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03 | 2015 NEWS

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Regulierung im Wettbewerb

u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Für mich war das erste halbe Jahr an der Seite von Anton König sehr wertvoll und hilfreich. Er kennt das Unternehmen und die Kunden natürlich aus dem Effeff und hat es vom ersten Tag an aufgebaut und geprägt. Und nach so vielen Jahren hinterlässt er natürlich eine spürbare Lücke. Aber es ist auch sein Verdienst, dass er rechtzeitig damit begonnen hat, dafür zu sorgen, dass diese Lücke nicht nach außen spürbar wird. Er unterstützt BSM auch weiterhin bis Anfang 2016 in Spezialthemen, sodass wir nicht Gefahr laufen, Wissen zu verlieren. Auch oder gerade als Insider hat man ja den Eindruck: Die Anforderungen an das Meldewesen verändern sich ständig und werden immer komplexer. Kann man sagen, welche Herausforderungen hier in der nächsten Zeit auf die Banken zukommen? Wir beobachten die Entwicklungen und Diskussionen natürlich sehr gründlich und setzen die Veränderungen kontinuierlich in unserer Meldewesensoftware BAIS um. Die hohe Zufriedenheit unserer BAIS-Kunden resultiert unter anderem aus der zeitnahen und qualitativ hochwertigen Umsetzung dieser Anforderungen, die wir in enger Abstimmung mit unseren Kunden umsetzen. Lassen Sie es mich so sagen: Wir tun alles dafür, um die Meldefähigkeit schnell und zuverlässig sicherzustellen. Derzeit erleben wir einen starken Anstieg der regulatorischen Vorgaben. Ist es vorstellbar, dass die Regulierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre in absehbarerer Zeit wieder zurückgefahren werden? Wir dürfen nicht vergessen, dass die Regulierung und das Melden von Daten kein Selbstzweck sind. Die regulatorischen Anforderungen als eine der Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise sind berechtigt. So ist auch der regulatorische Tsunami der letzten Jahre zu erklären. Ob das Thema und die Fülle der Anforderungen auch dazu führen, dass mit den gemeldeten Daten vergleichbare Situationen früh bemerkt und diesen gegengesteuert werden kann, muss sich jedoch noch beweisen. Das Thema Meldewesen wird die Banken aber noch lange begleiten. Deshalb müssen wir uns vielmehr fragen, welche Möglichkeiten es gibt, mit der steigenden Regulatorik umzugehen. Eine Möglichkeit ist sicher die Automatisierung der Prozesse. Und hier sind wir als Anbieter gefordert. Wir müssen regulatorische Änderungen durch Standardprozesse vereinfachen. Transparente und jederzeit performant verfügbare Informationen und eine ebenso transparente Aufbereitung dieser Informationen sind ein erster Schritt auf dem Weg zu konsequent automatisierten und vernetzten Prozessen. Wie schätzen Sie den zukünftigen Markt ein? Es wird spannend bleiben. Das hängt zum einen mit der Marksituation in Deutschland zusammen. Hier gibt es zwei Key-Player, die den deutschen Markt für Standardsoftware besetzen. Positiv für uns: BSM ist – nach Anzahl der Institute – der größte Anbieter. Aber richtig spannend wird es, wenn wir über den Meldewesenprozess hinaus schauen, denn dann sind wir im Bereich der Bankanalytik und der Banksteuerung und damit in der Kernkompetenz von msgGillardon und der msg systems ag. Es liegt ja auf der Hand, dass ein Meldewesenprozess, der zuverlässige Daten aus den Steuerungs- und Reportingsystemen erhält, noch schneller und reibungsloser Ergebnisse liefern kann. Wir arbeiten ja bereits eng mit msgGillardon zusammen, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es zukünftig einige enge thematische Verknüpfungen mit Produkten von msgGillardon geben kann. Hier dürfen Sie sicher noch einige Innovationen erwarten. An was denken Sie da? Im ersten Schritt haben wir eine Gruppe von msgGillardon-Beratern fachlich und technisch in BAIS ausgebildet. Uns war es wichtig, dass auch die Experten bei msgGillardon unsere Software und die An- 12 I NEWS 03/2015

Unternehmenssteuerung t forderungen unserer Kunden verstehen. Das führt dazu, dass wir gemeinsam als BSM und msgGillardon bei Kunden im Einsatz sind. BSM als Produktanbieter und msgGillardon als Berater und in der Schnittstellenanbindung. Wir können hier nun quasi die Komplettlösungen aus einem Haus anbieten. Sind auch Lösungen angedacht, die in der Wertschöpfungskette früher ansetzen – wie zum Beispiel in der Standardsoftware? Das sind ja interessante Aussichten, Herr Dr. Schöne, vielen Dank für das Gespräch. Jederzeit gerne, ich bedanke mich ebenfalls. > > Das Gespräch führte Holger Suerken, Leiter Marketing Financial Services. Ja, natürlich! Das erwartet auch ein Teil unserer Kunden von uns. Dazu haben wir zügig gemeinsame Produktworkshops etabliert. Am Anfang stand hier eine Evaluierung im Mittelpunkt, wo beide Produkthäuser fachlich, methodisch und in Bezug auf den Datenhaushalt beziehungsweise die Schnittstellen enger zusammenarbeiten können, um Mehrwerte für Kunden zu bieten. Und gibt es schon Ergebnisse? BSM GmbH Ja, die gibt es. Als ein erstes Beispiel kann ich da unseren gemeinsamen LCR-Kompass nennen. Wohin weist dieser? Die Liquidity Coverage Ratio (LCR), das heißt die Mindestliquiditätsquote als Verhältnis des Bestands erstklassig eingestufter Aktiva zum gesamten Nettoabfluss der nächsten 30 Tage. Sie muss zwar nur monatlich gemeldet werden, aber deren Einhaltung wird taggenau kontrolliert. Unsere Berechnungen zeigen, dass die LCR sehr volatil und teuer in der Einhaltung ist. Es liegt also im Interesse der Bank, die Kennziffer vorausschauend zu berechnen und Steuerungsmaßnahmen zur Einhaltung der LCR unter Berücksichtigung der Konsequenzen für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung entwickeln zu können. Genau das wird der LCR-Kompass leisten. Also ein Produkt, das sowohl im Meldewesen als auch im Treasury in der Banksteuerung eingesetzt werden kann, genau in den Kernkompetenzen von BSM und msgGillardon. Wir befinden uns gerade mitten in der Konzeption und haben das Ziel, im vierten Quartal eine Lösung zu präsentieren, die mit beiden Produktwelten kompatibel ist. BSM BankingSysteme und Managementberatung GmbH ist seit 1992 das Software- und Beratungsunternehmen für Finanzinstitute im Thema Meldewesen. Mehr als 500 zufriedene Kunden der Finanzwirtschaft vertrauen auf das Know-how und die Softwarelösung BAIS von BSM. BAIS (Banken-Aufsicht-Informations-System) BAIS ist die Standardsoftware von BSM für das Meldewesen von Banken, Finanzdienstleistern und Bausparkassen. Module für einzelne Meldungen für Versicherungen oder Leasing-Unternehmen stehen ebenfalls zur Verfügung. BAIS ist voll mandantenfähig, modular aufgebaut und geeignet für große Datenmengen. Das System entlastet die Anwender von komplizierten Abläufen und Änderungen des Meldewesens und erstellt die Meldungen abgabefertig entsprechend den Anforderungen der Aufsichtsbehörden. www.bsmgmbh.de NEWS 03/2015 I 13

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Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


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