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02 | 2017 public

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Schwerpunkt: Agilität und digitale Transformation

die

die Verwaltungsleistungen neu zu definieren, wird derzeit zu wenig Gebrauch gemacht. Mit dieser Aufgabe müssen wir uns als Dienstleister auseinandersetzen. Sie wird auch für die zukünftige Ausrichtung als Dienstleistungszentrum des Landes M-V entscheidend sein. Welche Leistungen das DVZ noch in Eigenregie erbringt, welche Leistungen zugekauft oder am Markt genutzt werden, hat Einfluss auf unser Geschäftsmodell. Auf keinen Fall wird jede Datenzentrale alle bisherigen Leistungen für ihre Verwaltung ohne Kooperation und Anpassung ihres Geschäftsmodells erbringen können. msg: Ein zentrales Thema für die IT-Dienstleistungszentren sind die Fachverfahren und die Zuständigkeiten. Ludwig: Die Modernisierung der Fachverfahren und Migration auf neue technologische Plattformen ist ein Veränderungsprozess, der bereits in den vergangenen Jahren begonnen wurde. Wir werden als DVZ nur begrenzt Möglichkeiten haben, unsere eigenen Fachverfahren cloudfähig zu machen oder zu modernisieren. Die dafür benötigten finanziellen und personellen Ressourcen stehen einfach nicht im ausreichenden Maße zur Verfügung. Aber auch die Hersteller von Softwareprodukten benötigen mehr Zeit, als bisher gedacht, um cloudfähige Lösungen zu entwickeln. Dieser Prozess wird noch Jahre in Anspruch nehmen und somit einen Mix aus alten und neuen Applikationen im Lösungsportfolio begründen. Mit dem Wechsel in eine modernere Welt verändern sich Arbeits- und Entscheidungsstrukturen in der Verwaltung. Schritt für Schritt werden Bürger und die Industrie diese Veränderungen in der Zusammenarbeit spürbar wahrnehmen. msg: Was meinen Sie: Gibt es schon eine öffentliche Verwaltung 4.0? Banken und Versicherungskonzerne zu eigen gemacht. Wir können von diesen Best-Practice-Lösungen partizipieren und als Dienstleister aktiv an der Gestaltung mitwirken. Auch unsere Mitarbeiter sind Bürger, die Verwaltungsdienste in Anspruch nehmen und eigene Erwartungen und Vorstellungen mitbringen, wenn sie gefordert sind, neue Serviceangebote zu entwickeln. msg: Die DVZ M-V GmbH ist auf jeden Fall ein Erfolgsmodell. Ludwig: Richtig. Wir sagen nicht ohne Stolz, dass uns die Rechtsform GmbH und unser Gesellschafter – das Land Mecklenburg-Vorpommern – Möglichkeiten eröffnet haben, im Wettbewerb mit anderen Bundesländern, aber auch der IT-Branche ein Erfolgsmodell zu entwickeln und fortzuführen. Keine andere Verwaltung in Deutschland hatte den Mut, den Dienstleister in dieser Rechtsform mit großer Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu positionieren. Ein innovativer Dienstleister benötigt eine innovative Verwaltung, um sich entwickeln zu können. Scheinbar ist in Mecklenburg-Vorpommern beides gelungen. Mit Ihren Fragen ist mir dieser Umstand noch einmal bewusst geworden. msg: Herr Ludwig, vielen Dank für das interessante Gespräch. Ludwig: Vielen Dank für das Interview.• DIESES INTERVIEW FÜHRTE WERNER ACHTERT Geschäftsbereichsleiter Public Sector Business Consulting Ludwig: Sicher noch nicht, aber soweit Industrie, Gesundheitswesen, Forschung und Entwicklung sowie andere Branchen uns ihre rasante Entwicklung vor Augen halten, wird sich auch die Verwaltung zu einer Verwaltung 4.0 entwickeln. Apps für Bürger und Industrie, Entscheidungsstrukturen auf Basis künstlicher Intelligenz und durchgängige Onlinedienste werden die Zusammenarbeit revolutionieren. Das Online-Zugangsgesetz, das Servicekonto und der Portalverbund versetzen Bürger in die Lage, durchgängige eGovernment-Dienste zu nutzen und selbst die Kontrolle über die Verwendung ihrer persönlichen Daten auszuüben. Das schafft Vertrauen zur Verwaltung und deren Prozesse. Die nächste Generation ist sich der technischen Möglichkeiten bewusst und erwartet diese auch in der Zusammenarbeit mit ihrer Verwaltung. Die Effizienzsteigerung haben sich bereits 14 | .public 02-17 | Interview

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