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02 | 2016 public

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Mythos oder WahrheIT

Stimmkreise zur

Stimmkreise zur Landtagswahl 105 München- Moosach 104 München- Milbertshofen 106 München- Pasing 22 Aubing- Lochhausen- Langwied 101 München- Hadern Untermenzing 21 Pasing- Obermenzing 20 Hadern 25 Laim 24 Feldmoching- Hasenbergl 10 Moosach 9 Neuhausen Nymphenburg 7 Sendling- Westpark 8 Schwanthalerhöhe 19 Thalkirchen-Obersendling 12 Schwabing- Forstenried-Fürstenried- Solln 11 23 Allach- Milbertshofen- Am Hart 6 Sendling 4 Schwabing- West 3 Maxvorstadt 1 Altstadt giesing- 18 Fasangarten Untergiesing Harlaching Freimann Lehel 2 5 Ludwigsvorstadt Au- Isarvorstad Haidhausen 17 Ober- 13 Bogenhausen 16 14 Berg am Laim Ramersdorf-Perlach 108 München- Schwabing 15 Trudering-Riem 102 München- Bogenhausen 103 München- Giesing 107 München- Ramersdorf Abbildung 1: Stimmkreiskarte zur Landtagswahl Wahlen abgebildet werden sollten, von der Kommunal- über die Landtags- bis zur Europawahl, musste die Standardsoftware vom Hersteller weiterentwickelt werden. Dazu galt es, dieses Projekt zwischen KVR, it@M und Softwarehersteller zu koordinieren. Die Firma msg übernahm die technische Projektleitung aufseiten von it@M sowie die Schnittstelle zum Fachbereich. Die Koordination der beteiligten Projektpartner war für die Einhaltung der hohen Standards in der gegebenen Projektlaufzeit entscheidend. Das Projekt startete Anfang 2012 und wurde im Sommer 2014 erfolgreich abgeschlossen. BESONDERHEITEN IM PROJEKTVERLAUF Vermeidung von Parallelität Um die termingerechte Durchführung der Wahlen zu gewährleisten, wurde vor jeder aktuellen Wahl eine Zwischenabnahme inklusive Produktivsetzung durchgeführt, bei der die für diese Wahl notwendigen Funktionalitäten vorhanden sein mussten. Zudem wurde jeweils während einer Wahldurchführung keine Weiterentwicklung durchgeführt. Die Projektmitarbeiter waren damit vollständig flexibel zur Betreuung der Wahldurchführung verfügbar. Ebenfalls vorteilhaft: In dieser Zeit waren auch alle drei Testumgebungen vollständig verfügbar, um im Ernstfall technische Probleme reproduzieren zu können. Im Notfall hätten also bis zu drei unterschiedliche Fehlerbehebungsstrategien mithilfe der Testumgebungen getestet werden können. Während der Projektlaufzeit stattfindende Wahlen sollten bereits mit dem neuen System durchgeführt werden. Dies umfasste sechs unterschiedliche Wahlen: die Landtags- und Bundestagswahl sowie Volksentscheide im September 2013, den Bürgerentscheid zu Olympia 2022 im November 2013 sowie die Kommunal- und Europawahlen im Frühjahr 2014. Einhalten der Prozesse Alle IT-Projekte der LHM werden grundsätzlich nach einem standardisierten Prozessmodell durchgeführt. Bestandteil dieses Modells ist ein geregelter Releaseprozess sowie eine vollständige und lückenlose Installationsdokumentation. Diese ist Voraussetzung für die technische Nachvollziehbarkeit der ermittelten Wahlergebnisse. 8 | .public 02-16 | Management

„Wichtig war uns trotz eines iterativen Vorgehens die strenge Einhaltung unserer Prozesse. Unser Projektpartner hat hierzu die für uns wichtige Koordination und Projektleitung geleistet. So konnten wir bereits während der Projektlaufzeit die Lösung in der jeweils benötigten Qualität für mehrere Wahlen einsetzen.“ Michael Bruggmoser, für die Wahl-IT-Verfahren zuständiger Servicebereichsleiter bei it@M Supportorganisation während einer Wahl Da die Software an einem Wahlsonntag vorläufige Wahlergebnisse im Minutentakt aktualisieren soll, muss jedes IT-Problem bei der Eingabe von Wahlergebnissen mit Hochdruck bearbeitet werden. Dementsprechend kritisch ist der technische Support während dieser Zeit. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wurden neben einer allgemeinen Supportplanung für die Wahlsoftware besondere Maßnahmen geplant und durchgeführt: 1. Dokumentation zur Nachvollziehbarkeit: Alle aufgetretenen Probleme wurden trotz Dringlichkeit dokumentiert, vollständig analysiert und anhand des vorgeschriebenen Change- und Releaseprozesses behoben. Hilfreich war hier die exklusive Verfügbarkeit der insgesamt drei Testsysteme während der Wahl. 2. Für alle benutzten IT-Systeme – von IT-Infrastruktursystemen (wie Netzwerke, Server-Hardware und -Storage) über Kommunikationssysteme (wie E-Mail und Telefon) bis hin zur Wahlsoftware selbst – war Vor-Ort-Support vorhanden. Insbesondere waren hier aufgrund der oben beschriebenen Entwicklungspause die Projektmitarbeiter verfügbar, die auch die Wahlsoftware mit eingeführt hatten. Die Vor-Ort-Anwesenheit galt sowohl für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für Entwickler der Herstellerfirma der Wahl- software. Die Supportzeiträume waren dabei wahlspezifisch und wurden in Absprache mit der Wahlleitung vereinbart. 3. Kurze Wege durch zentrale Ansprechpartner und Räume: Supportanfragen für die Wahlsoftware wurden zentral über einen städtischen technischen Ansprechpartner aufgenommen, dokumentiert und kommuniziert. Der technische Ansprechpartner war vor Ort in den zentralen Räumlichkeiten der Wahlüberwachung, die mittels der Wahlsoftware die Ergebniseingabe überwachte und freigab. Somit waren Probleme sofort am Ort erkennbar und konnten ohne Zeitverlust analysiert werden. ERGEBNIS UND AUSBLICK Die Software wurde im Sommer 2014 final abgenommen. Für die LHM war die Projektumsetzung ein voller Erfolg. Das Projekt hat gezeigt, dass die Landeshauptstadt München Softwareprodukte mit hohen fachlichen und technischen Ansprüchen von externen Dienstleistern in ihre Infrastruktur integrieren und dort betreiben sowie auch zeitlich kritischen Support während einer Wahldurchführung leisten kann. Aktuell sind Erweiterungen angedacht, wie beispielsweise die Anbindung von Wahllokalen, sodass die Wahlvorstandsmitglieder in den Wahllokalen selbst Abstimmergebnisse eingeben können.• ANSPRECHPARTNER – BASTIAN KLEINEIDAM Abteilungsleiter Public Sector Solutions • +49 89 96101-2202 • bastian.kleineidam@msg-systems.com Abbildung 2: Wahlbenachrichtigung für die Kommunalwahl 2014 Management | .public 02-16 | 9

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