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03 | 2016 public

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SALUS PUBLICA

von Cloud-Strukturen –

von Cloud-Strukturen – auch mit hohen Sicherheitsanforderungen – schon selbstverständlich. Warum tut sich die öffentliche Verwaltung so schwer damit, einen solchen Dienst anzubieten? Brandl: Nun ja, es gibt bereits das Teilprojekt „Gemeinsame IT des Bundes“ 4 . Dort werden Projekte wie die Bundes-Cloud vorangetrieben. Aber um Ihre Frage zu beantworten, müssen wir eine Ebene tiefer gehen. Hin zu der Frage, was für Cloud-Dienste genau gemeint sind. Oder vielmehr, was ein Cloud-Dienst genau ist. In der Regel handelt es sich ja um eine hoch standardisierte Dienstleistung, die aus einem zentralen Rechenzentrum heraus geleistet wird. Diese Dienstleistung muss aber in das restliche IT-Umfeld der Behörden eingebunden sein. Und hier gibt es tatsächlich noch technische und rechtliche Hürden. Daher gibt es dieses Angebot auch derzeit ausschließlich ressortspezifisch. Der Schritt, der jetzt gemacht werden muss, ist, diese Cloud-Dienste ressortübergreifend abzubilden. Dazu brauchen wir dann natürlich auch einen ressortübergreifenden Dienstleister. Mit dem ITZBund haben wir diesen Dienstleister. Und er arbeitet daran. msg: Wir haben jetzt sehr viel über die Dienstleistungszentren (DLZ) gesprochen. Aber neben der Konsolidierung des IT-Angebots in IT-DLZ müssen sich auch die Behörden verändern, müssen „dienstleisterfähig“ werden. Sind die Behörden dazu heute schon richtig aufgestellt? Und wenn nicht, durch welche Maßnahmen werden die Behörden ertüchtigt? Es wird also ein neues, operatives Gremium geben, das die Anforderungen der Ressorts auch auf einer bestimmten Flughöhe erkennt. Denn es geht um die Steuerung des ITZBund – das Gremium IT-Rat ist für diesen Zweck einfach zu groß. msg: Ab wann wird es dieses neue Gremium geben? Brandl: Kurzfristig, wahrscheinlich bis Jahresende. msg: Herr Brandl, unser Gespräch hat deutlich gezeigt, dass die IT-Konsolidierung des Bundes ein gewaltiges Projekt ist. Daher zum Abschluss noch eine Frage: Welche Risiken sehen Sie auf der Roadmap, die jetzt bis 2019 skizziert wurde? Brandl: Meine große Befürchtung ist, dass das Rad, das mit dem Gesamtprojekt gedreht wird, zu groß wird. Weil der Fokus auf der gesamten Bundesverwaltung liegt und der Konsolidierungsumfang damit eine Größenordnung von rund 150 Behörden hat. Das ist ein hehres Ziel, und ich befürchte, dass der Schwung, dieses große Rad zu drehen, irgendwann zum Erliegen kommt. Vieles hängt davon ab, ob es dem ITZBund gelingt, die Behörden von seiner Leistungsfähigkeit zu überzeugen. Wenn die Behörden Vertrauen gefasst haben und das ITZBund seine Leistungsfähigkeit nachgewiesen hat, wird es sehr viel leichter werden, weitere Behörden für eine Konsolidierung zu gewinnen. Brandl: Diese Dienstleisterfähigkeit ist eine Voraussetzung für die Konsolidierung. Dass die Behörden ihre Anforderungen formulieren, die Lieferanten steuern, die Leistungen abrufen und dementsprechend dafür bezahlen - also Demand-IT. Das entwickelt sich jetzt mit der Konsolidierung immer mehr. msg: Vielen Dank für das interessante Gespräch und die vielen spannenden Einblicke. Brandl: Sehr gerne.• msg: Letztlich braucht es eine Steuerung, die sicherstellt, dass das Dienstleistungsangebot, das im ITZBund entwickelt wird, auch zum Bedarf der Ressorts passt. Das heißt, die Ressorts sollen in geeigneter Form in die strategische Steuerung eingebunden werden. Wie können sie mitsteuern und sich einbringen? Brandl: Dazu steht im Beschluss vom September: „Zur strategisch konzeptionellen Steuerung des ITZBund wird unter Federführung beziehungsweise Vorsitz des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) kurzfristig, vor Umsetzung der Rechtsformänderung, ein auf AL-Ebene besetztes Gremium eingerichtet. Dazu wird zwischen den im Gremium vertretenen Ressorts BMF, BMI, BMVI, BMAS, BMWi, BMVg, BMJV und BMFSFJ eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen. Das Gremium gibt sich eine Geschäftsordnung.“ Dr. Reinhard Brandl ist MdB für den Wahlkreis Ingolstadt, Mitglied im Haushaltsausschuss und leitet im Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik der CSU den Fachausschuss Sicherheitspolitik. Am 5. Oktober 2016 sprach er in seinem Wahlkreisbüro in Ingolstadt mit Dr. Stephan Frohnhoff (Vorstand msg systems ag), Werner Achtert (Public Sector Business Consulting) und Dr. Andreas Zamperoni (Chefredakteur .public) über Details und Stand der IT-Konsolidierung Bund. 4 „Grobkonzept zur IT-Konsolidierung Bund“, Beschluss des Bundeskabinetts vom 20. Mai 2015; Teilprojekt 6: „Gemeinsame IT des Bundes“; http://www.cio.bund.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Innovative-Vorhaben/it_konsolidierung_bund_grobkonzept.pdf?__blob=publicationFile 10 | .public 03-16 | Interview

Reloaded! Studienband „IT-Dienstleistungszentren in der öffentlichen Verwaltung“ 2017 Unsere Studie „IT-Dienstleistungszentren in der öffentlichen Verwaltung“ hat 2015 einen vertieften Einblick in die Situation der IT-DLZ in Bund, Ländern und Kommunen geliefert. Im Rahmen einer umfassenden Befragung haben wir analysiert, von welchen IT-Themen sich die öffentliche Verwaltung besonders herausgefordert fühlt, wie sich die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den IT-Dienstleistungszentren in Deutschland derzeit gestaltet und welche Trends für die Zukunft gesehen werden. Seitdem hat sich die Landschaft der IT-DLZ in der öffentlichen Verwaltung durch die Gründung des ITZBund und weiterer IT-DLZ in den Ländern stark verändert. Daher werden wir die Studie in 2017 fortschreiben. Wir planen, zu folgenden Themen aktuelle Daten zu erheben und Experteninterviews zu führen: • Fachliche und technische Anforderungen der Behörden an IT-Unterstützung • Leistungsangebote der IT-DLZ • Fortschreibung der Bestandsaufnahme, Vergleich mit 2015 und Analyse der Veränderungen • Identifikation von aktuellen Schwerpunkten und Trends, wie zum Beispiel eAkte aufgrund des E-Government-Gesetzes, Open Data, Cloud, Digitale Transformation, EAM Sie haben Wünsche für Schwerpunktthemen oder andere Anregungen für die Studie? Dann schreiben Sie uns gerne an dlz-studie-2017@msg-systems.com Die aktuelle Studie, „IT-Dienstleistungszentren in der öffentlichen Verwaltung 2015“ erhalten Sie unter https://www.msggroup.com/public-sector/studie .consulting .solutions .partnership

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