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02 | 2011 NEWS

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Time to market >

Time to market > Schnelle Anpassung von Prozessen > In definiertem Rahmen direkt durch Fachbereiche Agilität Aktion statt Reaktion > Frühzeitige Simulation geplanter Änderungen > Identifikation potenzieller Engpässe > Aktive Steuerung von Last und Ressourcen Automatisierung / STP > Überwindung von Medienbrüchen > IT-Unterstützung von Sonderbehandlungen > Dokumentenmanagement Nutzen durch BPM Transparenz und Steuerung > Monitoring und Analyse als Grundlage für kontinuierlichen Verbesserungsprozess > Transparenz bzgl. einzelner Geschäftsvorfälle > „Leitstand“ erlaubt Erkennen von Engpässen und Steuerung der Ressourcen Prozessorientierung > Zwang zu übergreifender Prozessbetrachtung (end-to-end) > Gemeinsame Diskussionsbasis für Fachbereiche und IT > Explizites Zusammenspiel von Prozessen und Anwendungsservices > Isolierung der Business Rules vom Programmcode und Wiederverwendung von Prozess- und Rules-Hierarchien Abbildung 2: Nutzen von BPM – steigende Agilität und weitgehende Automatisierung Erfahrungen aus der Implementierung von BPM Nachfolgend werden die Erfahrungen aus der Implementierung von BPM in diversen Aspekten strukturiert und stichwortartig aufgeführt. Grundsätzlich sind BPM-Vorhaben keine reinen IT- Projekte, sondern erfordern vielmehr einen breiteren Ansatz. > EAM und SOA – Transparenz zu Domänen, Anwendungssystemen und –services zur effizienten Nutzung in Prozessen vermeidet den Wildwuchs bei den Services. Services aus den bestehenden Anwendungen müssen nutzbar sein oder erstellt werden. EAM, SOA verbunden mit Prozessorientierung sind die Grundlage für zukunftsfähige Unternehmensarchitekturen. > Scope Management – Prozesse sind ganzheitlich zu betrachten, aber nicht das ganze Unternehmen ist zu Beginn zu modellieren: „Think big – start small“. > Requirements / Definition – Die Beschreibung von Use-cases ist nicht ausreichend, um ablauffähige Prozessmodelle zu erstellen. Es empfiehlt sich, zuerst zu modellieren, dann zu optimieren und danach zu implementieren. Die Modellierungskomponenten sind gleichzeitig als Dokumentation zu nutzen. Entscheidungskompetenzen werden im Team angesiedelt. > Verankerung – Wie so oft in Projekten hilft auch hier ein solider Businesscase. Eine Verankerung auf Fachseite und IT ist angeraten. > Test – Schnelle Veränderungen und Änderung verleiten zu unzureichenden Tests. In der Regel fallen Prozess- und IT- Änderungen mit organisatorischen Änderungen zusammen. Dies erfordert besonderen Augenmerk. > Change Management – Auf gemeinsame Sprache im Fachbereich und IT achten. Veränderung in den Arbeitsweisen rechtzeitig kommunizieren: weniger „Abarbeiten einzelner Aktivitäten“, hingegen mehr „Bearbeiten von Problemfällen“, „Prozessoptimierung“ oder „flexibler Einsatz mit breiterem Spektrum“. Schlussendlich ist BPM kein Allheilmittel – laut Einschätzung des Autors handelt es jedoch um ein wettbewerbsentscheidendes Gestaltungselement. Die gehobenen Effizienzpotenziale sprechen eine Sprache für sich, und die gewonnene Agilität bzw. Flexibilität ermöglicht eine Unternehmenssteuerung aus einer übergreifenden Perspektive. Zusammen mit der jederzeit gegebenen Revisionssicherheit ist BPM ein vielversprechender Ansatz, der voraussichtlich in naher Zukunft verstärkt von Unternehmen als strategisches Element aufgegriffen werden wird. Autor Jürgen Gebauer Leiter des Center of Competence Banken IT, msgGillardon AG > +49 (0) 6196 / 7750 - 5404 > juergen.gebauer@msg-gillardon.de 50 I NEWS 02/2011

u Praxisbericht Kreissparkasse Ravensburg Praxisbericht Fortschrittliches Ertragsund Risikomanagement der Kreissparkasse Böblingen Von Rainer Alfes und Peter Haug (Kreissparkasse Böblingen) Vom ambitionierten Eigenanwender zum Nutzer der integrierten OSPlus-Banksteuerung Die Kreissparkasse Böblingen steuert ihr Marktpreis- und Liquiditätsrisiko mit der integrierten Lösung, die durch die Finanz Informatik über die OSPlus-Banksteuerung bereitgestellt und produziert wird. Kernkomponenten der Lösung sind die msgGillardon-Produkte CASHVER, sDIS+ und GuV-PLANER, jeweils optimiert für die Integration in das Kernsystem OSPlus der Finanz Informatik. Der vorliegende Artikel beschreibt den etwas ungewöhnlichen, aber erfolgreichen Weg der Kreissparkasse Böblingen, die bereits seit 2006 ihre Marktpreisrisiken zunächst mit PIA+ und später mit sDIS+ als Eigenanwender gesteuert hat. Diese langjährige Erfahrung erlaubte einen effizienten Umstieg ohne Zeitdruck auf die OSPlus-Lösung der Finanz Informatik. Ausgangslage und Zielsetzung Die Kreissparkasse Böblingen steuert ihr Zinsbuch nicht nur mithilfe von Anleihen und Zinsswaps, sondern setzt zusätzlich auf weitere Instrumente einer modernen Risikosteuerung wie Zinsoptionen und Kapitalmarktfloater. Darüber hinaus hat die Kreissparkasse ihre Assetklassen z. B. durch ein Aktienbuch diversifiziert. NEWS 02/2011 I 51

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