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02 | 2014 NEWS

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u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung ment of Liquidity“ ein. Schon diese vollständige Bewertungssicht ist neu und zeigt den erweiterten Prüfungsansatz der Aufsicht auf. Liquidity risk Unter den Begriff „liquidity risk“ subsumiert die EBA sowohl die Intraday-Liquidität als auch die kurz- beziehungsweise mittelfristige Perspektive (Zeitraster: < 30 Tage beziehungsweise 3—12 Monate). Der Fokus liegt auf der Zahlungsfähigkeitssicht mit den zentralen Analysen von Liquiditätsablaufbilanzen und Kennzahlen wie z. B. der Survival Period. Ziel ist die Sicherstellung der Liquidität eines Instituts anhand eines ausreichenden Liquiditätspotenzials („liquidity buffer“) für den Fall eines Liquiditätsengpasses. Hierbei sind u. a. folgende Aspekte zu beachten: Funding risk Hierbei liegt der Fokus auf der Refinanzierung von mittelfristigen und langfristigen Verpflichtungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie stabil die unterschiedlichen Instrumente sowohl im Normal-Case als auch im Stress-Case zur Verfügung stehen. Im Rahmen des SREP sollen die folgenden vier Aspekte beleuchtet und bewertet werden: > > Aktuelles Refinanzierungsprofil („funding profile“) > > Risiken, die auf das Refinanzierungsprofil und dessen Stabilität wirken > > Marktzugang des Instituts zu Refinanzierungsquellen > > Erwartete Veränderungen des Refinanzierungsrisikos als Ergebnis des Refinanzierungsplans des Instituts > > Sicherstellen der Intraday-Liquidität > > Kurz- und mittelfristige Betrachtung im Normal-Case und im Stress-Case > > Abbildung unterschiedlicher Zeitraster > > Bewertung und Beurteilung von „liquidity buffer“ und „counterbalancing capacity“ innerhalb eines Jahres > > Stresstests für Liquiditätsrisiken müssen sowohl idiosynkratisch als auch marktweit ausgerichtet sein und es sollten neben dem Zeitraum von 30 Tagen auch längerfristige Entwicklungen betrachtet werden. Liquidity and funding risk management Die Ausgestaltung des Liquiditätsmanagements sollte sich an der Komplexität, dem Risikoprofil, der Geschäftstätigkeit und der Risikotoleranz orientieren. Ein weiteres Beurteilungskriterium ist die Systemrelevanz des einzelnen Instituts. Zu den geforderten Elementen des Liquiditätsrisikomanagementprozesses zählen: > > Risikostrategie und Festlegung Risikotoleranz > > Rahmenwerk, Prozesse > > Risikomessung und Reporting > > Liquiditätsrisiko spezifische Stresstests > > Internes Rahmenwerk, Arbeitsanweisungen > > Liquiditätsnotfallpläne > > Refinanzierungspläne Seminartipp aus „Themen & Termine 2014“ Wir unterstützen Sie – sprechen Sie uns an! Liquiditätskosten in der Vorkalkulation und Treasury > 20. bis 21. Oktober 2014 in Würzburg Messung und Steuerung von Liquiditätsrisiken > 22. bis 24. Oktober 2014 in Würzburg Kontakt: seminare@msg-gillardon.de > Kategorisierung von Privatkundeneinlagen Ganzheitliche Unterstützung von der Merkmalsidentifikation über die erweiterte Meldung der LCR bis hin zur Schätzung und Validierung von Abrufquoten auf historischen Daten. > SREP/ILAAP Unterstützung bei der Gap-Analyse Ihres aktuellen Liquiditätsrisikomanagements. Wir machen Ihr Institut fit für ILAAP. 16 I NEWS 02/2014

Unternehmenssteuerung t Fazit: Neue Herausforderungen für die Institute Zusammenfassend kann anhand der aktuellen Veröffentlichung bereits festhalten werden, dass die Anforderungen sowohl an „liquidity risk“ als auch an „funding risk“ teilweise weiterführender als in den MaRisk definiert sind. Hier seien folgende Themen exemplarisch hervorgehoben: > > Die Bewertung und Beurteilung des Liquiditätspuffers soll nicht nur zum aktuellen Tag, sondern auch vorausschauend für das vollständige nächste Jahr erfolgen. > > Überarbeitung der aktuellen Liquiditätsstrategie sowie die Umsetzung in Risikocontrolling und Treasury > > Überprüfung, Anpassung und Verbesserung der bisherigen Liquiditätsrisikoprozesse durch die zuständigen Fachbereiche > > Anpassung des Prüfungsplans und der Prüfungsinhalte durch die interne Revision Aufgrund der umfangreichen und sehr detaillierten Anforderungen ist es empfehlenswert, bereits frühzeitig eine intensive Gap-Analyse durchzuführen. So können rechtzeitig die offenen Punkte identifiziert, nach Wesentlichkeit priorisiert und umgesetzt werden. > > Der Refinanzierungsplan soll insbesondere auch Marktentwicklungen, das Geschäftsmodell und adverse Entwicklungen berücksichtigen. Autoren > > Die Anforderungen an liquiditätsspezifische Stresstests sind weiterführender als heute. Speziell sind hierbei die explizite Forderung nach hypothetischen Szenarien, die explizite Prüfung der Angemessenheit der Modellannahmen und die Integration der liquiditätsspezifischen Stresstestergebnisse in Planung, Refinanzierungsplan und Liquiditätsrisikomanagement zu nennen. Jede dieser Anforderungen ist im Vergleich zur MaRisk nicht gänzlich neu, jedoch können oftmals Anpassungen an den heutigen Modellen, Methoden und den definierten Reports notwendig sein, um die zukünftigen Anforderungen zu erfüllen. Holger Dürr Senior Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 1882 > holger.duerr@msg-gillardon.de Claudia Schirsch Lead Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 1639 > claudia.schirsch@msg-gillardon.de Bereits der heutige Veröffentlichungsentwurf zeigt deutlich, dass sich im Vergleich zur MaRisk die Anforderungen zum Thema Liquiditätsrisiko nicht grundsätzlich verändern werden. Gleichzeitig ist deutlich zu erkennen, dass die Anforderungen im Detail zu „liquidity risk“ und „funding risk“ hinsichtlich Modellierung, Angemessenheit der Annahmen sowie Kennzahlen und Reporting deutlich umfangreicher und teilweise weitreichender als heute definiert sind. Dies zeigt, dass zukünftig noch stärkeres Gewicht auf das Thema Liquiditätsrisiko vonseiten der Bankenaufsicht gelegt wird. In den Instituten werden voraussichtlich bis Ende 2015 folgende Aufgaben umgesetzt werden müssen: NEWS 02/2014 I 17

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