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02 | 2013 NEWS

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u Business u Unternehmenssteuerung Wertvolle Hilfe Der Kapitalplanungsprozess in der Praxis – Unterstützung durch die Standardsoftwarelösung THINC von Rainer Alfes und Claudia Schirsch Steigende aufsichtsrechtliche Anforderungen an die Kapitalausstattung verlangen von den Banken eine effiziente Steuerung ihrer Kapitalressourcen. Dazu benötigen die Institute einen strukturierten Kapitalsteuerungsprozess, wobei hier neben dem internen Kapital auch die regulatorische Eigenmittelausstattung zu berücksichtigen ist. Dieser Kapitalplanungsprozess ist für alle Institute verpflichtend und soll sie in die Lage versetzen, auch einen über den regulären Betrachtungshorizont hinausgehenden Kapitalbedarf zu identifizieren. Hintergrund ist die Sorge der Aufsicht, auslaufende Kapitalbestandteile könnten in den nächsten Jahren nur ungenügend „prolongiert“ werden. Der Artikel „Das richtige Maß“ in den NEWS 01/2013 beschäftigte sich mit praxisnahen Umsetzungsmöglichkeiten für den Kapitalplanungsprozess. Im folgenden Artikel zeigen die Autoren, wie die Standardsoftwarelösung THINC die Banken bei dieser Aufgabe unterstützt. Der mit der MaRisk-Novelle 2012 erstmals geforderte Kapitalplanungsprozess ergänzt das Risikotragfähigkeitskonzept um eine in die Zukunft gerichtete Planung der Kapitalausstattung des Instituts. Wesentliche aufsichtliche Anforderungen an den Kapitalplanungsprozess sind: 1 2 3 4 5 6 7 Ermittlung Eigenkapitalausstattung Berücksichtigung von Planzuführungen Berücksichtigung von ungeplanten Reduzierungen/ adversen Entwicklungen Ermittlung Eigenkapitalbedarf Identifikation des zusätzlichen Eigenkapitalbedarfs Ableiten von Maßnahmen Überwachung der Maßnahmen Abbildung 1: Prozessablauf des Kapitalplanungsprozesses 18 I NEWS 02/2013

Business t Unternehmenssteuerung t 1 Marktdaten Datenanlieferung Kunden- und Eigengeschäft 2 3 Liquiditätsablaufbilanzen Normal Case / Stress Kapitalplanung Prolongationen / Funding 4 THINC Liquiditätsrisiko kurzfristig / strukturell Ergebnisdaten Risikosimulationen ETL-Schicht 5 Financial Cockpit Liquiditätsablaufbilanzen, Liquiditätsreserve, Haircuts, Szenarien, LCR, NSFR, LVaR, Liquiditätskosten, ... 1. Importschicht ASKET / sDIS+ 2. LAB in sDIS+ 3. Planung im Planungsassistenten 4. Liquiditätsrisiko in sDIS+ 5. Reporting im Financial Cockpit Abbildung 2: Zuordnung der Aufgabenstellungen im Rahmen des Kapitalplanungsprozesses zu den Softwaremodulen der Standardlösung THINC > Berücksichtigung externer und interner Einflussfaktoren auf das Eigenkapital mit Annahmen über die zukünftige Entwicklung > Überwachung der Kapitalsituation und Umsetzung von Kapitalmaßnahmen > Berücksichtigung von „adversen“ Entwicklungen > Verknüpfung mit der Risikotragfähigkeit Der Kapitalplanungsprozess kann in die in Abbildung 1 dargestellten Schritte aufgeteilt werden. Am Beispiel der integrierten Lösung THINC wird im Folgenden beschrieben, wie wesentliche Prozessschritte durch eine Standardsoftwarelösung effizient unterstützt werden können. dienen die Daten zum letzten Bilanzstichtag. Sowohl die Aktiv- als auch die Passivseite einschließlich Eigenkapital können in THINC detailliert abgebildet werden. Eine Vorschau auf die Kapitalausläufe wird über die Liquiditätsablaufbilanz (LAB) dargestellt, die eine detaillierte Analyse ermöglicht, welche Kapitalbestandteile zu welchen Zeitpunkten auslaufen. Bei entsprechender Anlieferung ist per Drill-down eine Auswertung der relevanten Komponenten bis auf Einzelgeschäftsebene möglich. Prozessablauf des Kapitalplanungsprozesses am Beispiel der integrierte Lösung THINC 1. Ermittlung der Eigenkapitalausstattung Der Kapitalplanungsprozess soll die angemessene regulatorische wie interne Kapitalausstattung der Institute sicherstellen. Als Ausgangsbasis für die Ermittlung der Kapitalausstattung (Status quo) Abbildung 3: Liquiditätsablaufbilanz NEWS 02/2013 I 19

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