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02 | 2017 public

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Schwerpunkt: Agilität und digitale Transformation

zur Datenbereinigung in

zur Datenbereinigung in den Ausgangssystemen getroffen und die vorhandenen Validierungsregeln so weit wie erlaubt vereinfacht werden. Außerdem wurde zur Prüfung des technischen Ablaufs der vollständigen Migration eine Generalprobe des Migrationsablaufs durchgeführt. Eine Erfahrung aus der Generalprobe war, dass selbst detaillierte Drehbücher mit Qualitätssicherungsmaßnahmen und einem genauen Zeitplan bei sehr komplexen Migrationen nicht ausreichen. Am Rollout-Wochenende wurde deshalb nach jedem Migrationsschritt in einem Vier-Augen-Prinzip – jeweils durch einen Mitarbeiter des Betriebs und des für den Migrationsschritt verantwortlichen Verfahrens – die erfolgreiche Durchführung geprüft und erst nach erfolgter Kontrolle der nächste Schritt gestartet. Alle beschriebenen Maßnahmen führten dazu, dass die Migration am Rollout-Wochenende termingerecht und mit einer sehr guten Qualität durchgeführt werden konnte. Für eine belastbare Entscheidung am „Point of no Return“ gehören neben der Bewertbarkeit und Bewertung der IT-Lösung auch die Bewertbarkeit und Bewertung der notwendigen organisatorischen Vorbereitungen und der offenen Risiken. Hier muss im Vorfeld eine mit allen Stakeholdern abgestimmte Checkliste erstellt werden. Sofern Bereiche mit unterschiedlichen Entwicklungsmethoden (zum Beispiel agil und Wasserfall) betroffen sind, müssen die erforderlichen Integrationstests und die dafür notwendigen Voraussetzungen wie Testdaten- und Testtreiberbereitstellung frühzeitig abgestimmt werden, da diese Termine bei den einzelnen Bereichen dann in der Regel sehr weit auseinanderliegen. Falls kritische Datenmigrationen erforderlich sind, müssen Datenqualität und Migrationslaufzeit durch Testläufe mit Datenvollbestand und nichtanonymisierten Daten vorbereitet werden. Bei komplexen Migrationsabläufen sollte außerdem der Ablauf selbst vorher im Rahmen einer Generalprobe validiert werden. WICHTIGE AKTIVITÄTEN ZUR ERFOLGREICHEN FLÄCHENEINFÜHRUNG IM BLICK Im dargestellten Beispiel endete die geplante übergreifende Steuerung mit dem erfolgreichen Rollout der Lösung. In Bezug auf die Lösung eventueller Probleme beim Start des Flächeneinsatzes verließ man sich auf die bestehenden Strukturen bei den einzelnen Fachverfahren. Unsere Erfahrung zeigt, dass das nicht immer ausreichend war. Die übergreifenden Strukturen sollten für eine definierte Einführungszeit (Early Live Support) erhalten bleiben. Eine übergreifende Koordination führt viel schneller zu adäquaten Lösungen für im Flächeneinsatz auftretende Vorfälle und Probleme als die Standardprozesse. Eine schnelle Reaktion auf Probleme trug hier entscheidend mit zur Akzeptanz der neuen Lösung bei. Und für die Akzeptanz bei den Endbenutzern ist die Einplanung einer übergreifenden Einführungsunterstützung nach der Produktivsetzung sinnvoll und wichtig.• ANSPRECHPARTNERIN – KARIN GLAS Principal Project Manager Public Sector Business Consulting FAZIT Sobald bei einer Transformation mehrere Verfahren gleichermaßen wesentlich betroffen sind, ist der Einsatz einer übergreifenden Steuerung notwendig, die sowohl die organisatorischen Aspekte der Planung und Steuerung als auch die fachliche Koordination auf der Anforderungs- wie der Lösungsseite abdeckt. Bei einer vergleichbaren Komplexität zum vorgestellten Vorhaben und wenn der zeitliche Rahmen es gestattet, sollte ein schlankes Steuerungsprojekt aufgesetzt werden. 30 | .public 02-17 | Projektmanagement

Dev Ops DevOps: Survival-Training für den Public Sector Der Zwang zur Optimierung der Delivery Pipeline als Auswirkung der digitalen Transformation | von ERIK BENEDETTO und DR. ANDREAS ZAMPERONI 1 Software wird heute zunehmend agil entwickelt. Was noch vor wenigen Jahren als neue Vorgehensweise galt, wird zum De-facto-Standard in allen Branchen und für alle Unternehmensgrößen. Der Wunsch nach Geschwindigkeit, nach schnellen Ergebnissen in kurzen Sprints hat es ermöglicht, dass innerhalb eines kurzen Zeitraums agile Methoden die Softwareentwicklung substanziell verändert haben. Seit einiger Zeit geistert nun ein Begriff durch die Fachliteratur, der das Potenzial hat, die gesamte Prozesskette zu verändern – und zwar inhaltlich, strukturell und technisch: DevOps. DevOps kann ein Bestandteil der Maßnahmen sein, um die digitale Transformation der traditionellen IT in der öffentlichen Verwaltung zu vollziehen und zu meistern. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Wo liegt das Potenzial? Was sind die Bestandteile von DevOps, und wie lässt sich diese Methode in den Application Lifecycle integrieren? In einer mehrteiligen Artikelreihe beleuchten wir alle Aspekte dieses Themas. Der erste Teil setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: • DevOps – Ursprung und Ziele? • Wieso gewinnt DevOps im Kontext der digitalen Transformation eine neue Bedeutung? 1 Dieser Artikel erschien ursprünglich in der msgGillardon NEWS und wurde für die .public von Dr. Andreas Zamperoni angepasst. Moderne Verwaltung | .public 02-17 | 31

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