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02 | 2014 NEWS

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u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Für Banken mit internen Risikomodellen wird die Möglichkeit formuliert, bereits bestehende Modelle zu verwenden, um den Implementierungsaufwand zu minimieren. Allerdings existieren nach IFRS abweichende Anforderungen an die Risikoparameter im Vergleich zu denjenigen Vorgaben im IRB-Kontext. Beispielhaft sei die ökonomische Sichtweise nach IFRS genannt, die von der konservativen aufsichtsrechtlichen Sicht abweicht. Dies erfordert eine Anpassung der IRB-Parameter im Rahmen von Überleitungsrechnungen. 4 Darüber hinaus ist eine Berücksichtigung von vorzeitigen Rückzahlungen vorgeschrieben. In Abhängigkeit der Materialität der vorzeitigen Rückzahlung kann dies implizieren, dass für die Berechnung des Lifetime-EL in Bucket 2 nicht auf den vertraglichen Cash-Flow, sondern auf einen „Expected Cash-Flow“ zurückgegriffen werden muss, woraus ein erheblicher fachlicher und technischer Umsetzungsaufwand resultiert. Autoren Susanne Hagner Produktmanagement Banksteuerung, msgGillardon AG > +49 (0) 7252 / 9350 - 169 > susanne.hagner@msg-gillardon.de In Bucket 2 ist der Risikohorizont zur Berechnung des Lifetime-EL zu spezifizieren. Dies ist insbesondere für Darlehensarten ohne feste Kapital- und Zinsbindungsfrist, beispielsweise Kontokorrentkredite, relevant. Allerdings stellt sich auch für klassische Darlehensarten, z. B. Ratendarlehen, die Frage, ob die Kapitalbindungs- oder Zinsbindungsfrist die Laufzeit des Lifetime-EL determiniert. Seitens des IASB wird nur vorgeschrieben, diejenige Laufzeit heranzuziehen, für die ein Finanzinstrument einem Kreditrisiko unterliegt. Fazit: Zeitnahe Umsetzung des IFRS-9-Standards ist empfehlenswert Aufgrund der Vielzahl an neuen Anforderungen sowie der Komplexität der fachlichen Fragestellung, aber auch der neuen Datenanforderungen kombiniert mit einem engen Zeitplan empfiehlt es sich, zeitnah mit der Umsetzung des IFRS-9-Standards zu beginnen. In diesem Rahmen gilt es auch die Konkretisierungen einzelner Teilaspekte durch den finalen Gesetzestext zu berücksichtigen, die sich insbesondere auf den Bucketübergang, den Risikohorizont des Lifetime-EL sowie die zu verwendenden Informationen beziehen. Denkbare Lösungsszenarien für die Umsetzung stellen wir in einem Folgeartikel in der nächsten Ausgabe unseres Kundenmagazins NEWS vor. Christian Maaß Senior Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 2865 > christian.maass@msg-gillardon.de 4 Eine mögliche Variante für die Überleitungsrechnung wird in dem Artikel „Risikovorsorge nach Kriterien gemäß IFRS 9“ vorgestellt (siehe [3]). Daniel Rudek Senior Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 94 3011 - 1775 > daniel.rudek@msg-gillardon.de Literaturhinweise [1] Exposure Draft ED 2013/3 „Financial Instruments: Expected Credit Losses“, IASB [2] Capital Requirement Regulation (CRR), Europäisches Parlament und Rat [3] Risikovorsorge nach Kriterien gemäß IFRS 9, Dr. Luis Huergo, Torben Schulz, Andreas Mach, Daniel Rudek; Risikomanager 2013/09 22 I NEWS 02/2014

Unternehmenssteuerung t IFRS 9 Impairment mit Standardsoftwareprodukten umsetzen Die Veröffentlichung des IFRS 9 durch das International Accounting Standards Board (IASB) hat – neben einem hohen fachlichen Umsetzungsaufwand im Rechnungswesen – durch die geforderte Umstellung auf einen Expected-Loss-Ansatz auch wesentliche Änderungen der IT-Landschaft zur Folge. Anforderungen und Herausforderungen unter IT-Gesichtspunkten In der Praxis zeigt sich die Umsetzung von IFRS 9 für die betroffenen Institute als Herausforderung: Aufgrund der Vielzahl an beteiligten Abteilungen und betroffenen Folgesystemen sowie der daraus resultierenden Anpassung der Schnittstellen handelt es sich um ein Gesamtbankprojekt, das intensive Vorbereitung erfordert. Besonders eng ist dieses Vorhaben mit dem Risikocontrolling verflochten, das neben der Risikoparameterschätzung auch im Rahmen der Kapitalplanung und Risikotragfähigkeit betroffen ist. Auch weitere Teilgebiete der Banksteuerung, wie die aufsichtsrechtliche Eigenkapitalunterlegung (Wertberichtigungsvergleich), das Meldewesen und das interne Berichtswesen, verwenden die berechneten Risikovorsorgen. Unter IT-Gesichtspunkten muss hier eine Ergebnisdatenübernahme gewährleistet werden. Risikocontrolling IFRS- Bilanzierung Weitere Teilumsetzungprojekte ergeben sich aus der Kategorisierung, der konkreten EL-Berechnung, der Bucketzuordnung, der Zinsergebnisberechnung, der Buchungen, der Offenlegung und der erstmaligen Anwendung des Standards. Der Standard gibt keine engen Vorgaben zur Berechnungsgranularität, jedoch profitiert das Finanzinstitut bei einer Einzelgeschäftsumsetzung von der erhöhten Auswertungsflexibilität und bezüglich der Anforderungen aus BCBS 239. msgGillardon: unsere Lösungen msgGillardon bietet zur IT-Unterstützung dieses Gesamtbankprojekts ein Ensemble von Standardproduktmodulen an, die sich flexibel in unterschiedliche IT-Architekturen eingliedern lassen. Die Module der IFRS-9-Impairment-Lösung können per Datenbankexport-/-import (ETL) oder direkt über eine Web-Service-Schnittstelle integriert werden. > > Das Risikovorsorge-Modul berechnet einzelgeschäftsbasiert den 12-Monats-EL und den Lifetime-EL. > > Das flexible, konfigurierbare Bucketmodul ordnet die Geschäfte den Buckets zu. > > Weitere ergänzende Module ermitteln das Zinsergebnis nach Risikovorsorge. Sie unterstützen die Offenlegung oder prognostizieren die Risikovorsorge im Rahmen des aufsichtsrechtlichen Kapitalplanungsprozesses. PD, LGD, CCF Bucketmodul Prognosemodul msgGillardon IFRS 9 Impairment Change Suite Zinsergebnis Offenlegung Risikovorsorgemodul Ergebnis-Datenverwendung Basel III/ CRD IV Meldewesen Internes Berichtswesen Infolge des engen Zeitplans sowie der großen Herausforderungen an die fachliche und technische Umsetzung empfiehlt es sich für alle Institute, die unter den Anwendungsbereich von IFRS 9 fallen, zeitnah mit der Planung der Umsetzung zu beginnen. Sprechen Sie uns an: Susanne Hagner > +49(0) 7252 9350 - 169 Datenhaushalt > susanne.hagner@msg-gillardon.de NEWS 02/2014 I 23

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