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02 | 2016 NEWS

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u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Wie bewerten Sie Ihre IT-Architektur hinsichtlich Komplexität und der Fähigkeit, neue Anforderungen zeitnah umzusetzen (Agilität)? Führungskräfte Dimension Komplexität 36 % 41 % 15 % 2 % 4 % 2 % Dimension Agilität 35 % 32 % 21 % 6 % 5 % 1 % Sehr gut Gut Teils/teils Schlecht Sehr schlecht Weiß nicht Basis: alle Führungskräfte, N = 100 (skalierte Abfrage) Quelle: Studie banking insight 2015 Abbildung 1: Wie die IT der Banken für die neuen Anforderungen gerüstet ist überlässt. Die IT-Seite muss demgegenüber lernen, dass ein „Hauptsache, es funktioniert“ ebenfalls nicht mehr praktikabel ist. Trend geht zum Einzeldatenmanagement Die zentrale Aufgabe im Datenmanagement ist, dass Banken ihre Daten deutlich granularer bereithalten als heute. Nur so wird es gelingen, effizient Datenpakete zu schnüren, wieder aufzutrennen und in anderer Konstellation erneut zu verknüpfen – je nachdem, wie es die EBA-Prüfer im Einzelfall verlangen. Nicht alle Institute sind technisch und organisatorisch schon so weit. Es hapert meist daran, dass die Daten nicht in einem zentralen Datenhaushalt vorliegen. In jeder vierten Bank – das zeigen die Studienergebnisse – ist es nötig, Daten über Sicherheiten von Kreditnehmern und unberechtigte Überziehungen manuell zuzuliefern. Bei 29 Prozent der Institute werden Kennzahlen bei Bedarf hergeleitet. Eine Automatisierung im Datenmanagement fehlt zudem häufig bei Ratingdaten und Schufa-Auskünften. Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt ist, die IT-Systeme und die Abläufe agiler zu gestalten. 28 Prozent der befragten Führungskräfte sehen hier bei der IT-Architektur in ihrem Haus Nachholbedarf. Eine zentrale Erkenntnis der Banken sollte sein, dass es langfristig nicht mehr funktionieren wird, für neue Anforderungen jeweils einzelne Silolösungen aufzubauen – egal, ob die Anforderungen regulatorischer oder betriebswirtschaftlich-operativer Art sind. KSA-Banken sind bei diesem Thema besonders gefordert. Nur 15 Prozent der Institute bewerten die Transparenz innerhalb der eigenen Datenverarbeitung als sehr gut. IRB-Banken haben es meist besser. Sie hatten bereits für die Zertifizierung als IRB-Bank Prüfer im Haus, die die Datenqualität anmahnten. Sie mussten investieren, um die IT-Systeme agiler zu machen. Durch hohen Aufwand wurde eine transparente Nachdokumentation erzeugt und die Datenqualität vorangebracht. Die meisten IRB-Institute besitzen heute DWH-Architektur. Davon profitieren sie nun. 22 I NEWS 02/2016

Unternehmenssteuerung t Anpassungen im Datenmanagement breit nutzen IT-Governance und Datenmanagement SREP-konform aufzubauen, wird für viele Banken eine Herkules-Aufgabe. Die Devise sollte lauten, bei den Umbaumaßnahmen nicht nur darauf zu schauen, was die Bankenaufsicht verlangt. Der Blick sollte weit darüber hinausgehen. Aus den Spielräumen bei der Umsetzung der Pflichten können Banken viele Mehrwerte für das eigene Geschäft erzielen. Führungskräfte sehen das auch. Sie halten die zusätzliche Arbeit im Bereich IT-Governance und Datenqualität im Wesentlichen für wertstiftend. Sie haben erkannt: Wenn klar ist, über welche Daten man eigentlich verfügt, wer für die Qualität dieser Daten einsteht (Fach- und IT-Seite – Verantwortung auf Personenebene) und wie auf diese Daten zugegriffen werden kann, dann ist dies ein unschätzbarer Wert für operative und nicht nur für regulatorische Aufgaben. Banken sollten sich deshalb überlegen, wer im Haus die künftigen Datenbestände und Analysesysteme ebenfalls nutzen kann. Konkrete Mehrwerte entstehen zum Beispiel, wenn es gelingt, mit den vielen kleinteiligen Daten geschäftsstrategische Fragestellungen zu beantworten und nicht nur die Melde- und Transparenzpflichten zu erfüllen. Granulare Daten, zusammen mit agilen IT-Systemen und agil arbeitenden Teams, sind eine ideale Grundlage, um beispielsweise die Digitalisierung des eigenen Geschäfts voranzutreiben. Die dafür erforderliche Vernetzung wird deutlich einfacher, wenn man auf Einzelgeschäftsdaten zurückgreift. In den Pflichten in der SREP-Leitlinien steckt damit reichlich Potenzial für die Banken: 22 Prozent der für unsere Studie befragten Autor Markus Nicklas Partner, Business Consulting Business Analyse & Prozessmanagement > +49 (0) 160 / 9060 1320 > markus.nicklas@msg-gillardon.de NEWS 02/2016 I 23

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