Aufrufe
vor 3 Jahren

02 | 2014 NEWS

  • Text
  • Bank
  • Sicherheit
  • Technologie
  • Digital
  • Innovationen
  • Anforderungen
  • Msggillardon
  • Porsche
  • Risikovorsorge
  • Ifrs
  • Beziehungsweise
  • Analyse
  • Unternehmenssteuerung
  • Einlagen
  • Risiken
  • Reduzieren
Risiken ........ reduzieren

u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Falls bei vorhandener Wesentlichkeit ein Cash-Flow in den Gesamtbank-Cash-Flow zur Zinsänderungsrisikosteuerung einbezogen werden soll, so sollte der versicherungsmathematisch erstellte genutzt werden. Dieser unterliegt demnach nicht einem Zinsänderungsrisiko und sollte in die – sowohl periodische als auch wertorientierte – Risikosteuerung nicht einbezogen werden. Betrachten wir die Asset Allocation, so stellen die Anlagepositionen zur Erfüllung der Verpflichtungen aus den Pensionsverpflichtungen bei Wesentlichkeit eine Teilmenge des Vermögens dar, das als spezielle Kategorie gesehen werden kann. Dieses muss abhängig von den spezifischen Regularien des Kreditinstituts auch den Anforderungen genügen. Im Meldewesen ist bei entsprechender Wesentlichkeit eine Einbeziehung in den Zinsrisikokoeffizienten jedoch aufgrund der Äußerung der BaFin unumgänglich. Bei der Betrachtung der Liquiditätsrisiken sollten die Pensionsverpflichtungen integriert werden, da diese Zahlungsverpflichtungen seitens des Kreditinstituts darstellen. Seminartipp aus „Themen & Termine 2014“ Messung und Steuerung des Zinsänderungsrisikos > 7. bis 9. Oktober 2014 in Hannover Kontakt: seminare@msg-gillardon.de Unser Beratungsangebot Wie ist Ihre derzeitige Haltung zur Einbeziehung der Pensionsrückstellungen in die Banksteuerung? Wie beurteilen Sie die verschiedenen Bereiche? Wir diskutieren gerne mit Ihnen Ihre individuelle Situation und unterstützen Sie bei einer konsistenten Umsetzung. Sprechen Sie uns an. Klaus Stechmeyer-Emden Lead Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 7252 / 9350 - 113 > klaus.stechmeyer-emden@msg-gillardon.de Stefanie Wolz Business Consultant, msgGillardon AG [1] BaFin Rundschreiben 11/2011 (BA) — Zinsänderungen im Anlagebuch; http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Rundschreiben/rs_1111_ba_zinsaenderungsrisiken_anlagebuch.html [2] Häufig gestellte Fragen zum Rundschreiben 11/2011 (BA) (Stand: 25. September 2013); http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/ DE/FAQ/faq_rs_1111_ba_zinsaenderungsrisiken.html [3] „Wertorientiertes Management und Performancesteuerung“, Ralf Goebel, Christian Sievi, Matthias Schumacher, Deutscher Sparkassen Verlag Stuttgart, 1999 [4] „Berechnung von Pensionsrückstellungen aus den Cash Flows“; Dieter Henneberg, Universität Bremen; Version: 24. Oktober 2013; http://www.informatik.uni-bremen.de/~denneberg/CashFlow.pdf [5] Richttafel 2005 G, Heubeck AG, Dr. Richard Herrmann, Stand: 6. September 2005; http://www.heubeck-ag.de/media/Qx-Club.PDF [6] „Finanzmathematik – Grundlagen und Anwendungen in der Investitions- und Bankwirtschaft“, Konrad Wimmer und Eugen Caprano, Vahlen, 7. A. 2013 > +49 (0) 7252 / 9350 - 283 > stefanie.wolz@msg-gillardon.de 12 I NEWS 02/2014

Dauerhaft im Fokus Liquiditätsrisiko – Kategorisierung von Privatkundeneinlagen und aktuelle aufsichtsrechtliche Entwicklungen von Holger Dürr und Claudia Schirsch Das Liquiditätsrisiko war in den letzten Jahren eines der zentralen Themen des Risikocontrollings und der Banksteuerung. Seit das Liquiditätsrisiko im Jahr 2006 als wesentliches Risiko in die MaRisk integriert wurde, sind die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Messung und Steuerung dieser Risikokategorie kontinuierlich weiterentwickelt worden. Speziell sind hier der Aufbau von Liquiditätsablaufbilanzen, die Einführung neuer Kennzahlen LCR und NSFR, der Aufbau eines Liquiditätsverrechnungssystems oder eines Liquiditätstransferpreissystems zu nennen. Aktuell und in Zukunft liegt der Fokus auf einer weiteren Verfeinerung der bestehenden Modelle und Abbildungen. Im Rahmen dieses Artikels stellen wir sowohl die neuen Anforderungen zur Kategorisierung von Privatkundeneinlagen als auch die für 2015 geplanten weiteren Anforderungen der EBA an die Prüfung dieser Risikokategorie unter dem zukünftigen „Supervisory Review and Evaluation Process“ (SREP) vor. Kategorisierung von Privatkundeneinlagen Die BaFin veröffentlichte am 28. Februar 2014 das Merkblatt zur Kategorisierung von Privatkundeneinlagen. In diesem Merkblatt werden die EBA-Anforderungen „Guidelines on retail deposits subject to different outflows for purposes of liquidity reporting under regulation“ für den deutschen Bankensektor konkretisiert. Fokus des Papiers ist die Zuordnung der Privatkundeneinlagen in fünf unterschiedliche aufsichtsrechtliche Kategorien mit unterschiedlichen Abflussraten im Rahmen der LCR-Berechnung. Die Zuordnung einer Privatkundeneinlage zur jeweiligen Kategorie erfolgt sowohl anhand von aufsichtsrechtlich vorgegebenen Risikofaktoren als auch institutsindividuellen Risikofaktoren. Während die Abflussraten für die Kategorien „niedrige Abflüsse (5 Prozent)“ und „mittlere Abflüsse (10 Prozent)“ vorgegeben sind, müssen zusätzlich für die drei Klassen mit „hohen Abflüssen“ die zugehörigen Abrufraten institutsindividuell aus historischen Daten geschätzt werden. Abbildung 1 zeigt die zentralen Kernelemente. Zur Kategorisierung von Privatkundeneinlagen müssen also zunächst je Einlage beziehungsweise Kundenkonto die 1 2 3 Gesamtheit aller Einlagen Risikofaktoren Kategorie 1 (risikoreich) (z. B. Fremdwährungseinlagen; produktbezogene Einlagen; zinsinduzierte Einlagen oder Einlagen mit Vorzugskonditionen; Einlagen aus risikoreichen Vertriebskanälen etc.) Risikofaktoren Kategorie 2 (sehr risikoreich) (Einlagen mit fester Laufzeit und einer Restlaufzeit bis zu 30 Tagen und Einlagen mit einer Kündigungsfrist bis zu 30 Tagen; Einleger mit Wohnsitz außerhalb der EU; Gesamteinlagenhöhe >=500T€) Einlagen mit hohen Abflüssen (Abflussquote AQ>10 %) Einlagen Risikoklasse 1 Einlagen Risikoklasse 2 Einlagen Risikoklasse 3 Einlagen mit nicht hohen Abflüssen Einlagen mit geringen Abflüssen Abbildung 1: Schema der Kategorisierung von Privatkundeneinlagen Einlagen mit mittleren Abflüssen AQ=x % AQ=y % AQ=z % AQ=5 % AQ=10 % 1. Risikofaktoranalyse der Privatkundeneinlagen 2. Zuordnung der PK-Einlagen 3. Schätzung der Abflussquote NEWS 02/2014 I 13

msg

01 | 2018 public
02 | 2017 public
01 | 2017 public
02 | 2016 public
01 | 2016 public
02 | 2015 public
01 | 2015 public
01 | 2014 public
01 | 2014 msg systems study
01 | 2015 msg systems Studienband
Future Utility 2030
Lünendonk® Trendstudie
Digitale Transformation | DE
Digital Transformation | EN
DE | inscom 2014 Report
EN | inscom 2014 Report

msgGillardon

02 | 2018 NEWS
03 | 2016 NEWS
02 | 2016 NEWS
01 | 2016 NEWS
03 | 2015 NEWS
02 | 2015 NEWS
01 | 2015 NEWS
02 | 2014 NEWS
01 | 2014 NEWS
02 | 2013 NEWS
01 | 2012 NEWS
02 | 2011 NEWS
01 | 2010 NEWS
MaRisk
01 | 2017 banking insight
01 | 2015 banking insight
01 | 2014 banking insight
01 | 2013 banking insight
01 | 2012 banking insight
02 | 2011 banking insight
01 | 2011 banking insight
01 | 2010 banking insight
2018 | Seminarkatalog | Finanzen

Über msg



msg ist eine unabhängige, international agierende Unternehmensgruppe mit weltweit mehr als 6.000 Mitarbeitern. Sie bietet ein ganzheitliches Leistungsspektrum aus einfallsreicher strategischer Beratung und intelligenten, nachhaltig wertschöpfenden IT-Lösungen für die Branchen Automotive, Banking, Food, Insurance, Life Science & Healthcare, Public Sector, Telecommunications, Travel & Logistics sowie Utilities und hat in über 35 Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Branchenspezialist erworben.

Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


© 2018 by msg systems ag - powered by yumpu Datenschutz | Impressum