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02 | 2016 NEWS

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Wohin? - Aufsichtsrecht und Meldewesen

Aufsichtsrecht und

Aufsichtsrecht und Meldewesen Ausgewählte Entwicklungen und Anforderungen > Mit unserer neuen Rubrik „Aufsichtsrecht und Meldewesen“ informieren wir Sie kompakt über die aktuellen aufsichtsrechtlichen Entwicklungen und Anforderungen. Die kontinuierlich steigenden und sich ändernden aufsichtsrechtlichen Anforderungen wirken sich unmittelbar auf das Bankgeschäft aus. Den Überblick zu behalten, wird immer schwieriger. An dieser Stelle geben wir Ihnen einen kompakten Überblick über die aktuellen Entwicklungen Das Papier mit der traditionell höchsten Relevanz sind in Deutschland die MaRisk. Der Artikel „MaRisk 2016 – Schwerpunkte der neuen Konsultation“ in der msgGillardon NEWS 02/2016 gibt einen ausführlichen Einblick in die aktuelle Novelle. Themenübergreifend sind zudem folgende Veröffentlichungen im ersten Quartal 2016 erschienen: Risikotragfähigkeit und ILAAP Gemäß dem EBA-Papier 1 müssen systemrelevante Institute der Aufsicht jährlich umfangreiche Dokumente bezüglich der Risikotragfähigkeit und dem ILAAP zur Verfügung stellen. Der geforderte Inhalt der Papiere erscheint grob vergleichbar mit der Lieferung von Dokumenten bei einer Prüfung nach § 44 KWG, wobei auf den 38 Seiten der Guidelines reichhaltige Anforderungen an die Inhalte der Dokumentation gestellt werden. Für nicht systemrelevante Institute können die nationalen Aufsichtsbehörden Abweichungen von den dargestellten Anforderungen festlegen. Da diese sich auch an der Struktur der Richtlinien orientieren, wird diese Struktur kurz- bis mittelfristig sicherlich die aufsichtsrechtliche Erwartungshaltung an die Dokumentation der Risikotragfähigkeit und des ILAAP prägen. 1 Consultation paper on draft Guidelines for internal capital adequacy assessment process (ICAAP) and internal liquidity adequacy assessment process (ILAAP) information (EBA/CP/2015/26). 2 Opinion on the interaction of Pillar 1, Pillar 2 and combined buffer requirements and restrictions on distributions (EBA/Op/2015/24). 44 I NEWS 02/2016

Aufsichtsrecht und Meldewesen t Kapitalpuffer und SREP-Aufschlag Die neue Stellungnahme 2 beschreibt das Zusammenwirken des „kombinierten Kapitalpuffers“ mit dem SREP-Aufschlag (TSCR). Im Ergebnis muss die Minimalanforderung (8 Prozent nach Art. 92 CRR) zusammen mit der TSCR auch in den Stresstests eingehalten werden. Stresstests Eine neue Veröffentlichung der EBA 3 stellt umfangreiche Anforderungen an die bankinternen Stresstests und die EBA-Stress- tests. Die Anforderungen an die bankinternen Stresstests gehen deutlich über die entsprechenden MaRisk-Anforderungen hinaus 3 Consultation on the Guidelines on stress testing and supervisory stress testing (EBA/CP/2015/28). 4 BCBS d347: Revisions to the Standardised Approach for credit risk. und richten sich zunächst direkt an systemrelevante Institute. Für kleinere und mittlere Institute wird die Anwendbarkeit auf Basis der Proportionalität eingeschränkt. Im Lichte zukünftiger Weiterentwicklung erscheint jedoch eine zumindest grobe Orientierung auch dieser Institute an dem Papier empfehlenswert. Darüber hinaus gab es im ersten Quartal 2016 folgende weitere Veröffentlichungen zu den einzelnen Themen: Aufsichtsrechtliche Kreditrisiko Entwicklungen im Kreditrisiko Kreditrisiko-Standardansatz Der BCBS veröffentlichte im Dezember 2015 das zweite Konsultationspapier 4 zum Kreditrisiko-Standardansatz. Im Gegensatz zum ersten Konsultationspapier finden nun externe Ratings wieder verstärkt Verwendung bei der Ermittlung der Risikogewichte. Folgende Übersicht zeigt einige der wesentlichen Änderungen: Geratet (ECRA) Ungeratet (SCRA) Banken Unternehmen > Zusätzliche interne Überprüfung des externen Ratings. Konsequenz: mögliche Erhöhung des Risikogewichts bei Kreditnehmern, wo die Überprüfung negativ ist. > Verwendung interner Beurteilung sowie aufsichtsrechtlicher Kennzahlen zur Ermittlung des Risikogewichts (mind. 50 % Risikogewicht für nicht kurzfristige Forderungen). Konsequenz: Erhöhung des Risikogewichts beispielsweise für deutsche ungeratete Institute. > Pauschales Risikogewicht > Initiales Risikogewicht für KMU und Investment Grade Spezialfinanzierungen Wohnimmobilien Pauschale Risikogewichte für Spezialfinanzierungen. Konsequenz: deutliche Erhöhung der Risikogewichte. Verwendung des Beleihungsauslaufs zur risikosensitiveren Ermittlung der Risikogewichte. Gewerbliche Immobilien Risikogewicht von 60 % (bis zu einem Beleihungsauslauf von 60 %). Retail Aufteilung in aufsichtsrechtliches Retail und sonstiges Retail. CCFs Einführung eines CCFs für widerrufliche Kreditzusagen (mindestens 10 % für Retail, mindestens 50 % für Nicht-Retail). NEWS 02/2016 I 45

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