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02 | 2016 public

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Mythos oder WahrheIT

Consider how often we

Consider how often we see software projects begin with adoption of the latest fad in architectural design, and only later discover whether or not the system requirements call for such an architecture. Design-by-buzzword is a common occurrence. 5 Roy Thomas Fielding DIE SOAP-PROTOKOLLFAMILIE Klassische Webservices verwenden in der Regel das SOAP-Protokoll. Dabei handelt es sich um ein komplexes, XML-basiertes Protokoll, das über unterschiedliche Transportprotokolle, wie zum Beispiel HTTP oder JMS, übertragen werden kann. SOAP sieht eine explizite Formulierung der Schnittstelle unter Verwendung des WSDL-Formats 6 vor. Dieses wiederum verwendet den XSD-Standard zur Formulierung der übertragenen Datenstrukturen. Das ursprüngliche SOAP-Protokoll kannte viele, aus den vorausgehenden Schnittstellentechnologien wie CORBA und EJB/IIOP bekannte nichtfunktionale Eigenschaften, wie Authentifizierung und Sicherheit, nicht. Mittlerweile wurden diese Lücken durch Erweiterungen des Standards, die sogenannten WS-*Spezifikationen, geschlossen. Dadurch wird die Protokollfamilie aber immer unübersichtlicher. Weiter kompliziert wird die Situation dadurch, dass nicht alle SOAP-Werkzeuge alle WS-*Spezifikationen unterstützen. Datensammlungen aus der öffentlichen Verwaltung (wie zum Beispiel Daten über Verkehrsflüsse) bereitstellen. Gerade für diese Open Data sind aber einfache Schnittstellen sehr sinnvoll und die Zugänglichkeit für Entwickler – auch im semiprofessionellen Bereich – ist essenziell. Hier ist der Einsatz von RESTful Web- services eindeutig anzuraten. Damit wird klar: RESTful Webservices und SOAP-Webservices adressieren völlig unterschiedliche Einsatzgebiete. Während SOAP-Webservices robuste und sichere Schnittstellen zwischen den komplexen Fachverfahren der Behörden adressieren, unterstützen RESTful Webservices einfach zugängliche öffentliche Schnittstellen. RESTful Webservices werden SOAP daher nicht verdrängen. Das wäre auch im Sinne von Roy Fielding, der sich in seiner Dissertation deutlich gegen das blinde Umsetzen von Trends ausgesprochen hat.• ANSPRECHPARTNER – ANDREAS RAQUET Principal IT-Consultant Public Sector • +49 711 94958-693 • andreas.raquet@msg-systems.com 5 Fielding, Roy Thomas (2000): Architectural Styles and the Design of Network-based Software Architectures, https://www.ics.uci.edu/~fielding/pubs/dissertation/top.htm 6 Web Services Description Language, siehe https://www.w3.org/TR/wsdl.html 42 | .public 02-16 | Kolumne

Veranstaltungshinweis NEU: SEMINAR „IT-MANAGEMENT IN DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG“ 16. bis 17. November 2016, München IT-Management ist ein wichtiges Handlungsfeld zur Steuerung der immer komplexeren IT-Systeme in der öffentlichen Verwaltung. Speziell zugeschnitten auf diese Anforderungen hat msg systems für das Führungskräfteforum des Behördenspiegels das Seminar „IT-Management in der öffentlichen Verwaltung“ entwickelt. Das Seminar vermittelt einen umfassenden Überblick über die Aufgabengebiete des IT-Managers, stellt Methoden, Prozesse und Werkzeuge vor und erläutert die einzelnen Aufgaben und ihre Abhängigkeiten im Gesamtkontext einer modernen IT-Organisation. IHR REFERENT: Werner Achtert, Leiter IT-Consulting Public Sector, msg systems ag Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter in IT-Referaten und IT-Dienstleistungszentren, die für eine gesamte IT-Organisation oder einzelne Prozesse daraus verantwortlich sind. Ausführliche Informationen zum Seminar unter: www.fuehrungskraefte-forum.de/detail.jsp?v_id=854 .consulting .solutions .partnership

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