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03 | 2016 public

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SALUS PUBLICA

http://alletiere.de/willkommen.html Alle Tiere Website hat Seiten http://alletiere.de/hunde.html Alle Tiere: Hunde http://alletiere.de/katzen.html Alle Tiere: Katzen Willkommen Hunde Katzen http://alletiere.de/start/#/willkommen Alle Tiere SPA hat Zustände http://alletiere.de/start/#/hunde Alle Tiere: Hunde http://alletiere.de/start/#/katzen Alle Tiere: Katzen Willkommen Hunde Katzen Abbildung 3: Bei SPAs werden alle Inhalte zustandsgesteuert auf einer Webseite dargestellt vor Probleme stellen und zu schlechten Ranking- oder Indizierungsergebnissen führen. Im Beispiel http://www.derversand.de/produkte/produkte.asp? N=200063&Ne=500955&ref=foobar&Cn=zubehoer steckt hinter den URL-Parametern eine kombinatorische Explosion potenzieller (zu durchsuchender) Webseiten, die sich hinter der „Single Page“ http://www.derversand.de/produkte/produkte.asp verbergen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich für Website-Administratoren, besonders die URLs von Seiten, die von Crawlern durchsucht werden, frei von abstrakten, „nichtsprachlichen“ oder technischen Parametern zu halten, die den Inhalt der Webseiten verschleiern . Allerdings spielt, auch wenn Suchmaschinen-Crawler ihre Probleme mit parametrisierten URLs haben, dieser Umstand in der Regel bei der Indizierung und dem Ranking einer Seite keine Rolle, da natürlich-sprachliche Begriffe in den URLs nicht berücksichtigt werden. Für einen Web- Crawler wären daher die beiden folgenden URLs gleich „gut“: http://alletiere.de/slideshows/niedliche-katzen oder http://cdn07.cc/9rf7e2/cbj42. Und doch ist die erste URL aufgrund ihrer Lesbarkeit klar im Vorteil. Denn solche RESTful URLs werden häufiger angeklickt, kopiert und referenziert als kryptische, unverständliche URLs – eine indirekte Suchmaschinenoptimierung. SINGLE PAGE APPLICATIONS (SPA) Das Einzelseiten-Webanwendungsprinzip („Single Page Application“ [SPA]) zur Strukturierung und zur technischen Umsetzung von Websites erfreut sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit. Eine SPA unterscheidet sich von traditionellen seitenbasierten Websites dadurch, dass sie nicht aus vielen einzelnen Seiten besteht, sondern – wie der Name es schon sagt – aus einer einzelnen Webseite, die verschiedene Zustände annehmen kann (siehe Abbildung 3). Bei SPAs agiert eine einzelne Webseite als eine Art „Master“ für alle Inhalte einer Seite oder Webapplikation. Inhalte werden je nach nutzer- oder serverausgelöster Zustandsänderung (zum Beispiel durch Klicken von Links auf der Seite) automatisch in die entsprechenden Anzeigebereiche der Masterseite geladen. SPAs wurden ursprünglich für die Implementierung von Web-Anwendungen entwickelt, die Desktop-Anwendungen mit ihren Knöpfen und Ordnerstrukturen imitieren sollten. Zunehmend werden sie aber auch verwendet, um herkömmliche, informationsbasierte Websites umzusetzen, denn sie bieten dem Nutzer viele Vorteile, wie beispielsweise ein flüssigeres Nutzererlebnis durch Reduzierung bandbreitenbedingter Latenzzeiten. Gleichzeitig aber bedeuten sie eine größere Herausforderung bezüglich lesbarer, verständlicher URLs. SPA-Technologien können grob in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt werden: 28 | .public 03-16 | Informationstechnologie

Internet-Browser (HTML 5) „http://alletiere.de/slideshows/niedliche-katzen“ Bookmark: „http://alletiere.de/slideshows/niedliche-katzen“ Servlet-Filter übersetzt RESTful URL in Applikations-URL: Tier =„niedliche-katzen“ Seite =„slideshows“ Applikation nutzt HTML5 History API, um RESTful URL in Browserbar und in Browser History zu schreiben: „http://alletiere.de/slideshows/niedliche-katzen“ „http://alletiere.de/faces/start?_adf.ctrl-state=16emihhfre_4 “ „http://alletiere.de/faces/start?_adf.ctrl-state=16emihhfre_4“ Web-Applikation Abbildung 4 : Die Um- und Rückwandlung von RESTful URLs in Web-Applikationen 1. Webframeworks, die die Nutzerzustände (also das, was auf der Webseite angezeigt werden soll) im Client (Browser) managen; dazu gehören auch die so populären Javascript-Frameworks wie AngularJS und Ember.js. Client-seitig generierte URLs (zum Beispiel mittels AngularJS) sehen in der Regel wie folgt aus: http://alletiere.de/start/#/katzen Der erste Teil der URL bis zum „#“ („Anker“) verweist auf die Basisseite, die zustandsabhängig verändert werden kann. Der zweite Teil, nach dem „#“, beschreibt den „Seitenzustand“, also den anzuzeigenden Inhalt. Er wird durch den im Browser laufenden Frameworkcode interpretiert und als AJAX-Request mit der Anfrage, den entsprechenden Inhalt zu übermitteln, an den Server geschickt. 2. Webframeworks, die die Nutzerzustände auf dem Weboder Applikationsserver managen; dazu gehören zum Beispiel JSF-basierte SPA-Frameworks wie Oracle-ADF und ADF-Faces. URLs, die durch ein JSF-basiertes SPA-Framework generiert werden, sind im Allgemeinen komplexer und technischer, das heißt für den menschlichen Leser undurchsichtiger und unverständlicher, wie im folgenden typischen Oracle-ADF-Beispiel: http://alletiere.de/faces/start?_adf.ctrl-state=16emihhfre_4 Der erste Teil der URL bis zum „?“ verweist auf die Basisseite, die zustandsabhängig verändert werden kann. Der zweite Teil, nach dem „?“, beschreibt den Seitenzustand. Allerdings verweist dieser zweite Teil auf eine Datenstruktur im Server, in der der Seitenzustand gesteuert wird. Der Zustand selbst lässt sich nicht, auch nicht verschlüsselt, aus der URL ablesen. Bei Änderungen des Zustandes, das heißt der Anzeige neuer Seiteninhalte, ändert sich die URL nicht notwendigerweise. SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG IN SPAS Diese in SPA-Frameworks verwendeten URL-Strukturen haben in der Vergangenheit große Einschränkungen für die Nutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung nach sich gezogen. Vor Oktober 2015 bedeuteten anker-basierte („#“) URLs signifikante Herausforderungen für Suchmaschinen wie Google (und andere). Denn bis zu diesem Zeitpunkt waren Googles Webcrawler noch nicht in der Lage, von besuchten Seiten heruntergeladenen Javascript-Code so gut auszuführen, wie es die modernen Web-Browser heute können. Wenn Googles Webcrawler auf URLs mit Ankersymbolen traf, verfügte er noch nicht über adäquate Mechanismen, die hinter den Ankersymbolen „versteckten“, zustandsbasierten Inhalte dynamisch nachzuladen. Diese Inhalte waren damit für Google weitgehend „unsichtbar“. Um dieses Problem zu lösen, hatte Google sogar eine eigene HTML-Erweiterung, die sogenannte Google AJAX Crawling Specification, entwickelt. Sie sah vor, dass alle über die Ankernotationen darstellbaren Inhalte zusätzlich auch statisch, über Informationstechnologie | .public 03-16 | 29

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