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02 | 2011 NEWS

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u Business Neu justiert

u Business Neu justiert Basel III / CRD 4 und MaRisk erfordern eine neue strategische und vertriebliche Ausrichtung der Finanzdienstleister von Magnus Günther, Georg Müller, Thomas Schmidt und Prof. Dr. Konrad Wimmer Weiterhin zunehmende aufsichtsrechtliche Anforderungen stellen Banken und Sparkassen vor immer neue Herausforderungen. Insbesondere gilt es in den folgenden Jahren, die Geschäftsaktivitäten auf die geänderten Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften auszurichten. Vor dem Hintergrund anzupassender Kunden- und Kreditportfolios stellt sich die Frage, ob die Bankbilanzen durch bewussten Auslauf von Geschäften eher schrumpfen oder durch eine Bilanz- und Liquiditätsoptimierung gegengesteuert werden kann. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen Ihr Geschäftsmodell strategisch erfolgreich neu ausrichten können. Im Folgenden werden die neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen kurz erläutert und die Konsequenzen beispielhaft dargestellt. Hieraus werden Implikationen für das Geschäftsmodell und die vertriebliche Ausrichtung auf Basis unseres Vorgehensmodells aufgezeigt. Die neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen Als eine Konsequenz aus der Finanz- und Wirtschaftskrise setzte der Baseler Ausschuss bis Ende 2010 den Auftrag der G20-Regierungschefs um, die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen für 14 I NEWS 02/2011

Business t die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung der Finanzinstitute zu reformieren. Erklärtes Ziel dieser Reform war es, den Bankensektor in die Lage zu versetzen, finanzielle und ökonomische Stresssituationen besser kompensieren zu können. Ergänzend zur Reform der bekannten Basel-II-Regelungen für das Eigenkapital wurde ein zweites Framework für das Liquiditätsrisikomanagement beschlossen. Diese beiden Papiere, zusammengefasst als Basel III bezeichnet, werden in der EU in Form der sogenannten CRD 4 (bestehend aus einer Richtlinie und einer Verordnung) umgesetzt. Neben der deutlichen Schärfung des Eigenkapitalbegriffs mit Betonung des harten Kernkapitals als wesentlichem Teil des aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals und der damit einhergehenden Festlegung neuer Mindesteigenkapitalquoten, ergeben sich aus Basel III bzw. CRD 4 wesentliche Änderungen aus folgenden neuen Regelungen: > Schaffung zusätzlicher Eigenkapitalpuffer > Einführung der risikounabhängigen Kennzahl Leverage Ratio flankierend zum risikobasierten Eigenkapitalframework > Einführung zweier verbindlicher Normen für das kurzfristige und längerfristige Liquiditätsrisiko (Liquidity Coverage Ratio [LCR] und Net Stable Funding Ratio [NSFR]) > Antizyklische Maßnahmen Daneben sind die neuen qualitativen und quantitativen Anforderungen an die Eigenmittelunterlegung des Kontrahentenrisikos zu erwähnen, die sich deutlich auf den Umgang insbesondere mit OTC-Derivaten auswirken werden. Bereits Ende 2010 hatte die Aufsicht die Novellierung der MaRisk beschlossen, die im Wesentlichen ebenfalls auf diverse europarechtliche Vorgaben zurückgeht – schließlich wurde auch noch im Sommer 2011 die InsitutsVergV eingeführt, die sich mit der Gestaltung der variablen Vergütung auseinandersetzt. Schwerpunkte der MaRisk- Novelle waren die Präzisierungen bezüglich der Risikotragfähigkeit (Blick bis Jahresende ist nicht mehr ausreichend; Begründung von Diversifikationseffekten), der Stresstests (unter anderem sind jetzt „reverse Stresstests“ gefordert), der Risikokonzentrationen, des Liquiditätsrisikos, der Spreadrisiken sowie die erweiterten Anforderungen an die Geschäfts- und Risikostrategie und damit schlussendlich die Berücksichtigung des Vertriebsrisikos. Diese Änderungen von Basel III / CRD 4 und der MaRisk-Novelle bedeuten erheblichen Anpassungsbedarf bei Banken und Sparkassen. Bevor auf die beiden zentralen Konsequenzen „Liquidität als zentraler Hebel“ und „Eigenkapital als knappes Gut“ eingegangen wird, sind die Implikationen aus der Präzisierung der Geschäfts- und Risikostrategie zu erläutern. NEWS 02/2011 I 15

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