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02 | 2016 public

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Mythos oder WahrheIT

31,6 SEKUNDEN PRO JAHR:

31,6 SEKUNDEN PRO JAHR: HOCHVERFÜGBARKEIT IN DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit sind für Systeme der öffentlichen Verwaltung essenziell. | von RAFAEL KANSY Hochverfügbarkeit spielt insbesondere für kritische Systeme eine wichtige Rolle. Diese sind hochverfügbar, wenn der Betrieb trotz Ausfall von Komponenten aufrechterhalten wird. Die Voraussetzungen für Hochverfügbarkeit sind eine entsprechende Ausfallsicherheit, Lastverteilung sowie Back-up-Funktionalität. Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit sind nicht nur für Internetriesen wichtig, sondern auch für die öffentliche Verwaltung. Die öffentliche Verwaltung ist durch das E-Government-Gesetz, viele Digitalisierungsinitiativen auf verschiedenen Verwaltungsebenen sowie die Zentralisierung in großen IT-Dienstleistungszentren zu weitreichenden Veränderungen gezwungen. Dabei steht sie im Fokus der Politiker und der Bürger, welche auf einem reibungslosen, effizienten und kostengünstigen Betrieb bestehen. 34 | .public 02-16 | Informationstechnologie

Dass Großkonzerne sich die modernste Technik leisten können, ist bekannt. Aber nicht nur die unterschiedlichen Geldmittel hindern mittelständische Unternehmen und Behörden daran, Facebook und Google sofort alles nachzumachen: Der Leitspruch „Kaufe niemals die erste Version“ sorgt dafür, dass nur im Ausnahmefall die neueste Technik eingesetzt wird. Nach ein bis zwei Jahren Marktreife lässt sich schließlich besser entscheiden, wo die Stärken und Schwächen liegen und ob die Technik für das eigene Unternehmen geeignet ist. Hochverfügbarkeit ist ein gutes Beispiel für dieses Phänomen. Technologisch hat sich seit den ersten Angeboten viel verändert. Start-ups und Branchengiganten haben bereits erfolgreich Hochverfügbarkeit umgesetzt. Dennoch herrscht in vielen Unternehmen und Behörden noch Unklarheit über mögliche Einsätze, Konzepte und Vorteile – aus Unkenntnis wird verfügbare Software nicht korrekt eingesetzt. Dabei gibt es genügend Gründe, sich mit Hochverfügbarkeit auseinanderzusetzen: Unternehmen und Behörden, die jetzt mittelund langfristige IT-Entscheidungen treffen, etwa zur Automatisierung der Infrastruktur, sollten sich die Vorteile und Möglichkeiten vor Augen führen. Die eigenen Systeme lassen sich stabilisieren und gegen Hochlasten absichern, Fehler werden frühzeitig entdeckt und drastisch reduziert, und die damit verbundene Automatisierung ermöglicht deutliche Einsparungen bei Wartung und Betrieb. WIE AUSGELASTET IST MEIN SYSTEM – UND WIE GUT FUNKTIONIERT ES? Monitoring sorgt dafür, dass für Unternehmen und Behörden stets ersichtlich ist, was funktioniert und was nicht. Das gilt für den normalen Betrieb und noch viel mehr im Fall einer Reparatur oder eines Upgrades. Es gibt daher mindestens drei gute Gründe, warum sich Unternehmen mit Monitoring beschäftigen sollten: Erstens ist es hilfreich für alle, die sich mit Automatisierung beschäftigen, manuelle Prozesse zu identifizieren und zu ersetzen. Hier können Unternehmen jeder Größe effizient Geld und Fehler einsparen. Zweitens lassen sich mit intelligentem Monitoring auch technische und funktionelle Fehler im System finden und eliminieren, bevor sie Schaden anrichten. Drittens können Unternehmen Ausfälle und Reaktionen auf anfallende Lasten besser antizipieren, wenn die Grenzen der eigenen Performance klar umrissen und die zu erwartenden Lasten bekannt sind. Der erste Schritt zur Hochverfügbarkeit besteht darin, sich Informationen über die eigene Infrastruktur zu verschaffen: Wie ausgelastet ist mein System? Wie viele Ressourcen verbraucht es wirklich? Danach lassen sich die Fehlerfälle betrachten. Nicht alle Fehler müssen direkt behoben werden, komplexe Systeme kommen mit einer gewissen Anzahl an Fehlern gut zurecht. So lassen sich Fehler durch falsche Eingaben, die im Logfile gespeichert werden, leicht beheben. Komplettausfälle wichtiger Systemkomponenten benötigen hingegen größere Refactoring-Maßnahmen. Fehlermetriken erfüllen die Funktion, einen wertvollen Einblick in die Ausrichtung der Infrastruktur zu liefern und Fehler in Zukunft wirksamer zu bekämpfen. Für die großen IT-Dienstleistungszentren der öffentlichen Verwaltung, wie etwa IT@M in München und das BVA in Köln, ist gutes Monitoring unerlässlich, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. BUSINESS PROCESS MONITORING ALS EFFEKTIVITÄTSKONTROLLE Die verwendete Software auf technische Fehler zu prüfen, ist einfach – doch erfüllt sie auch ihr fachlich-inhaltliches Ziel? Hier hilft Business Process Monitoring. Business Process Monitoring ist ein weites Feld, doch gilt in jedem Fall: Die gewonnene Erkenntnis ist abhängig von der Menge an Zeit und Geld, die man bereit ist, zu investieren. Je nach vorhandenem Budget lassen sich Metriken auswählen, die für das jeweilige Unternehmen sinnvoll sind. Bei Webportalen ist dieses Monitoring von zentraler Bedeutung. Die Klicks der Nutzer müssen verfolgt werden, weil die Unternehmen davon leben, dass die Werbung gesehen und angeklickt wird. Eine Vielzahl kleiner Businessprozesse sammelt diese Informationen. Start-ups aus dem Silicon Valley überwachen jede mögliche Metrik rund um die Uhr. Auch Netflix oder Google registrieren jede Interaktion, die Fahrt des Mauszeigers, Pausen, Klicks – all das sind Events, die für Millionen User gespeichert und ausgewertet werden. Dieser Umfang von Monitoring ist nicht für jedes Unternehmen oder jede Behörde sinnvoll. Wichtig ist, dass man sich einen Überblick verschafft. Denn jede IT-Abteilung wird empfindlich gelähmt, wenn sie keine Informationen über ihr eigenes System erhält. Hat sich ein Unternehmen oder eine Behörde ein Bild von der Lage verschafft, geht es daran, passende Konzepte auszuwählen, um den richtigen Weg zur Hochverfügbarkeit zu finden. Vor allem Behörden legen großen Wert auf Datenschutz und die Rechte der Bürger – vollkommen zu Recht. Ein so aggressives Informationstechnologie | .public 02-16 | 35

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