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03 | 2017 NEWS

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u Informationstechnologie Projekten ein und hatte es als Unternehmensstandard definiert. Während seine Nutzung im Rahmen von IT-Entwicklung in Fahrzeugen aufgrund der Funktionssicherheit fest etabliert war, blieb seine Nutzung in anderen IT-Entwicklungen (also für die klassische Unternehmens-IT) freigestellt. Zusammenwachsen von Werkzeug und Projekt Obwohl das Werkzeug im Unternehmen bereits vielfach im Einsatz war, musste ein erheblicher Anpassungsaufwand betrieben werden, um es an das IT-Projektvorgehensmodell anzupassen. Hinzu kamen spezifische Anforderungen aus dem Projekt, insbesondere in Hinsicht auf die Les- und Verfolgbarkeit des Modells (unter anderem durch Einführung einer hohen Anzahl von Stereotypen). Nicht zu unterschätzen war dabei der Aufwand, der für die Erstellung von Dokumententemplates benötigt wurde. Schon früh wurde die wegweisende Entscheidung getroffen, dass die Mehrzahl der beteiligten Stakeholder aus den Fachbereichen nach wie vor ein Dokumentenformat (primär Word) benötigen, um Inhalte sichten und überprüfen zu können. Gemeinsam mit den Fachspezialisten wurden konkrete Beispiele aus dem Projekt erprobt. So gelang es, ein sowohl für die Fachbereiche akzeptables Format zu liefern als auch den Aufwand für Entwicklung und Pflege der notwendigen Report-Templates zur Generierung der Dokumente aus dem Modell auf ein vertretbares Maß zu begrenzen [Erfolgsfaktor!]. Selbst bei mittlerer Projektgröße und einem begleitenden Mentor ist eine Initialisierungsphase von unter zwei bis vier Wochen unrealistisch. Bei größeren Projekten wird aus der Initialisierung in der Regel eine begleitende Tätigkeit, um die Modelle und deren Nutzung sukzessive zu optimieren. Erfahrungen in Kürze Womit Sie rechnen müssen Rechnen Sie damit, dass eine Einführung beziehungsweise Umstellung von Methodik und passenden Werkzeugen mitunter steinig ist. Wägen Sie daher schon im Vorfeld ab, ob die Projektphase, die Projektgröße, die Maturität des Vorgehensmodells im Unternehmen, die Ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen und nicht zuletzt Ihre konkreten Ziele den entsprechenden Aufwand rechtfertigen. Liegen Ihre Probleme möglicherweise in der Methodik und nicht im Werkzeug? Seien Sie sich bewusst, dass auch sehr mächtige Werkzeuge immer nur einen Teil zum Erfolg beitragen können. Was Sie erwarten dürfen Wenn Sie die Hürden meistern und dabei Methodik und Werkzeug in Einklang bringen, dürfen sie nicht weniger erwarten als eine Weichenstellung hin zu langfristig handhabbaren Spezifikationen. Insbesondere die Auffindbarkeit, die Möglichkeit der flexiblen Ausleitung von Informationen und Vermeidung von Redundanzen sind erwähnenswert. Durch geschickte Nutzung von Synergien und gezielte Einbettung in die Unternehmenslandschaft können sich darüber hinaus auch erhebliche Einspareffekte in Hinsicht auf Kosten und Zeit ergeben. Die technische Bereitstellung des Modellierungstools ist schon in wenigen Minuten bei einer Einzelplatzversion möglich. Einen Modellserver (Teamworkserver) in das Netzwerk zu integrieren, kann – bis alle Sicherheits- und Zugriffsaspekte geklärt und gelöst sind – einige Tage in Anspruch nehmen. In unserem Beispiel hat sich eine projektspezifische Anleitung mit allen notwendigen Informationen und Schritten für Installation, Zugang und Projektvereinbarungen bewährt. Experten am Start Sämtliche vorgenommenen Anpassungen (angefangen von der Strukturierung der Modelle in Module über die Einführung von Stereotypen bis hin zur Erstellung/Programmierung von Dokumententemplates) waren primär möglich, weil das Projekt einen Experten mit Architektur- und Methodenverständnis engagieren konnte [Erfolgsfaktor!]. Neben dem Customizing war es dabei auch Aufgabe dieses Methodeningenieurs, permanent Struktur und Qualität der Modelle zu überwachen und sicherzustellen [Erfolgsfaktor!]. Ebenfalls Aufgabe des Experten war die Umsetzung von Schnittstellen zu weiteren projektunterstützenden Systemen (hier insbesondere HP-ALM für Test- und Requirementsmanagement). Durch den konsequenten Ausbau dieser automatisierbaren Schnittstellen ergaben sich erhebliche Synergieeffekte [Erfolgsfaktor!]. So führte beispielsweise die automatisierbare Ausleitung 36 I NEWS 03/2017

Informationstechnologie t Abbildung 1: Beispielhafte Ausschnitte aus dem Modell von Testfällen aus dem Modell (aus Use-Case-Szenarios) und deren Hochladen in das Testmanagement-Tool zu einer erhöhten Konsistenz bei gleichzeitig reduzierten manuellen Aufwänden. Werkzeuge lösen (nicht alle) Probleme Nach Zerlegung und Überführung der textlichen Use Cases konnten bereits deutliche Fortschritte erzielt werden, insbesondere in Hinsicht auf die Auffindbarkeit und Verknüpfung von Informationen. Auf der anderen Seite wurde jedoch festgestellt, dass nicht alle Qualitätsziele unmittelbar erreicht wurden. Tatsächlich ergaben sich zuerst sogar negative Effekte, weil vorgesehene Dokumentationstypen nicht korrekt eingesetzt wurden. Erst durch konsequente Maßnahmen in der Mitarbeiterschulung und gezielte Besetzung von Schlüsselpositionen wurden alle erwünschten Effekte erzielt [Erfolgsfaktor!]. Als zielführend hat sich eine dreistufige Einarbeitung beziehungsweise Qualifizierung erwiesen. > > UML-Basiswissen (grundsätzliches Methodenverständnis und Syntax), > > Grundlagentraining Modellierungswerkzeug (über freien Schulungsmarkt oder Online-Tutorials), > > Begleitetes Training on the Job (Spezialist dient als Mentor und begleitet das Team im ersten konkreten Projekt). Unter der Voraussetzung, dass ein grundsätzliches methodisches Verständnis zum Requirements Engineering und zu prozessualen Dokumentationsarten bereits existiert, ist der Umstieg von einem vergleichbaren Werkzeug in wenigen Tagen möglich, um zu weiterverwendbaren Ergebnissen zu kommen. Ein kompletter thematischer Neueinstieg bedarf eines längeren Zeitraums von einigen Wochen, bis sich sukzessive ein nachhaltiges Tool- beziehungsweise UML-Wissen einstellt. Um selbst als Mentor tätig sein zu können, sind in der Regel mehrere Jahre Erfahrung Voraussetzung. Übergreifende Nutzung Um die Ausbildung des Teams schon bei Einführung des modellbasierten Vorgehens planen zu können, ist die Überlegung relevant, welche Nutzergruppen unmittelbar mit dem Modellierungstool arbeiten sollen und welche Nutzergruppen nur mittelbar mit dem Modell in Berührung kommen (zum Beispiel über ausgeleitete Dokumente). Dabei ist ein stufenweises Vorgehen durchaus möglich. So wurden im hier vorgestellten Projekt mit fortschreitender Projektdauer auch Nutzergruppen in die Modellierung eingezogen, die ursprünglich gar nicht vorgesehen waren (beispielsweise reichern Mitglieder des Testteams das Modell um Testparameter an). Dabei ist auch zu beachten, dass gegebenenfalls ein Zugriff zu vieler Nutzer auf dieselben Modellelemente zu Problemen führen kann. Ein entsprechender Schnitt des Modells kann hier jedoch in der Regel Abhilfe schaffen. NEWS 03/2017 I 37

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