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02 | 2011 NEWS

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Druck von allen Seiten

Unter Druck Neue Studie

Unter Druck Neue Studie von msgGillardon und Handelsblatt beleuchtet aktuelle und zukünftige Marktanforderungen an Kreditinstitute Von Dennis Kapl AP Photo / Charlie Riedel 6 I NEWS 02/2011

Top Story t Marktanforderungen an Kreditinstitute t Der gegenwärtige Handlungsbedarf, angefacht durch kontinuierlich steigende Regularien seitens (supra-)nationaler Institutionen, setzt deutsche Finanzdienstleister vermehrt unter Zugzwang. Hinzu kommt der sich weiter verschärfende Wettbewerb innerhalb der Branche, verursacht durch steigende Kundenanforderungen und alternative Anbieter. Um dem veränderten Marktumfeld effektiv zu begegnen, müssen Kreditinstitute intensive Anstrengungen unternehmen. Hierzu zählen vor allem Investitionen in Innovation und Technologie. Der Bereich IT kann an dieser Stelle einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Effizienz, Einfachheit und Transparenz des Bankgeschäfts leisten. Die aktuelle Studie von msgGillardon und Handelsblatt zeigt hierbei neben Defiziten auch Verbesserungsoptionen und konkrete Lösungen für Banken in Form von Best-Practice-Beispielen auf. Einleitend beschäftigt sich die Studie mit der Identifizierung relevanter Geschäftsbereiche der befragten Finanzdienstleister und deren Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Am höchsten priorisiert wurde an dieser Stelle das Firmen- und Privatkundengeschäft, gefolgt von Einlagengeschäft, Risikomanagement / Controlling und Wertpapierhandel. Informationstechnologie und Investment Banking erfahren hingegen eine geringere Priorisierung. Im Vergleich zur Relevanz der genannten Geschäftsfelder lässt der tatsächliche operative Erfolg, laut Aussage der befragten Geldhäuser, in nahezu allen Bereichen zu wünschen übrig. Auch im Wettbewerbsvergleich fühlt man sich nicht immer hinreichend aufgestellt (vgl. Abbildung 1). Bankenintern hingegen gehen die Meinungen von Fach- und Führungskräften meist stark auseinander. In Bereichen, wo leitende Mitarbeiter das eigene Haus als erfolgreich betrachten, sind Fachkräfte oft gänzlich anderer Ansicht. Dies lässt Defizite innerhalb der Kommunikationsstrukturen vermuten. Mangelndes Selbstbewusstsein gegenüber dem Wettbewerb Wie bewerten Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Hauses in den folgenden Bereichen im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern? Lesebeispiel: Der Geschäftsbereich Privatkundengeschäft hat für 82 Prozent der befragten Institute eine sehr hohe oder eher hohe Relevanz, aber nur 62 Prozent bewerten die Leistungsfähigkeit ihres Hauses im Vergleich zu den Wettbewerbern im Bereich Privatkundengeschäft als viel besser oder besser. Thematisch genießt die Umsetzung neuer Regularien die höchste Priorität (vgl. Abbildung 2). Dies erscheint aufgrund weiterer, ebenfalls dringender Herausforderungen als zu kurz gedacht. Es entsteht der Eindruck, dass die Fokussierung auf Basel III und MaRisk den Instituten den Blick in die Zukunft versperrt, da weitere wichtige Themenfelder wie Wettbewerbsdruck, der Aufbau weiterer Vertriebskanäle und die Etablierung neuer Vergütungsbzw. Anreizsysteme als nachrangig bewertet werden. Abbildung 1: Geschäftsbereiche: Abgleich zwischen Relevanz und Erfolg Angedachte Maßnahmen bezüglich einer adäquaten Reaktion auf den identifizierten Handlungsbedarf beziehen sich oft lediglich auf Kostensenkungs- und Optimierungsvorhaben. Dringend notwendig sind jedoch die angesprochenen Investitionen in Innovationen und Technologie. Hierbei könnte eine Orientierung an alternativen Anbietern erfolgen. Diese bieten bereits heute Transparenz in Form geringer Bürokratie und mobiler Kommunikation sowie eine hohe Benutzerfreundlichkeit der eigenen Anwendungen. Hier steht tatsächlich der Kunde im Zentrum aller Überlegungen. NEWS 02/2011 I 7

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