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01 | 2016 public

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Schwerpunkt: Konsolidierung der IT-DLZ Teil II

BRIEFPOST 2.0 Richtig

BRIEFPOST 2.0 Richtig implementiert, steht den Behörden mit De-Mail eine einfache Lösung für die rechtsverbindliche digitale Kommunikation zur Verfügung. | von MAXIMILIAN WEINHART 0 € 1 Das sog. E-Governement-Gesetz verpflichtet die am IVBB teilnehmenden Behörden, Die Einführung des Services De-Mail wurde, beziehungsweise wird durch Bundesgesetze bei Behörden und Kommunen forciert. Während Behörden die Einführung von De-Mail bereits hinter sich haben, müssen Kommunen De-Mail einführen, sobald die Nutzung von De-Mail durch Ausführung von Bundesrecht verpflichtend wird. 1 Je nach Größe der Kommune stellt sich die Frage, wie De-Mail nahtlos in die eigene Infrastruktur integriert werden kann. In diesem Artikel zeigen wir, warum es sinnvoll ist, eine Integration zu implementieren, was dabei zu beachten ist und wie die Integration mit einem De-Mail-Gateway erfolgen kann. De-Mail ermöglicht dem Kunden einen sicheren, vertraulichen und meist nachweisbaren Kommunikationsweg zu Organisationen. Organisationen wiederum benötigen einen sicheren Kommunikationskanal nach außen jenseits ihrer internen Infrastruktur. Dabei können De-Mail-Gateways helfen. 36 | .public 01-16 | Informationstechnologie einen Zugang bis zum 24. März 2016 bereitzustellen.

Eine Integration von De-Mail in die interne Infrastruktur der Organisation über ein De-Mail-Gateway bietet folgende Vorteile: 1. Das Ziel eines Gateways ist eine End-to-Site-Integration. Der Bürger kommuniziert per De-Mail mit dem Sachbearbeiter. Hierfür wird ein Gateway in die Infrastruktur eingebracht. Im Gateway findet eine Abbildung von De-Mail-Adressen auf E-Mail- Adressen statt. Beispielsweise wird eine vom Bürger an den Sachbearbeiter versendete De-Mail im Gateway in eine E-Mail umgewandelt; der Sachbearbeiter kann auf diese E-Mail mit einer E-Mail antworten, die die Infrastruktur über das Gateway wieder als De-Mail verlässt (siehe Abbildung 1). So können die Sachbearbeiter für den Versand und Empfang von De-Mails statt einer Web-UI des De-Mail-Dienste-Anbieter (DMDA) wie gewohnt ihren E-Mail-Client verwenden. 2. Die De-Mail-Konten können in der eigenen Infrastruktur statt über die Weboberfläche des DMDA verwaltet werden. DMDA 2 DMDA 1 De-Mail E-Mail Abbildung 2: Dezidiertes De-Mail Gateway DE-Mail Gateway Mailserver 3. Bei großen Organisationen wird mit dem Kunden meist über Einheit oder Themengebiet bezogene Funktionspostfächer kommuniziert. Anders als bei E-Mails verursacht der Versand von De-Mails, genau wie bei einem Brief, Kosten. Mit der geeigneten Integration von De-Mail kann pro Organisationseinheit (beispielsweise Referate) eine Abrechnung erstellt werden. Die Autorisierung bestimmter Funktionspostfächer für die Nutzung von De-Mail wird durch das Gateway realisiert. 4. Aus technischer Sicht übernimmt das Gateway die Authentifizierung und die Initialisierung der Transportverschlüsselung gegenüber dem DMDA. Damit sind die technischen Details von De-Mail, wie beispielsweise eine Anmeldung über mTAN für die „hohe Authentifizierung“, vor dem Sachbearbeiter verborgen. DE-MAIL GATEWAYS Es existieren zwei Arten von De-Mail Gateways. Am verbreitetsten sind anbieterspezifische Gateways, die auch vom jeweiligen DMDA (zum Beispiel Telekom oder Mentana) vertrieben werden. Außerdem sind am Markt auch anbieterunabhängige Gateways verfügbar. Diese bieten den Vorteil, dass der DMDA je nach Tarifangebot gewechselt werden kann. Sind die De-Mails in der eigenen Infrastruktur revisionssicher als De-Mails abgelegt, kann ein Anbieterwechsel problemlos erfolgen. Ein weiterer Vorteil der anbieterunabhängigen Gateways ist die Möglichkeit, mehrere DMDA am gleichen Gateway zu betreiben. Dies ist dann notwendig, wenn beispielsweise mehrere De-Mail-Domains bei unterschiedlichen DMDA vorhanden sind. Würde man mit anbieterspezifischen Gateways arbeiten, so müsste man für jeden DMDA ein Gateway einkaufen. De-Mail E-Mail Gateway Bürger Unternehmen/Kommune etc. Abbildung 1: End-to-Site-Integration von De-Mail Für das Einbetten eines De-Mail Gateways in die vorhandene Infrastruktur gibt es unterschiedliche Systemarchitekturen. Anbieterabhängige Gateways liefern meist ein dezidiertes De-Mail Gateway (siehe Abbildung 2). In diesem Fall kann das Gateway nur E-Mails vom Mailserver verarbeiten, die auch als De-Mail versendet werden sollen. Der E-Mail-Verkehr läuft über den üblicherweise schon vorhandenen Mailserver. Das hat zur Folge, dass im Mailserver eine Weiche zwischen „De-Mail“ und „E-Mail“ hinzugefügt werden muss. Informationstechnologie | .public 01-16 | 37

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