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02 | 2014 NEWS

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u Informationstechnologie Standardvorgehen für den „Schnappschuss“ EA-Modellierung: Konzentration aufs Wesentliche Für die Ermittlung der nötigen EA-Informationen sieht msgGillardon ein Verfahren in vier Schritten vor, das durch spezifische Assets unterstützt wird: 1. Einordnung des Projektvorhabens in den Kontext des Gesamtunternehmens, d. h. Ermittlung der Geschäftsdimensionen und -domänen. Hierbei unterstützt eine funktionale Banken-Referenzarchitektur (Domänenmodell mit Fachfunktionen). 2. Ermittlung der Informationsobjekte. Hierfür steht ein Referenz-Informationsobjektmodell für Banken zur Verfügung. 3. Ermittlung der übrigen fachlichen Architekturelemente, ausgehend von den Informationsobjekten. Dabei helfen die feineren Ebenen der funktionalen Banken-Referenzarchitektur. 4. Erhebung der IT-Strukturen durch Befüllung einer der Softwarekarten. Die Schritte 2 und 3 lassen sich in der Praxis erfahrungsgemäß nicht sauber trennen, sondern finden verschränkt statt. In dem hier vorgestellten Ansatz werden sechs Unternehmensarchitekturelemente und fünf Beziehungen dazwischen aufgenommen; Geschäftsobjekt und Datenobjekt (z. B. „Partner“) werden nicht unterschieden, sondern im „Informationsobjekt“ zusammengefasst (vgl. Abb. 2). Alternativ zur Fachfunktion kann auch der Geschäftsprozess modelliert werden. > > Geschäftsdimensionen sind z. B. Länder/Märkte wie Deutschland oder Italien. > > Eine typische Geschäftsdomäne ist etwa das Risikomanagement in einer Bank. > > Fachfunktionen (Sub-Domänen, Business Capabilities) im Risikomanagement sind z. B. Liquiditätssteuerung und Zinsrisikomanagement. > > Informationsobjekte im Kontext Risikomanagement sind u. a. Vertrag, Cash-Flow, Portfolio. > > Anwendungskomponenten sind unternehmensspezifische Softwarekomponenten. > > Infrastrukturkomponenten sind z. B. Betriebssysteme, auf denen die Anwendungskomponenten laufen. Geschäftsdomäne Legende: gehört zu Fachfunktion greift zu auf Geschäftsdimension unterstützt Infrastrukturkomponente Informationsobjekt Element der Geschäftsarchitektur Abbildung 2: Beispielhafte EA-Modellierung gehört zu läuft auf Anwendungskomponente Element der IT-Architektur EAA-Artefakte: die Ergebnisse der Analyse Sobald die konkreten Architekturelemente und deren Beziehungen für den projektrelevanten Ausschnitt der Unternehmensarchitektur ermittelt sind, werden folgende Artefakte daraus erzeugt: > > Eine Softwarekarte, die im Kreuzungspunkt von Geschäftsdimension und Fachfunktion jeweils die unterstützende(n) Anwendungskomponente(n) aufträgt und die Softwarequalität der Komponenten mit Ampelfarben kenntlich macht (vgl. Abb. 3). Mit diesem Überblick kann die für die Projektplanung nötige Detailanalyse sofort beginnen; Synergien (z. B. durch Einführung von CashFlo auch in Italien) und Risiken (rot eingefärbte Systeme) sind direkt ablesbar. 30 I NEWS 02/2014

Informationstechnologie t Fachfunktionen Geschäftsdimensionen ITA Sales Controlling FOSCOLO VERDI Accounting & Controlling Equity Steering Interest Rate Management EDIFATTO FATTURA InRaMan ... DE ConGrom EXCEL-Lösung CashFlo InRaMan ... UK AccCelerate AccCelerate CashFlo InRaMan ... ... Abbildung 3: Eine Softwarekarte zeigt für jede Fachfunktion die unterstützenden Anwendungskomponenten und verdeutlicht deren Qualität > > Die gleiche Softwarekarte mit Farbcodierung der Plattformen. Synergien durch Plattformvereinheitlichung beziehungsweise mögliche Nachteile bei Einführung zusätzlicher Plattformen sind auf einen Blick erkennbar. Auch für die Entwicklung der Soll-Anwendungslandschaft kann diese Karte verwendet werden. Zwei weitere Artefakte werden nicht aus den EA-Daten generiert: > > Unternehmensweite Architekturblaupausen und -richtlinien. Diese stellen die Konformität der Projekt- zur Unternehmensarchitektur sicher und geben dem Projekt „Leitplanken“ bei Architekturentscheidungen vor. > > Eine Cluster-Grafik mit gleichem Kartengrund (Geschäftsdimensionen und Fachfunktionen), die die Business- und IT-Verantwortlichen für die Fachfunktionen und unterstützende IT- Komponenten ausweist. Diese Matrix der primären Stakeholder ist für Entscheidungswege, Meetingbesetzungen etc. sehr hilfreich; Lücken weisen auf ein Verantwortungsvakuum hin. > > Ein Glossar der wichtigsten fachlichen und architektonischen Begriffe. Das Glossar sorgt für eine einheitliche Sprache zwischen Business und IT und gibt dem Projektteam den „Fachjargon“ vor. Das Werkzeug: Flexibilität im Standard > > Eine Cluster-Grafik, die aufzeigt, wie die Fachfunktionen auf die Informationsobjekte zugreifen (C = Create, R = Read, U = Update, D = Delete). In dieser Grafik sieht man u. a. auf einen Blick die „Owner“ der Informationsobjekte; zwei oder mehr Owner für dasselbe Informationsobjekt stellen einen Konflikt dar und sollten eigentlich vermieden werden. > > Das Informationsobjektmodell für das Projektgebiet, als „klassisches“ ERM dargestellt. Dieses Modell ist grundlegend für das Verständnis der fachlichen Verarbeitung und zeigt auch die Verbindungen/Schnittstellen zu benachbarten Unternehmenseinheiten beziehungsweise Projekten auf. Für die Erzeugung der im letzten Abschnitt beschriebenen Artefakte setzt msgGillardon das an der Technischen Universität München (sebis-Institut am Lehrstuhl Prof. Dr. Matthes) entwickelte Werkzeug Tricia ein und kooperiert zu beiderseitigem Nutzen mit dem sebis-Institut. Das Werkzeug deckt alle Anforderungen aus dem hier vorgestellten EAA-Ansatz ab. Es verfügt z. B. über ein Metamodell, das flexibel anpassbar ist, sodass etwa Erweiterungen des oben vorgestellten Modells der Unternehmensarchitektur sehr einfach umzusetzen sind. Der Datenimport kann manuell, aber auch halbautomatisch (z. B. mittels EXCEL-Dateien) erfolgen, was für die se- NEWS 02/2014 I 31

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