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01 | 2017 banking insight

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26 banking insight nem ständigen Wechsel von Zukäufen und Verkäufen sowie von Outsourcing und Eingliederungen geprägt ist. Die IT-Systeme neuer Bereiche wurden dabei oft eher schlecht als recht integriert. Die Folge: Heute herrscht in vielen Banken ein IT-Wildwuchs mit zahlreichen Insellösungen. Sich auf dieser Grundlage erfolgreich für die digitale Zukunft aufzustellen, ist ein schwieriges Unterfangen. Fehlende Ressourcen Um diesen Zustand zu ändern, braucht es vor allem Geld und Personal. Doch an beidem mangelt es. Die am zweitmeisten genannte Hürde sind mit 36 Prozent die hohen Kosten von Digitalisierungsprojekten beziehungsweise das mangelnde Budget hierfür (siehe Abbildung 12). Dies beklagen vor allem die Groß- und Landesbanken. Von ihnen sagen sogar 43 Prozent – und damit sieben Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt –, dass budgetäre Widerstände der Digitalisierung im Weg stehen. Außer Geld fehlt es vor allem auch an Personal, um die Digitalisierung voranzutreiben. 35 Prozent aller Befragten kritisieren das. Vor allem Genossenschaftsbanken scheinen damit zu kämpfen – von ihren Vertretern sagen sogar 41 Prozent, dass sie nicht über genügend personelle Ressourcen verfügen. Bei den Großbanken scheint das kein ganz so großes Problem zu sein: Nur 28 Prozent nennen dies als Hürde. Regulierung beansprucht wichtige Kapazitäten Wahrscheinlich wären Geld und Personal vorhanden, wenn beides nicht an anderer Stelle so stark zum Einsatz käme: bei der Umsetzung von Regulierungsanforderungen. 29 Prozent beklagen, dass dies Ressourcen bindet, die an anderer Stelle gebraucht würden – zum Beispiel 10 Wie die Befragten ihre Institute für die Zukunft aufgestellt sehen Weiß Mangelhaft nicht 4% 2% Ausreichend 8% 13% Sehr gut 25% Befriedigend 33% 40% Gut Großbank/Landesbank Genossenschaftl. Kreditinstitut Sparkasse Basis: alle Befragten, N = 246 (Einfachnennung) Sehr gut 7% 5 % Foto: popovaphoto/Getty Images

Perspektiven 27 bei der Digitalisierung. Besonders die Genossenschaftsbanken (37 Prozent) und die Sparkassen (43 Prozent) kämpfen damit. Wissen ist Macht Ebenfalls 29 Prozent sagen, dass ihnen schlichtweg Know-how fehle, um Digitalisierungsprojekte voranzutreiben. Denn dafür braucht es vor allem drei Dinge: ein profundes IT-Wissen, kreative Ideen sowie eine gewisse Nähe zu den Wünschen und Konsumgewohnheiten im digitalen Zeitalter. Nicht umsonst fällt im Zuge der Digitalisierung immer wieder das Schlagwort „Coden“, also „Programmieren“, was von zahlreichen Experten als Sprache der Zukunft angesehen wird. Gerade die Fach- und Führungskräfte der Sparkassen sagen mit 44 Prozent überdurchschnittlich häufig, dass ihnen digitales Know-how fehle. Interessanterweise bewerten die Genossenschaftsbanken diesen Aspekt mit 20 Prozent weniger als akutes Problem, ebenso wie die Großbanken. Immerhin bewerten 28 Prozent aller Bankenvertreter die digitalen Kompetenzen in ihrem Hause als gut, 13 Prozent sogar als sehr gut (siehe Abbildung 14). In der Summe zeigen sich also 41 Prozent optimistisch, weitere 39 Prozent bezeichnen das Digital-Know-how zumindest als befriedigend. 20 Prozent sind hierbei allerdings negativ eingestellt: Zwölf Prozent bewerten es gerade mal als ausreichend, vier Prozent als mangelhaft und ein Prozent als ungenügend. Institute setzen auf Fortbildung Die Banken wissen offensichtlich um diese Defizite und scheinen zu reagieren. 47 Prozent der Befragten sagen, dass es bei ihnen Fortund Weiterbildungsangebote rund um die 11 Regulierungsnoten für die Institute Großbank/ Landesbank Privatbank/ Regionalbank Sparkasse Genossenschaftl. Kreditinstitut Schulnoten von 1 = sehr gut bis 6 = ungenügend ZEUGNIS Gesamt 2,5 2,2 2,4 2,7 2,6 Basis: alle Befragten, N = 246 (Einfachnennung) 12 Die größten Hürden bei Digitalisierungsprojekten Fehlende IT-Kapazitäten, unzureichende IT-Infrastruktur 38% Hohe Kosten bzw. Budgetmangel 36% 43% Großbank/Landesbank Fehlende personelle Ressourcen Umsetzung von Regulierungsanforderungen, die Ressourcen an anderer Stelle gebunden haben 29% 35% 37% 41% Genossenschaftliches Kreditinstitut Genossenschaftliches Kreditinstitut Fehlendes Know-how im Unternehmen 29% 44% Sparkasse Termindruck bei anderen Projekten 28% Fehlende Akzeptanz bei den Mitarbeitern 28% Zu hohe Komplexität der Umsetzung 26% Unsicherheit über Akzeptanz bei den Kunden 17% Sonstige 1% Weiß nicht Nichts davon 6% 2% Basis: alle Befragten, N = 246 (Einfachnennung)

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