Plechinger (msg systems ag, li.) und Dr. Rainer Janßen (Munich Re, re.) mit den Preisträgern (v.l.n.r.) Mario Oettler (Hochschule Mittweida), Dr. Jörg Dahmen (Generali Deutschland), Dr. Andreas Eckstein (Hannover Rück) und Régis Delayat (Ruschlikon Initiative). I 3 -Award – die Jury Die Jury des I³-Award setzt sich zusammen aus hochkarätigen Experten der Versicherungs branche. • Dr. Christian Hofer, langjähriges Vorstands mitglied der HUK-COBURG und ehemaliger Leiter des GDV- Ausschusses für Betriebswirtschaft und Informationstechnologie • Dr. Rainer Janßen, CIO von Munich Re • Katja Schuld, Redakteurin und Chefin vom Dienst bei der „Versicherungswirtschaft“ • Herbert Sebald, Chefredakteur der Zeitschrift „vb versicherungsbetriebe“ • Prof. Dr. Fred Wagner, Professor für Versicherungsbetriebslehre und Leiter des Instituts für Versicherungslehre an der Universität Leipzig 21

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