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02 | 2015 NEWS

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Erfolgreiche Zusammenarbeit

u Vertrieb &

u Vertrieb & Kundenmanagement zu Riester-Bausparverträgen soll auf sonstige Bausparverträge übertragen werden). Die Änderungen bei den einzubeziehenden Gesamtkosten sind gegenüber der bisherigen Rechtslage eher gering. Neu sind im effektiven Jahreszins die Kosten für Sicherheiten bei Immobiliar-Verbraucherkrediten zu berücksichtigen (Notarkosten und Eintragungskosten für die Eigentumsübertragung sind wie bisher nicht zu berücksichtigen). Die Bestimmungen für Werbung für Verbraucherdarlehen werden ergänzt: z. B. darf die Werbung nicht irreführend sein; die Identität und die Anschrift des Kreditgebers/Darlehensvermittlers müssen angegeben werden. Bei Immobiliar-Darlehensverträgen sind weiterhin Hinweise über die notwendige Absicherung und bei Fremdwährungsdarlehen über die Auswirkung von Wechselkursschwankungen auf den Gesamtbetrag zu geben. Institutsvergütungsverordnung Die Angemessenheit der Vergütung und der Vergütungssysteme darf nicht den Beratungsverpflichtungen und dem berechtigten Interesse der Kunden entgegenstehen. Begleitende EBA-Konsultationen 1 Überprüfung Kundeneinkommen > Vernünftige Kundenbefragung > Unabhängige Auskünfte 2 Dokumentation und Aufbewahrung > Vollständige Doku > Aufbewahrung mind. bis zum Kreditende 3 Identifizierung und Vorbeugung falsch interpretierter Information > Verständliche, korrekt interpretierbare Dokumentation 4 Beurteilung der Zahlungsfähigkeit im Rahmen d. Kreditengagements > Berücksichtigung: Vermeidung Überschuldung, Renteneintritt > Regeln zur Überprüfung der Kreditwürdigkeit 5 Berücksichtigung der Ausgaben > Angegebene + andere Ausgaben (zum Beispiel Lebenshaltung) 6 Berücksichtigung negativer Zukunftsszenarien > Reduziertes Einkommen > Erhöhte Zinsen > Hohe Restschuldzahlungen 7 Identifizierung von Darlehen mit erhöhtem Risiko > Gesamt-Risikobetrachtung Abbildung 3: Beurteilung der Kreditwürdigkeitsprüfung Diskussionspapier „Anforderungen für die Zulassung von Hypothekenkreditvermittlern“ 5 Das Diskussionspapier spricht von einem formalisierten Zulassungsprozess für Kreditvermittler in Ergänzung gem. Art. 32 der Wohnimmobilienrichtlinie zur Sicherstellung einer EU-weiten gleichartigen Umsetzung. Es werden anzugebende Zulassungsinformationen (Templates) und die Vorgehensweise der Zulassung im Heimatland vorgegeben. Konsultationspapier „Beurteilung der Kreditwürdigkeitsprüfung“ 6 Das Konsultationspapier zielt auf die Schaffung von Anforderungen zur Überprüfung des Kundeneinkommens hinsichtlich der Fähigkeit des Kunden, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Es gibt sieben Schritte vor, die Banken bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeitsprüfung einzuhalten haben sollen. Konsultationspapier „Leitlinie über Rückstände und Zwangsvollstreckung“ 7 Das Konsultationspapier gemäß Artikel 28 der Wohnimmobilienrichtlinie unterstreicht den Verbraucherschutz bei notleidenden Darlehen. Es gibt – analog zu den MaRisk – den Banken die Aufgabe, Notlagen ihrer Kunden rechtzeitig zu erkennen, ihnen alle Informationen zur Hilfe zukommen zu lassen, um die Situation gemeinsam mit dem Kunden zu lösen. 30 I NEWS 02/2015

Vertrieb & Kundenmanagement t 1 Anweisungen und Prozesse > Frühwarnsystem > Vorgehen bei Zahlungsschwierigkeiten > Ausgebildetes Personal 2 Zusammenarbeit mit dem Konsumenten > Ursachenanalyse > Beachtung Datenschutz > Informationsbeschaffung vom Kunden im adäquaten Rahmen und Fähigkeiten werden die Anforderungen an jeden einzelnen Bankmitarbeiter in der Zukunft steigen. Die flankierenden EBA-Konsultationen unterstreichen den Konkretisierungswillen der Aufsicht, der letztendlich mehr umzusetzende und zu dokumentierende Vorgaben für die Kreditinstitute bedeuten wird. 3 Bereitstellung von Informationen und Unterstützung für Konsumenten > Infomaterial (Internet, Merkblätter) > Einfache, verständliche Kommunikation > Mindestinfo (Anzahl fehlender Raten, ausstehender Betrag, anfallende Kosten > Konsequenzen 4 Lösungsprozess > Individuelle Umstände des Kunden betrachten 5 Dokumentation der Abmachungen und erfolgten Handlungsweisen, Aufbewahrung der Aufzeichnungen > Gründe der Verhältnismäßigkeit der Lösung > Unterlagenaufbewahrung vernünftiger Zeitraum Abbildung 4: Leitlinie über Rückstände und Zwangsvollstreckung Autoren Ulrike Hofmann Lead Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 2868 > ulrike.hofmann@msg-gillardon.de Prof. Dr. Konrad Wimmer Executive Partner, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 1539 > konrad.wimmer@msg-gillardon.de Fazit: Komplexität nimmt zu Die bereits umfassenden Erläuterungs- und die Dokumentationspflichten bei der Vergabe von Darlehen werden im Rahmen der Umsetzung der Wohnimmobilienrichtlinie in deutsches Recht weiter steigen. Es bleibt abzuwarten, ob die gewünschte Transparenz für den Kunden beim Abschluss von Darlehensverträgen mit der Vielzahl an zusätzlichen, neu auszuhändigenden Informationen adäquat erfolgen kann. 5 http://www.eba.europa.eu/regulation-and-policy/consumer-protection-andfinancial-innovation/discussion-paper-on-draft-requirements-on-passportnotifications-for-credit-intermediaries. 6 http://www.eba.europa.eu/regulation-and-policy/consumer-protection-andfinancial-innovation/guidelines-on-creditworthiness-assessment. 7 http://www.eba.europa.eu/regulation-and-policy/consumer-protection-andfinancial-innovation/guidelines-on-arrears-and-foreclosure. Mit der Ergänzung des KWG und der bereits angekündigten zukünftigen weiteren Konkretisierung in Bezug auf die Ausbildung NEWS 02/2015 I 31

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