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02 | 2016 public

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Mythos oder WahrheIT

Oberziel

Oberziel Erfolgskategorien Faktoren des Projekterfolgs S Strategische Ausrichtung • Klare Projektziele • Wohldefinierter Nutzen und Wirtschaftlichkeit • Alignment der maßgeblichen Stakeholder • Minimaler, stabiler Projektumfang • Robuste Vertragsgrundlage Projekterfolg O Organisatorisches Umfeld • Unterstützung durch Behördenleitung • Erfahrener Projektleiter • Erfahrenes und motiviertes Projektteam • Ausgewogener Mix aus internen und externen MA • Einbeziehung der Nutzer S Systemunterstützung, Methoden und Verfahren • Verlässliche Schätzungen und Pläne, Mindesttransparenz über Projektstatus • Angemessene Methoden, Verfahren und Werkzeuge • Standardisierte, bewährte Technologien Abbildung 2: Zentrales Schema der S-O-S-Methode – Erfolgsfaktoren Einsatz einer etablierten Projektmanagementmethode wird vorausgesetzt, wobei auch agile PM-Methoden für die Spezifikationsphase zum Einsatz kommen können. Für die Implementierungsphase werden agile PM-Methoden nicht empfohlen. Die S-O-S-Methode fokussiert sich auf die speziellen Eigenarten von Großprojekten, kann aber auch auf kleinere Projekte angewendet werden. Es bietet sich an, die Analyse der Erfolgsfaktoren durch einen fachkundigen, aber unabhängigen Beobachter durchführen zu lassen. Im Ergebnis entsteht pro Faktor eine Be- wertung auf Basis einer einfachen Ampelsystematik mit kurzer Einschätzung der Situation (siehe Abbildung 3). So wird die Projektsituation stark verdichtet dargestellt, und es entsteht eine auf Entscheiderebene gut zu handhabende Darstellung. Die Bewertungen werden detailliert abgeleitet (etwa durch ein Punktesystem) und für den entstehenden Handlungsbedarf konkrete Handlungsalternativen angeboten. Gut Zu beobachten Handlungsbedarf Oberziel Treiberkategorien Dateitreiber des Projekterfolgs Bewertung Einschätzung/derz. Situation Klare Projektziele Bisheriges Projektziel ist Ablösung Altverfahren Strategische Ausrichtung Wohldefinierter Nutzen und Wirtschaftlichkeit Alignment der maßgeblichen Stakeholder Verantwortlichkeiten sauber definiert Ministerium ABC nicht regelmäßig eingebunden Minimaler, stabiler Projektumfang Bisher keine weitergehenden fachlichen Anforderungen Robuste Vertragsgrundlage Standard-Rahmenvertrag Unterstützung durch Behördenleitung IT-Leistung per regelmäßigem Jour fixe eingebunden Projekterfolg Org. Umfeld Erfahrener Projektleiter Erfahrenes und motiviertes Projektteam Projektleiter neu in Organisation; erste Projektleiterrolle Gleiches erfahrenes Team wie Projekt XYZ Ausgewogener Mix aus internen und externen MA Rollen besetzt mit internen und externen Mitarbeitern Einbeziehung der Nutzer Nur indirekte Einbeziehung der Nutzer Systemunterstützung, Methoden u. Verfahren Verlässliche Schätzungen und Pläne, Mindesttransparenz über Projektstatus Angemessene Methoden, Verfahren und Werkzeuge Standardisierte, bewährte Technologien Bisher keine Planüberschreitungen; viele kritische Pfade Gleiche Methoden wie in Projekt XYZ Gleiche Technologie wie in Projekt XYZ Abbildung 3: Erfolgsfaktoren der S-O-S-Methode 20 | .public 02-16 | Management

Projektinitialisierungsauftrag Projektfreigabe Steuerung Phasenfreigabe Phasenfreigabe Betriebsaufnahme Projektabschluss Initialisierung Konzept Realisierung Einführung Variantenwahl Agile Entwicklung ISDS- Konzept Vorabnahme Abnahme Migration Abnahme Systemarchitektur Führung und Ausführung Abbildung 4: Zentrales Schema von HERMES – Phasen und Meilensteine im Szenario IT-Individualanwendung Schweiz: HERMES Die Projektmanagementmethode HERMES ist für IT-Projekte ausgelegt. Den unterschiedlichen Charakteristika von Projekten trägt HERMES durch unterschiedliche, vordefinierte Szenarien Rechnung: • IT-Individualanwendung • IT-Individualanwendung agil • IT-Standardanwendung • IT-Anwendung Weiterentwicklung • IT-Infrastruktur • Dienstleistung/Produkt • Dienstleistung/Produkt agil • Organisationsanpassung Jedes Szenario enthält die für einen speziellen Projekttyp erforderlichen beziehungsweise dafür zugeschnittenen Elemente. Dies sind unter anderem die Neuentwicklung und Integration einer IT-Individualanwendung (auch agil), die Beschaffung und Integration einer am Markt verfügbaren IT-Anwendung oder die Weiterentwicklung einer bestehenden IT-Anwendung. Auch die Erstellung eines individuellen Szenarios wird von HERMES unterstützt. Die Elemente eines Szenarios sind zusammengefasst in Module, die „wiederverwendbaren Bausteine zur Erstellung von Szenarien“. Ein Modul umfasst Aufgaben, Ergebnisse und Rollen für eine strukturierte Projektplanung. Letztere sind einer der Hierarchieebenen „Steuerung“, „Führung“ oder „Ausführung“ zugeordnet. HERMES stellt für die Abwicklung von Projekten ein Modell aus Phasen und Meilensteinen zur Verfügung, das den Projektablauf strukturiert (siehe Abbildung 4). Durch die präzise definierte Begrifflichkeit, die genauen Vorgaben und die klar formulierten Schnittstellen bietet HERMES nach eigener Aussage die Möglichkeit, Projekte sorgfältig und feingranular zu planen und durchzuführen. Weiterhin unterstützt HERMES eine detaillierte Dokumentation der Projektaktivitäten und -ergebnisse mit dem Ziel, nach Abschluss des Projekts das erarbeitete Wissen zu erhalten und Transparenz über den Projektverlauf zu bewahren. Besonders interessant: HERMES unterstützt den Anwender durch online bereitgestellte Materialien und die Möglichkeit, direkt über die HERMES-Homepage ein bestehendes Szenario anzupassen oder sein eigenes, individuelles Szenario zu erstellen. Österreich: Bundesvorgehensmodell Das Vorgehensmodell für die Entwicklung von IT-Systemen des Bundes (IT-BVM) wurde 1999 entwickelt und baut auf dem V-Modell von 1997 auf. Das IT-BVM beschreibt den IT-Entwicklungsprozess als eine Folge von Tätigkeiten und deren Ergebnissen. Es versteht sich als Checkliste, die aus einer großen Menge sinnvoller und international erprobter Regelungen zusammengestellt wurde. Es stellt einen Baukasten zur Verfügung, dessen Bausteine für das Management eines konkreten Projekts zusammengestellt werden können. Das IT-BVM sieht wie das deutsche V-Modell einen Tailoringprozess vor. Das IT-BVM teilt sich in die vier Bereiche Systemerstellung, Projektmanagement, Qualitätssicherung und Konfigurationsmanagement auf, die eng miteinander verzahnt sind (siehe Abbildung 5). Der zentrale Bereich Systemerstellung ist dabei wiederum in Elementarphasen untergliedert. Auch das IT-BVM strukturiert Management | .public 02-16 | 21

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