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02 | 2017 public

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Schwerpunkt: Agilität und digitale Transformation

2. Altes nicht abwerten

2. Altes nicht abwerten Die Wichtigkeit, die Sinnhaftigkeit einer Veränderung selbst zu empfinden, führt zum zweiten wichtigen Punkt. Wenn zur Argumentation für ein neues Vorhaben die Istsituation zu sehr abgewertet wird, führt dies zu einem Identitätsverlust. Es entsteht der Eindruck: „Das, was war, war nicht gut.“ Und wer seine bisherige Arbeit als sinnvoll erachtet hat, hat sich getäuscht. Durch solch eine Botschaft wird das Bedürfnis nach Bindung missachtet. Viel relevanter wäre die Frage nach Dingen, die bisher gut liefen, und wie diese in das neue Projekt eingebracht werden können – oder was beachtet werden muss, damit diese auch in der neuen Welt bestehen können. Dazu kann man zum Beispiel zu Projektbeginn in einem Kick-off die Frage diskutieren, was von den bisher gut funktionierenden Abläufen in das Projekt aufgenommen werden kann. einen kleinen Ausschnitt der Veränderung zugänglich zu machen. So können zum Beispiel in Mini-Laboren unter Anleitung verschiedene Funktionen einer neuen Anwendung ausprobiert werden. Die Mitarbeiter können so die neue, noch unbekannte Welt in ihrem Tempo entdecken und ein Gefühl von Vertrautheit entwickeln. 6. Rituale sind wichtig Da die Phase der Instabilität und des „Dazwischen“ für alle Beteiligten sehr anstrengend ist, ist es wichtig, Projekte zu einem bestimmten Zeitpunkt für alle sichtbar zu beginnen und auch zu beenden. Solche Anfangs- und Endrituale bilden den Rahmen, an dem sich Projektmitglieder orientieren. Es sollte unbedingt vermieden werden, ein Projekt langsam auslaufen zu lassen. Lassen sie Ihrer Kreativität freien Raum – vom Sektempfang bis zum Begraben der Projektunterlagen ist alles erlaubt. 3. Der Wert definierter Rollen Aufgrund des steigenden Bedürfnisses nach Bindung in Phasen der Veränderung und des Loslassens steigt auch die Bedeutung von festgelegten Rollen. Allen Beteiligten muss klar sein, an wen sie sich in welchen Situationen wenden können. Diese Rollen sollten im Laufe eines Projekts möglichst nicht wechseln. Die Rollen, die innerhalb eines Projekts notwendig sind, und auch deren Besetzung sollten zu deren besseren Akzeptanz gemeinsam festgelegt werden. 4. Das Resonanzteam als direkter Draht zu den Mitarbeitern Um herauszufinden, an welchem Punkt im „Dazwischen“ sich die unterschiedlichen Einheiten und Hierarchieebenen einer Organisation momentan befinden, ist es hilfreich, einen Personenkreis zu definieren, der diese Stimmungen repräsentativ aufnimmt. In regelmäßigen Workshops wird die Resonanz des Projekts strukturiert durch den Projektverantwortlichen erfasst und ausgewertet. So können Unsicherheiten und Fragen schnell aufgegriffen und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. 5. Experimentieren macht die Veränderung zugänglich Damit Neues schon früh für die betroffenen Mitarbeitenden einer Organisation erlebbar wird und sich damit schneller zur Alltagsroutine entwickeln kann, empfiehlt es sich, frühzeitig zumindest 7. Alles ist im Fluss So wichtig die genannten Punkte sind – ihr Ziel ist, einen Rahmen zu schaffen, an dem sich Organisation und ihre Mitglieder in Zeiten der Instabilität und des „Dazwischen“ orientieren können, einen Rahmen, der Sicherheit bietet. Da diese Phasen jedoch häufig aneinander anschließen und es Abhängigkeiten zu anderen Entwicklungen gibt, ist es von entscheidender Bedeutung, das Zutreffen und die Richtigkeit von Rahmenbedingungen immer wieder gemeinsam zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen. FAZIT Die Systemische Organisationsberatung bietet neben diesen ausgewählten Methoden noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, um Organisationen in ihrer Lösungssuche und deren Umsetzung zu begleiten. 4 Da Systemische Organisationsberatung jedoch bisher noch kein geschützter Begriff ist, ist die Bandbreite an Angeboten – von professionell bis esoterisch – sehr breit. Es empfiehlt sich, darauf zu achten, dass Berater über eine Zertifizierung der Systemischen Gesellschaft oder der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. 5 verfügen. In den richtigen Händen kann die systemische Praxis ein mächtiges Instrument in Veränderungsphasen sein.• ANSPRECHPARTNERIN – MARIA RÖSCH Senior Business Consultant Public Sector Business Consulting 4 Für mehr Informationen z. B. Hans Rudi Fischer et al.: Was tun? Fragen und Antworten aus der systemischen Praxis: Ein Kompass für Beratung, Coaching und Therapie (2016), Klett-Cotta 5 https://systemische-gesellschaft.de/; https://www.dgsf.org/ 50 | .public 02-17 | Projektmanagement

Reloaded! Unsere Studie „IT-Dienstleistungszentren in der öffentlichen Verwaltung“ geht in die nächste Runde! Die Landschaft der IT-DLZ in der öffentlichen Verwaltung entwickelt sich durch die Gründung des ITZBund und der voranschreitenden Konsolidierung der IT-DLZ auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung ständig weiter. • Welche Erfahrungen wurden mit der IT-Konsolidierung Bund gemacht? • Welche fachlichen und technischen Anforderungen an IT-Unterstützung haben die Behörden? • Welche Leistungen bietet die IT-DLZ den Behörden an? • Welche aktuellen Schwerpunkte und Trends, wie zum Beispiel E-Akte aufgrund des E-Government-Gesetzes, Open Data, Cloud, digitale Transformation, EAM, gibt es? • Was hat sich im Vergleich zu 2015 verändert? Antworten auf diese und weitere Fragen gaben mehr als 170 Entscheidungsträger aus Bund, Ländern und Kommunen. Eine Analyse des Status quo sowie Expertengespräche mit Behördenleitern und IT-Verantwortlichen in den Ministerien runden diese Erkenntnisse ab. Alle Ergebnisse werden im November 2017 in der aktuellen Studie „IT-Dienstleistungszentren in der öffentlichen Verwaltung 2017“ vorgestellt. Sichern Sie sich Ihr kostenfreies Exemplar: https://www.msg.group/public-sector/studie .consulting .solutions .partnership

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Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


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