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02 | 2013 NEWS

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Der Countdown läuft

u Business u

u Business u Unternehmenssteuerung auch des Liquiditätsrisikos – darstellt. Für die Abbildung des Real- Case-Szenarios sind drei unterschiedliche Wege denkbar: > > Planung einer konstanten Bilanzstruktur: Hierbei werden Prolongationen in der gleichen Planposition wieder angelegt, die aktuellen Ist-Margen und das aktuelle Volumen werden konstant in die Zukunft fortgeschrieben. Abbildung 2a: Volumenplanung: Zielwert wird nicht verschoben > > Nutzung einer individuellen Hochrechnung aus der historischen Entwicklung und Vorgabe über eine Importdatei für die Volumenverläufe, kombiniert mit einer konstanten Fortschreibung der aktuellen Ist-Margen. Abbildung 2b: Margenplanung: Startwert wird verschoben, folgende Werte nicht Durch diese Vorgehensweise wird sichergestellt, dass z. B. ein Volumen, das bis zum Dezember eines Jahres erreicht werden soll, beim Lauf durch die Zeit immer als Planungsannahme für den Dezember erhalten bleibt. Eine Marge, die ab dem ersten Planungsmonat für den gesamten Betrachtungszeitraum gelten soll, bleibt beim Verschieben mit dem jeweils ersten Planungsmonat verbunden. Anwendungsbeispiele aus der Praxis Ausgehend von der aktuellen Geschäfts- und Bilanzstruktur erfolgen im Bereich der Risikosteuerung in der Praxis Zukunftssimulationen für den erwarteten Zinsüberschuss, aber auch für die Bestimmung des Liquiditätsrisikos. Im Sinne einer Ergebnisvorschaurechnung wird in der Praxis zunächst über möglichst realistische Planvorgaben versucht, ein sogenanntes Real-Case-Szenario darzustellen, das den Ausgangspunkt für die anschließenden Risikobetrachtungen – sowohl im Sinne des Zinsänderungs- als > > Vorgabe von konkreten Werten, insbesondere für das Kundengeschäft im Sinne eines Top-down-Ansatzes. Hier besteht bereits eine Verbindung zur Vertriebsplanung, sodass diese Art der Planung häufig auch mit konkreten Zielvorgaben für die Margen in den Produkten einhergeht. Die grob erfassten Werte werden dann auf tiefer liegende Kriterien verteilt und können bei Bedarf Bottom-up feinjustiert werden. Planung einer konstanten Bilanzstruktur Hier ist eine Planung auf einer hoch aggregierten Ebene möglich. Vorgaben für „variabel“, „fest“ und „Bestand“ je für „aktiv“ und „passiv“ sind ausreichend. Diese Einstellung erreicht man im Planungsassistenten über eine Planungssicht, in der man keine Plankriterien auswählt. Im Hintergrund verbleiben die Planpositionen auf gewünschter Kriterientiefe für die Produktbausteine und Margen. Die Volumenplanung erfolgt in Prozent – mit null Prozent Zuwachs. Die Volumenplanung wird anschließend automatisch auf alle granularen Positionen übernommen. Nutzung der Export-Import-Funktion Grundsätzlich ist ein Export beliebiger Planungssichten für die Volumenplanung möglich. Hierbei können Volumenverläufe in zeitlich gewünschter Granularität (monatlich, vierteljährlich, 24 I NEWS 02/2013

Business t Unternehmenssteuerung t halbjährlich, jährlich) auf individueller Kriterientiefe bis zum Planungshorizont als .xls-Datei exportiert werden. Beim Export entsteht eine „leere Hülle“, die anschließend in MS Excel bearbeitet werden kann. Abbildung 3: Volumenplanung konstant über null Prozent Wachstum In der Excel-Tabelle wird dann vorgegeben, mit welcher Neugeschäftsinterpretation (Planungsmodus = Gesamtbestand absolut bzw. prozentual oder Neugeschäft) geplant werden soll. Anschließend können die Beträge bzw. Werte erfasst oder mit Formelbezügen in Excel generiert werden. Die Datei wird als .csv abgespeichert und in den Planungsassistenten wieder importiert. Es verbleibt nur noch die Margenplanung, die aus den ausgewiesenen Ist-Margen abgeleitet oder als Margen-Ziel-Vorgabe erfasst werden kann. Top-down- & Bottom-up-Planung Abbildung 4: Volumenplanung konstant über null Prozent Wachstum Bei einer Top-down-Planung steht die Verteilung der Planvorgaben auf tiefer liegenden Planebenen im Vordergrund. Dabei wird zunächst eine Grobplanung durchgeführt, die dann auf die feineren Planebenen (Produkte und / oder Geschäftsbereiche) verteilt wird. Durch die Grobplanung vorgegebene Margen und die Art des Geschäfts (Produktbausteine) bleiben dabei erhalten. Die Volumina werden über die vorgegebenen Hierarchien (Plankriterien) verteilt. In der Planungssicht wird hierzu die Kriterientiefe bestimmt. NEWS 02/2013 I 25

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