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03 | 2016 public

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SALUS PUBLICA

DATENBANKSPEZIALIST

DATENBANKSPEZIALIST ÜBERGREIFENDE THEMEN • Einbeziehen eines Datenbankspezialisten Einbeziehen eines Datenbankspezialisten Die meisten Anwendungen basieren auf einer Datenbank, und diese bildet bei über der Hälfte der Anwendungen einen Performanceengpass. 3 Ein Datenbankspezialist kann bereits während der Entwicklung diesem Problem entgegenwirken, indem er performante Lösungen für Datenbankdesign, -abfragen, Indexstrukturen etc. erarbeitet und von der Entwicklung bis zur Produktion die Datenbankmetriken überwacht. BETRIEB (OPS) • Einbeziehen des Betriebes Einbeziehen des Betriebes Nach dem Vorbild des Dev-Ops-Ansatzes 4 sollte schon während der Entwicklung mit dem Betrieb zusammengearbeitet werden. Wünschenswert wäre es, wenn in der Entwicklung und im Betrieb dieselben Tools für Installation, das Monitoring und Profiling verwendet würden. Außerdem sollte der Betrieb in die Betreuung der Lasttestumgebung involviert sein, damit sich keine Unterschiede zur Produktion einschleichen. Auffälligkeiten sollten der Entwicklung und dem Test mitgeteilt und gemeinsam an Lösungen gearbeitet werden (Logdateien, die ständig rollieren, weil zu viel geloggt wird, Server, die neu gestartet werden müssen etc.). • Architekturvorgaben • Definition der Produktionsumgebung • Support Architekturvorgaben Der Hard- und Software-Stack wird meist von Architekturgruppen und Experten bestimmt. Daher ist es in ihrer Verantwortung Best Practices für Architekturmuster bereitzustellen und bei Schwierigkeiten Unterstützung zu liefern. Definition der Produktionsumgebung Die Umgebung, in der die Anwendung betrieben wird, liegt meist außerhalb des Entscheidungsbereichs des Projektteams. Dies betrifft den Großteil des Hardware- und des betrieblichen Software-Stacks. Daher liegt die Verantwortung bezüglich Performance auch bei den Betreibern dieser Umgebung. Bei Upgrades kann nicht jedes Projekt Performancemessungen durchführen, sondern muss sich auf die Betreiber verlassen können. Support Funktionierender Support ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Entwicklung und vor allem im Betrieb. Unzureichende Problemlösung wird den Ruf des Supportanbieters, des Betriebes und letztendlich auch das Projekt an sich schädigen, auch wenn Letztgenannte nichts dafürkönnen. FAZIT Vier Monate später – Montag 08:00–09:00 Uhr Zum Arbeitsbeginn starten die Anwender den Webbrowser und greifen auf das neue Release zu. 09:30 Uhr Noch kein Benutzer hat sich bei der Störungshotline gemeldet; die Log-Files zeigen keine Auffälligkeiten. 10:15 Uhr Der Projektleiter ruft beim Betrieb an, um sich zu vergewissern, dass die neue Version live gegangen ist. 11:30 Uhr Der Projektleiter bedankt sich für die reibungslose Produktivsetzung bei den Teilteams; er hat für 12:30 Uhr Pizza für alle bestellt … Mit diesen beschriebenen Maßnahmen wird das nächste Re- lease deutlich besser verlaufen. Klar ist: Ein stressfreies Release ohne Last- und Perfomancetests ist nicht möglich. Zu groß ist die Ungewissheit, ob die Anwendung die operative Last und die Performanceanforderungen aushalten wird. Last- und Performancetests bilden die Basis für Vertrauen in die Anwendung. Daher müssen sie mit Sorgfalt entwickelt und auf einer realen Datenbasis und Umgebung durchgeführt und reproduziert werden können. Alle Teilteams müssen Vertrauen in die Umgebung und Daten besitzen und gemeinsam Optimierungen durchführen.• ANSPRECHPARTNER – JOSEF LEHNER IT-Consultant Public Sector Solutions Consulting • 49 176 31592222 • josef.lehner@msg-systems.com 3 http://www.appdynamics.com/solutions/database-monitoring/ 4 https://de.wikipedia.org/wiki/DevOps 36 | .public 03-16 | Informationstechnologie

Mythos oder WahrheIT: MODEL-DRIVEN ARCHITECTURE (MDA) Unsere Kolumne „Mythos oder Wahrheit“ nimmt in dieser Ausgabe mit Model-Driven Architecture (MDA) einen Trend unter die Lupe, der bis in das Jahr 2000 zurückreicht. In den letzten Jahren ist es jedoch still um den einstigen Hoffnungsträger geworden. Allerdings gibt es mehrere verwandte Trends aus jüngerer Zeit, die das Erbe des MDA-Ansatzes aufgreifen. Ein genauerer Blick lohnt sich daher auch heute noch. | von ANDREAS RAQUET In der modellgetriebenen Architektur wird ein Softwaresystem nicht von Hand entwickelt, sondern zunächst auf fachlicher Ebene modelliert. Daraus werden im Anschluss ein technisches Modell und erst daraus der Programmcode generiert. Der Modellierer konzentriert sich dabei vollständig auf die Spezifikation des fachlichen Datenmodells und der Funktionalität. Der eigentliche Programmcode – oft von wiederkehrenden Codefragmenten und von technologischen Anteilen wie Logging oder Fehlerbehandlung durchsetzt (so genannter boiler-plate code) – wird durch eine entsprechende Software automatisch generiert. Das spart einerseits viel Aufwand gegenüber der manuellen Softwareentwicklung. Andererseits verspricht man sich von der Trennung des fachlichen Modells von der technischen Umsetzung eine weitgehende Plattformunabhängigkeit des Systems. Kolumne | .public 03-16 | 37

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