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02 | 2015 NEWS

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u Informationstechnologie Ein Standard für alle Fälle? Auch wenn die ISO 29119 mit dem Ziel entwickelt wurde, ein allgemeiner Standard für alle Anwendungsbereiche zu werden, wird es in der Praxis nach wie vor Branchen geben, die mehr standardorientiert sind, z. B. sicherheitstechnische Anwendungsbereiche oder Telekommunikation, während andere zukünftig wohl verstärkt geregelt werden, wie z. B. der Versicherungs- und Finanzdienstleistungssektor. Autor Part 4 Testing Techniques BS 7925-2 Part 5 Keyword-Driven Testing Part 1 Concepts & Vocabulary Part 2 Processes ISO/IEC 33063 Process Assessment Abbildung 1: Stuart Reid, 2013, ISO/IEC/IEEE 29119 – The New International Software Testing Standards Karl Eberle Principal Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 171 / 2711936 > karl.eberle@msg-gillardon.de BS 7925-1 Part 3 Documentation IEEE 829 Außerdem werden Standards in der Regel zwar positiv gesehen, und die hinter dem ISO 29119 stehenden Organisationen sind anerkannt, dennoch hat sich eine Opposition gegen die neue Norm etabliert. Die Context-Driven-Community meint beispielsweise, professionelles Testen lasse sich nicht in einen Standard pressen. Die International Society for Software Testing hat sogar eine Petition zum Stoppen der Iso-Norm 29119 ins Leben gerufen, die sich im Internet unter „Stop 29119“ auf ipetitions.com manifestiert. Die Petitoren kritisieren, dass der ISO 29119 zu viel Gewicht auf Prozesse und Dokumentation, nicht jedoch auf agil gelebte Praxis in der Softwareprüfung (Schlagwort „exploratives Testen“) legt, und fordern dazu auf, die bereits erarbeiteten Standards zurückzuziehen und die Arbeit an den noch ausstehenden einzustellen. Diese Kritik wiederum stößt bei den Entwicklern des Standards auf Verwunderung. Sie argumentieren, dass die Arbeitskreise zu jedem Zeitpunkt offen gewesen seien und die Kritiker somit jederzeit die Gelegenheit gehabt hätten, ihre abweichenden Meinungen und Vorstellungen in den zu erstellenden Standard einzubringen. Fazit: Mehr Übersichtlichkeit in der Standardlandschaft Auch wenn Kritik immer ernst genommen werden muss, ist es aus Sicht des Autors sinnvoll, den eingeschlagenen Weg der Standardisierung weiter zu beschreiten, zumal es sich beim ISO 29119 nicht um einen weiteren von vielen bereits vorhandenen Standards handelt. Da die Norm bisher einige gültige nationale und internationale Standards aus den verschiedensten Quellen zusammenführt, sorgt sie für mehr Übersichtlichkeit in der Standardlandschaft im Bereich des Softwaretestens. Das heißt, insgesamt überwiegt der Vorteil, über ein allgemeines und übergreifendes Standardwerk zum Softwaretesten zu verfügen, gegenüber den zunächst nur befürchteten Nachteilen und Einschränkungen in einzelnen Teilbereichen. Und inwieweit die Standards im Testprozess dann wirklich zum Tragen kommen, muss sowieso jeder Anbieter beziehungsweise Kunde und, mit Abstrichen, auch jedes einzelne Projekt selbst entscheiden. Das wird der Praxistest zeigen. 34 I NEWS 02/2015

Themen und Termine t Branchentreffs 17.-18.11.2015 Frankfurt am Main msgGillardon Sparkassenkonferenz Finanzseminare 2015 19.-21.05.2015 Messung und Steuerung von Marktpreisrisiken – Schwerpunkt Zinsänderungsrisiko 08.-09.06.2015 Kalkulation und Pricing von Zinsgeschäften 23.-25.06.2015 Adressrisikoparameter PD, LGD und CCF 01.07.2015 Vertriebsrisiko als wesentliches Risiko nach MaRisk 09.-10.07.2015 Brennpunkt MaRisk 13.07.2015 Zinsänderungs- und Marktpreisrisiken für Revisoren 14.-15.07.2015 Liquiditätsrisiko für Revisoren 16.07.2015 Kreditrisiko für Revisoren 17.07.2015 Risikotragfähigkeit für Revisoren 15.-17.09.2015 Brennpunkt MaRisk 13.07.2015 Zinsänderungs- und Marktpreisrisiken für Revisoren 14.-15.07.2015 Liquiditätsrisiko für Revisoren 16.07.2015 Kreditrisiko für Revisoren 17.07.2015 Risikotragfähigkeit für Revisoren 15.-17.09.2015 Adress- und Spreadrisiken — die wesentlichen Ergebnistreiber für Banken 07.-08.10.2015 neu: Validierung von Risikomodellen und Umgang mit Modellrisiken 20.-21.10.2015 neu: Aktuelle Herausforderungen von CRR, CRD IV und MaRisk 29.10.2015 neu: Finanzmathematische Grundlagen und Statistik 02.-04.11.2015 Messung und Steuerung von Marktpreisrisiken – Schwerpunkt Zinsänderungsrisiko 16.-17.11.2015 neu: Geschäftsfeldsteuerung und -strategie, Kapitalplanung und Vertriebssteuerung effizient verbinden 30.11.-01.12.2015 neu: Liquiditätskostenmanagement: Transferpreissystem und Ergebnisspaltung 02.12.2015 neu: Liquiditätskostenmanagement: Steuerung Verrechnungspreissystem und Preispolitik 03.-04.12.2015 Steuerung von Liquiditätsrisiken > Infos und Anmeldung unter: www.msg-gillardon.de/veranstaltungen

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