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03 | 2015 NEWS

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Regulierung im Wettbewerb

u Praxisbericht Im

u Praxisbericht Im Oktober 2009 startete msgGillardon im Rahmen eines Vorprojekts das Application Management für den Bereich Gesamtbanksteuerung. Dabei war die Vorgehensweise für die Transition konkret geplant und folgte unter anderem nachstehenden wesentlichen Zielen: > > effizienter Wissenstransfer von bisherigen Wissensträgern, > > frühzeitige operative Unterstützung durch das msgGillardon-Team, > > zum definierten Zeitpunkt nur noch fallweise Unterstützung durch bisherige Wissensträger, > > Einsatz erprobter Methodik, > > Aufbau und Nutzung einer Wissensdatenbank, > > garantierte Service-Levels ab Abschluss des Vorprojekts. msgGillardon: „Was waren aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen, die es zu meistern galt?“ Thomas Gentner: „Da ist aus meiner Sicht zuerst das Spannungsfeld zwischen Regulatorik und Innovation zu nennen. Zum einen bauen wir auf einer neuen Architektur ein Banksteuerungssystem von Grund auf neu, zum anderen nehmen die umzusetzenden bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen permanent zu. Über einen gewissen Zeitraum mussten Lösungen in zwei Systemen implementiert werden. Die zweite große Herausforderung war die Zusammenstellung eines Kernteams, das über mehrere Jahre hinweg Kontinuität sicherstellt – bei gleichzeitig zunehmender Dynamik. Nicht zuletzt verändert sich die Welt um uns herum, aber auch die Organisationen selbst und die Menschen entwickeln sich weiter. Hier mussten wir immer wieder neue Lösungsräume öffnen – was uns rückblickend betrachtet gemeinsam sehr gut gelungen ist. …“ Eine weitere Herausforderung war, dass Bereiche der Gesamtbanksteuerung nach wie vor verantwortlich von BSH-Mitarbeitern betreut werden. Das bedeutete, dass innerhalb des Application Managements eine sehr enge und schnittstellenübergreifende Zusammenarbeit nötig war, deren Aufgabenverteilung klar geregelt werden musste und somit Teil des Servicemodells wurde. Das msgGillardon-Servicemodell Ein wesentlicher und wichtiger Ansatz bei der Umsetzung des Application Managements war die Bildung von Servicemodulen. Bei der Verarbeitung im Bereich Gesamtbanksteuerung handelt es sich um einen komplexen Gesamtprozess, dessen Abwicklung und Ergebnisse vom Zusammenspiel einer größeren Anzahl von Komponenten/Programmen abhängt. Daher erschien es uns sinnvoll, die servicerelevanten Anforderungen nicht nur pauschal für die Verarbeitung der Gesamtbanksteuerung festzulegen, sondern explizit für die einzelnen Komponenten. Wesentliche Vorteile sind: > > Bildung von überschaubaren Einheiten, > > Reduzierung von möglichen Komplexitäten, > > Identifizierung kritischer Schnittstellen, > > Zusammenfassung kompatibler Techniken, > > Bündelung von Know-how im Bereich Wartung/Betrieb, > > Festlegung von Schnittstellenkontrakten zwischen Service-Modulen, > > Festlegung von Service Levels (SLA/OLA) zur Messung der Betriebsqualität, > > Implementierung von Best-Practice-Prozessen nach ITIL für Aufgaben des Application Managements, > > kontinuierliche Optimierung in den Prozessabläufen (Continual Service Improvement). Die Charakteristik der einzelnen Servicemodule wurde in Leistungsscheinen spezifiziert. Darin wurden die Zielsetzung des Servicemoduls innerhalb der Verarbeitung im Bereich der Gesamtbanksteuerung, seine Rolle im Geschäftsprozess und die Service und Operation Levels erläutert, die für den Betrieb und den Support des Servicemoduls gelten sollen. 48 I NEWS 03/2015

Praxisbericht t Die Umsetzung im täglichen Betrieb msgGillardon: „Hat sich das Application-Modell von msgGillardon aus Ihrer Sicht bewährt?“ Thomas Gentner: „Wenn wir uns anschauen, vor welcher Herausforderung wir 2009 beim Start des Vorprojekts standen und was sich in den vergangenen gut sechs Jahren mit der gemeinsamen Umsetzung verschiedenster Themenstellungen daraus entwickelt hat, war das gewählte Kooperationsmodell für unseren Bedarf genau die richtige Lösung. Zwei entscheidende Faktoren für den Erfolg möchte ich herausstellen: Unser Management hat von Beginn an das Modell mitgetragen und bis heute unterstützt. Und msgGillardon war immer ein verlässlicher und berechenbarer Partner, mit dem auch schwierige Themen diskutiert und entschieden werden konnten. …“ Der Dalai Lama sagt: „Die Dinge laufen nun einmal nicht so, wie wir uns das vorstellen.“ Der Wahrheitsgehalt dieses Zitats zeigte sich im operativen Betrieb. Hier war eine gewisse Anlaufzeit nötig, bis sich alle Abläufe eingespielt hatten – gerade bei der Aufgabenverteilung oder der Verantwortlichkeit und den Schnittstellen. Aber das liegt in der Natur der Dinge und ist somit ein vollkommen natürlicher Prozess. Was dem Application Management entgegenkam, waren die bereits vorhandenen Prozesse sowie die Prozesstreue seitens der BSH. Auf diese konnte aufgesetzt und nach dem Best-Practice- IT-Auftraggeber/ Partnermanagement Service-Desk Change & Release Management Vertrag Reports Status-Info Störungsmeldungen Change-Planung Change-Anforderungen Kundenmanagement Service Level Management Availability Management Monitoring Incident Management Problem Management Change Management Release Management RZ-Basisbetrieb Middleware und Infrastruktur Support von Anwendungen Wartung und Weiterentwicklung Abbildung 2: Kooperationsmodell NEWS 03/2015 I 49

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