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01 | 2017 banking insight

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12 banking insight Die Studie in Kürze Banking in digital bewegenden Zeiten Die digitale Transformation hält Banken und Sparkassen auf Trab. Die Mehrheit der Institute sucht noch nach ihrer digitalen Positionierung und dem richtigen Transformationsansatz. Die banking-insight-Studie zeigt, wo sie auf diesem Weg stehen und welche Barrieren hierbei vor ihnen liegen. Foto: John Lamb/Getty Images

Perspektiven 13 38 % bemängeln die IT ihrer Institute 87 % versprechen sich mehr Effizienz bei der internen Arbeit Es gibt nicht mehr viele Themen, die die Bankenbranche noch stärker beschäftigen, als die weitere Digitalisierung ihres Geschäfts voranzutreiben. Institutsübergreifend zählt der digitale Wandel zu den Top-3-Herausforderungen der Institute. Am wichtigsten sind für 37 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte in privaten und öffentlich-rechtlichen Instituten das anhaltend niedrige Zinsniveau. Auf Platz 2 folgt die Digitalisierung sowie der Kostendruck mit jeweils 14 Prozent. Elf Prozent nennen zudem die verschärfte Regulierung als das große Thema, das absoluten Vorrang in ihrem Unternehmen genießt. Es lässt sich ablesen: Je nach Aufgabenfokus und Banktyp priorisieren die Fach- und Führungskräfte eines der vier genannten Themen als vorrangig. In den Sparkassen favorisiert zum Beispiel jeder fünfte Mitarbeiter die Regulierung als Herausforderung Nummer eins, in Groß- und Landesbanken sowie in privaten Banken ist es nur jeder zwanzigste. Konservativer Umbau wider Willen Trotz der übergreifend erkannten Relevanz der Digitalisierung ist zu erkennen, dass ein Großteil der Institute den digitalen Wandel eher mit halber Kraft angeht. Ein Grund: Häufig mangelt es für die Umsetzung der digitalen Vorhaben an dafür nötigen Ressourcen. Für mehr als jede dritte Fach- und Führungskraft liegen die Hemmnisse des digitalen Wandels in fehlenden IT-Kapazitäten, einer unzureichenden IT-Infrastruktur im Back-End, in Budgetmangel sowie in fehlendem Personal. Herausforderungen werden deshalb meist in der bestehenden Struktur gelöst. Den radikaleren Weg, eine innovative Parallelorganisation nach Start-up-Vorbild aufzubauen, gehen die etablierten Banken kaum. Fast jedes zweite Institut (46 Prozent) wählt für die digitale Transformation eine konservative Strategie. Und das, obwohl nur 29 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte diesen zurückhaltenden Weg für den richtigen halten. Dieses Verhalten gegen die eigene Überzeugung deutet darauf hin, dass andere Faktoren Banken und Sparkassen daran hindern, die Digitalisierung aktiver und mit mehr Kraft anzugehen. Themenvielfalt bremst Transformationsbereitschaft Ein wesentlicher Faktor für einen eher konservativen Transformationsweg ist, dass es geschäftskritische Themen gibt, die sich nicht herunterpriorisieren lassen: Zum einen treffen die anhaltend niedrigen Zinsen die Branche inzwischen so stark, dass Erlöskonzepte infrage gestellt werden. Zum anderen drohen die zahlreichen Regulierungsvorschriften viele Geschäftsmodelle dermaßen zu verteuern, dass sie sich kaum noch rechnen – beispielsweise beim Handel mit bestimmten Finanzprodukten (MiFID II). Unklar ist allerdings, ob ein stark regulierter Markt den Banken tatsächlich schadet. Strenge Vorgaben bedeuten schließlich auch eine gewisse Markteintrittsbarriere für Fintechs , die den Banken im Endeffekt sogar nutzen könnte. Nichtsdestotrotz sorgen beide Herausforderungen dafür, dass sich private und öffentlich-rechtliche Institute der Digitalisierung nicht in der Konsequenz widmen können, wie sie es gerne täten. Kostensenkungsinitiativen aufgrund der Niedrigzinsphase haben Vorrang – genauso wie viele Regulierungsprojekte, beispielsweise aufgrund von BCBS 239 und MiFID II. Darüber hinaus fehlt es bei der Erneuerung der bankeigenen Back-End-Systeme am nötigen Druck durch neue Wettbewerber. Nur 16 Prozent der Fach- und Führungskräfte nennen Regulierungsvorschriften als Top-Auslöser für mehr Digitalisierung im eigenen Haus. Diese Institute haben erkannt, dass viele obligatorische Anforderungen zur Regulierung der Banken indirekt wichtige Weichenstellungen zur Erneuerung der eigenen IT-Systeme enthalten. Dazu zählt beispielsweise die Pflicht zur einer granularen Datenhaltung bis auf Einzelgeschäftsebene, wie sie sich aus den SREP-Leitlinien ableiten lässt. Die Banken sind hier gefordert, sich aus diesem Dilemma schnell zu befreien. Es gilt, die zweigeteilte IT-Governance-Struktur in einen Run-the-Bank- und einen Change-the- Bank-Teil besser zu nutzen: Der Fokus liegt häufig einseitig auf dem Run-the Bank-Teil, um den laufenden IT-Betrieb zu garantieren. Die andere Welt, Change-the-Bank, die Neuinvestitionen für die Weiterentwicklung der IT ermöglicht, kommt oft zu kurz. Sicher ist es die offensichtlichste Finanzierungsoption, stärker in Produktivitätssteigerungen und Chancen der zukünftigen IT-Systeme zu vertrauen, um so in diese zu investieren.

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