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03 | 2015 NEWS

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Regulierung im Wettbewerb

u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Gestresste Migrationsmatrix Wahrscheinlichkeiten Aaa Aa A Baa Ba B Caa Ca-C D Up = Down Aaa 68,90% 24,90% 5,44% 0,54% 0,15% 0,04% 0,01% 0,00% 0,02% 0,0% 68,9% 31,1% Aa 2,76% 66,46% 25,88% 3,95% 0,58% 0,18% 0,05% 0,01% 0,13% 2,8% 66,5% 30,8% A 0,28% 7,43% 70,95% 17,33% 2,64% 0,77% 0,18% 0,02% 0,39% 7,7% 71,0% 21,3% Baa 0,14% 1,02% 12,41% 69,72% 11,17% 3,51% 0,73% 0,08% 1,23% 13,6% 69,7% 16,7% Ba 0,04% 0,27% 2,17% 16,31% 52,57% 19,10% 3,25% 0,36% 5,93% 18,8% 52,6% 28,6% B 0,03% 0,12% 0,53% 2,26% 11,93% 52,61% 12,86% 1,45% 18,22% 14,9% 52,6% 32,5% Caa 0,01% 0,06% 0,14% 0,58% 2,66% 18,65% 29,99% 3,54% 44,37% 22,1% 30,0% 47,9% Ca-C 0,00% 0,02% 0,12% 0,19% 1,08% 5,45% 9,23% 4,44% 79,46% 16,1% 4,4% 79,5% Abbildung 5: Mit Zeitrafferfaktor gestresste Migrationsmatrix Erst im Jahr 2009 führte die Finanzmarktkrise dazu, dass viele Firmen downgeratet wurden und dementsprechend das Migrationsrisiko schlagend wurde. Die Rechnung für das Jahr 2009 führte zu folgenden Ergebnissen: > > Stressexponent für die Migrationsmatrix Ende 2008: 3,4 > > Maximale Jahresvolatilität bis Ende 2008: 128,06 Prozent > > Langfristige Volatilität Ende 2008: 69,45 Prozent 80% Downgrade-Wahrscheinlichkeiten Jahr 2008 80% Downgrade-Wahrscheinlichkeiten Jahr 2009 70% 70% 60% 60% 50% 50% 40% 40% 30% 30% 20% 20% 10% 10% 0% Aaa Aa A Baa Ba B Caa Ca-C 0% Aaa Aa A Baa Ba B Caa Ca-C Langfristig Jahr 2007 Jahresmatrix Jahr 2008 Schätzer Langfristig Jahr 2008 Jahresmatrix Jahr 2009 Schätzer Abbildung 6: Vergleich der Downgrade-Wahrscheinlichkeiten für das Jahr 2008 Abbildung 7: Vergleich der Downgrade-Wahrscheinlichkeiten für das Jahr 2009 38 I NEWS 03/2015

Unternehmenssteuerung t 80% Ausfallraten Jahr 2009 – Non-Investmentgrade 1,2% Ausfallraten Jahr 2009 – Investmentgrade 60% 1,0% 0,8% 40% 0,6% 20% 0,4% 0,2% 0% Ba B Caa Ca-C 0,0% Aaa Aa A Baa Langfristig Jahr 2008 Jahresmatrix Jahr 2009 Schätzer Langfristig Jahr 2008 Jahresmatrix Jahr 2009 Schätzer Abbildung 8: Vergleich gestresste Ausfallrate mit gemessener Ausfallrate Abbildung 7 stellt die Wahrscheinlichkeiten für einen Downgrade der berechneten Migrationsmatrix wieder gegen die im Jahr 2009 gemessene Migrationsmatrix dar. In allen Ratingklassen führte die langfristige Migrationsmatrix zu einer deutlichen Unterschätzung des Risikos. Die gestresste Migrationsmatrix liegt relativ nahe an den tatsächlich beobachteten Migrationswahrscheinlichkeiten. Mit den Migrationswahrscheinlichkeiten werden gleichzeitig auch die Ausfallraten gestresst, da die Wahrscheinlichkeit für eine Migration in die Ausfallklasse gleichzusetzen ist mit der Ausfallrate. Der Vergleich der gestressten Ausfallraten mit den im Jahr 2009 gemessenen Ausfallraten zeigt ebenfalls sehr deutlich, dass die CDS-Kurse ein erhöhtes Migrationsrisiko vorwegnehmen. Fazit CDS-Volatilitäten sind ein Frühwarnindikator für ein erhöhtes Migrationsrisiko. Dies ist zum einen dadurch zu erklären, dass auf der einen Seite der CDS-Markt sehr liquide ist und auf der anderen Seite relativ viel Zeit vergeht, bis eine Verschlechterung der Firmensituation zu einem Downgrade durch Ratingagenturen führt. Die Verwendung einer Migrationsmatrix auf Basis von langfristigen Beobachtungen aus den letzten vierzig Jahren führt zu statistisch stabilen Auswertungen für alle Ratingklassen, bildet aber in keinem Fall Stresszeiten ab, wie dies 2008 seit der Finanzmarktkrise der Fall ist. Die vorgestellten gestressten Migrationsmatrizen bauen auf statistisch stabilen Daten auf und sind ein sehr guter Schätzer für tatsächlich eingetretene Stresszeiten. Die Migrationsmatrix aus dem Jahr 2009 zeigt, dass das Migrationsrisiko im Jahr 2009 deutlich höher war, als aus der langfristigen Migrationsmatrix prognostiziert. Erst die Skalierung der Matrix anhand der CDS-Kurse führt zu einer guten Abschätzung des Migrationsrisikos. Autoren Peter Jacob Lead Business Consultant, Business Consulting > +49 (0) 172 / 6075770 > peter.jacob@msg-gillardon.de Kurt Annen Senior Business Consultant, Business Consulting > +49 (0) 173 / 7365 343 > kurt.annen@msg-gillardon.de NEWS 03/2015 I 39

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