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02 | 2016 NEWS

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Wohin? - Aufsichtsrecht und Meldewesen

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u Informationstechnologie von zu erstellenden Systemen eingebaut werden. Die Beseitigung von Fehlern wird erfahrungsgemäß mit wachsendem Fortschritt der Entwicklung immer teurer. Nach Akerlof ist in solchen Marktszenarien eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die nicht mehr aufgehalten werden kann. Es verbleiben wenige Möglichkeiten für Unternehmen: Entweder sie spielen dieses Spiel der sinkenden Preise beziehungsweise Lieferung minderwertiger Qualitäten mit. Oder sie finden eine kleine Nische, die für die Big Player (noch) nicht interessant ist. Oder sie steigen aus dem Markt aus. In jedem dieser Fälle werden Qualitäten und Preise der angebotenen Leistungen nur eine Richtung kennen, nämlich nach unten. Den Kunden bleiben folgende Möglichkeiten: So weitermachen wie bisher: Das heißt, Vergaben nach den altbewährten Kriterien wie Leistung zu Preis vorzunehmen oder gar den Preis als Hauptkriterium auszurufen – ohne Rücksicht darauf, wo und wie die Wertschöpfung letztlich erfolgt oder wie die Qualitätszusagen dann möglich sein sollen – und damit in Kauf zu nehmen, das Heft mehr und mehr aus der Hand zu geben, weil Einflussmöglichkeiten auf Projekte sowie Optionen für Vergaben aufgrund mangelnder Anbieteralternativen immer mehr schwinden. Oder in Ausschreibungen darauf zu pochen, dass die Wertschöpfung vor Ort erfolgt, und damit die Fertigungstiefe in Deutschland zu halten und den Standort zu stärken. Interessant ist die Frage, ob sich Finanzinstitute eher einen leistungsfähigen IT-Standort Deutschland wünschen, oder ob die kurzfristige Kostenoptimierung doch verlockender ist. Sollte Letzteres zutreffen, stehen die Gesetzmäßigkeiten des „Market for Lemons“ im Vordergrund. Sinkende Qualitäten sind dann gewollt, Shoring-Modelle auch für deutsche Finanzinstitute werden die Folge sein. Denn: Der Kunde ist König. Autor Jürgen Fritsche Geschäftsbereichsleiter Public Sector Solutions Consulting, msg systems ag Ansprechpartner Michael Heckl Mitglied der Geschäftsführung Geschäftsbereichsleiter Sparkassenfinanzgruppe > +49 (0) 89 / 94 3011 – 1480 > michael.heckl@msg-gillardon.de 6 I NEWS 02/2016

Requirements Engineering Erfolg systematisch steuern und messbar machen von Oliver Lukas Die erfolgreiche Realisierung eines Vorhabens wird dadurch bestimmt, dass die expliziten und impliziten Anforderungen durch das Projekt umfassend und in angemessener Qualität umgesetzt werden. Darüber hinaus muss es auch den Erwartungen der jeweiligen Stakeholder entsprechen. Das kann nur gelingen, wenn die spezifischen Anforderungen konkret bekannt sind. Denn nur dann lässt sich sowohl der Erfolg messen als auch das Ergebnis zielgerichtet beeinflussen. Ansonsten bleibt der Erfolg häufig nur ein „Gefühl“ oder reduziert sich auf die wirtschaftlichen Fakten. Projekte in die richtigen Bahnen lenken In der Realität haben Anforderungen erfahrungsgemäß die Eigenschaft, sich während der Umsetzungsphase zu verändern. Damit nehmen sie jedes Mal neuen Einfluss auf die Erwartungshaltung an das fertige System. Requirements Engineers haben durch die Projektbegleitung den gesamten Entstehungsprozess im Blick – sowohl im traditionellen als auch agilen Projektumfeld – bis hin zu den fachlichen Tests. So können sie die Effizienz und Zuverlässigkeit in IT-Projekten wirksam unterstützen. Anforderungen managen Damit Vorhaben schon von Anfang an in die richtigen Bahnen gelenkt werden, unterstützt unser Anforderungsmanagement sowohl methodisch als auch operativ. So werden die Anforderungen mit Augenmaß und Sachverstand erarbeitet, abgestimmt und strukturiert dokumentiert. Die erarbeiteten konzeptionellen Artefakte dienen sowohl den Fachspezialisten bei der Produktoder Anbieterauswahl als auch dem Umsetzungspartner als Vorgabe für die Projektrealisierung. Die vom IREB 1 zertifizierten Requirements Engineers des Center of Competence bei msgGillardon bilden dabei die Brücke zwischen der fachlichen Perspektive, der methodischen Anforderungsanalyse und der zielorientierten Konzeption von Lösungswegen. Als Moderatoren und Impulsgeber erkennen sie Anforderungen und harmonisieren diese miteinander, um sie dann als Ziel oder Vision zu dokumentieren. 1 https://www.ireb.org. Das zeigte sich unter anderem in einem Projekt für einen deutschen Automobilhersteller: Für seine hauseigene Bank sollte die Absatzfinanzierung für die Fahrzeuge auf eine neue Ebene gebracht werden. Auf Basis des Requirements Engineerings konnte so ein Fachkonzept entwickelt werden, das der Agilität ebenso Rechnung trägt wie den gesetzten Rahmenparametern. Die Umsetzung und die erreichten Ergebnisse bestätigen den direkten Nutzen sowohl auf der Kosten- als auch auf der Qualitätsseite. > Erfahrung zum effektiven Einsatz von RE-Tools und RE-Prozessen > Analyse-, Moderations- und Präsentationskompetenz Best Practices Analytik Methodik Branchen Expertise > Zertifizierte Methodenkompetenz im IREB-Kontext > Themenspezifische fachliche und technische Expertise Abbildung 1: Umfassendes Angebot des Center of Competence Requirement Engineerings NEWS 02/2016 I 7

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Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


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