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01 | 2017 banking insight

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20 banking insight Banksteuerung Schöne neue Welt Digitale Transformation als Rettungsanker: Das Geschäft wird für Banken und Sparkassen immer schwieriger; digitale Lösungen drehen derweil die Effizienz rauf und die Kosten runter. Hier sehen Bankmitarbeiter die größten Chancen – aber auch den größten Handlungsbedarf. Foto: Westend61/Getty Images

Perspektiven 21 Kein Bereich bleibt außen vor: Die Befragten schreiben der Digitalisierung einen großen Einfluss auf alle Bereiche der Steuerung der Banken zu – auf Geschäftsmodelle, die interne Organisationsstruktur, Risiko- und Ertragssteuerung sowie das Berichtswesen. Am stärksten bewerten die Befragten die Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle der Banken. Hier sehen mit 70 Prozent die meisten von ihnen einen sehr großen oder eher großen Einfluss – dicht gefolgt von der internen Organisation (67 Prozent). Die Befragten sehen zwar auch Auswirkungen auf die Risiko- und Ertragssteuerung sowie auf das Berichtswesen – sie schätzen diese jedoch vergleichsweise geringer ein. Die Zustimmung bei der Risiko- und Ertragssteuerung beträgt 60 Prozent, beim Berichtswesen sind es 59 Prozent (siehe Abbildung 4). Unterm Strich sehen die Fach- und Führungskräfte vor allem Vorteile bei den Auswirkungen auf die einzelnen Bereiche der Banksteuerung. Beim Geschäftsmodell schätzen etwa 82 Prozent, dass digitale Lösungen eine schnellere Reaktion auf sich ändernde Markt- und Kundenanforderungen ermöglichen. Ebenso viele loben jeweils, dass sich Transaktionen einfacher abwickeln und sich kundenindividuelle Produkte dank fortlaufender Datenanalyse anbieten lassen. 81 Prozent nennen generell den Vorteil, dass sich neue Angebote für Kunden entwickeln lassen. Überdurchschnittlich stimmen jeweils die Vertreter der Sparkassen den vier Aussagen zu den Auswirkungen auf das Geschäftsmodell zu (siehe Abbildung 5). Ihre optimistische Einschätzung spiegelt offensichtlich ihren Tatendendrang wider, den sie bereits im vorangegangenen Kapitel bei der Bewertung der besten Strategie für ihr Institut gezeigt haben. Mit 61 Prozent wollten überdurchschnittlich viele Sparkassen-Mitarbeiter einen offensiven Weg bei der Digitalisierung gehen (siehe Abbildung 3). Hallo Roboter, tschüss Berater? Weniger optimistisch geben sich die Fach- und Führungskräfte, wenn sie auf die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die interne Organisationsstruktur angesprochen werden (siehe Abbildung 6). Zwar sagen 87 Prozent der Befragten, dass die Digitalisierung zu mehr Effizienz und Kosteneinsparungen dank automatisierter Geschäftsprozesse führen wird – allerdings gehen sie auch davon aus, dass damit teils ihre Daseinsberichtigung infrage gestellt wird. 76 Prozent sagen, dass die digitale Weiterentwicklung der Institute zu einer grundlegenden Neudefinition von Rollen und Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter führt; 73 Prozent 4 Einfluss der Digitalisierung auf die wesentlichen Bereiche der Banksteuerung 20% Geschäftsmodelle bzw. Produkte 7% 4% 4% 7% 4% 3% 6% 4% 29% 26% 22% 41% Interne Organisationsstruktur 26% 41% Risiko- und Ertragssteuerung 28% 38% Internes und externes Berichtswesen 32% 22% 37% Sehr groß Eher groß Eher gering Sehr gering Weiß nicht Basis: alle Befragten, N = 246 (Skala: Sehr groß / Eher groß / Eher gering / Sehr gering / Weiß nicht, sortiert nach TOP-2) 5 Die Digitalisierung im Bereich Geschäftsmodelle und Produkte ... ... erlaubt eine schnellere Reaktionszeit auf sich ändernde Markt- und Kundenanforderungen. ... führt zu einer Vereinfachung der Transaktionsabwicklung. ... ermöglicht kundenindividuelle Produkte durch eine fortlaufende Analyse der Kundendaten. ... ermöglicht neue Angebote für Kunden zu entwickeln. Gesamt 82% 82% 82% 81% Großbank/Landesbank 80% 81% 80% 83% Privatbank/Regionalbank 79% 79% 71% 76% Sparkasse 90% 87% 92% 92% Genossenschaftl. Kreditinstitut 80% 85% 80% 73% Sonstige* 78% 77% 82% 73% * Spezialinstitut, Niederlassung eines ausländischen Kreditinstituts, Sonstige Basis: alle Befragten, N = 246 (TOP-2: Stimme voll und ganz zu + Stimme eher zu)

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