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01 | 2016 public

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Schwerpunkt: Konsolidierung der IT-DLZ Teil II

Abbildung 2:

Abbildung 2: LHM-Prozessmodell – Service Design 1 DER TESTPROZESS Integrationstest Im Integrationstest wird die Kommunikation zwischen einzelnen Komponenten einer IT-Lösung oder die Kommunikation zwischen verschiedenen IT-Lösungen überprüft. Tests dieser Teststufe werden vorwiegend von dem zentralen IT-Dienstleister it@M durchgeführt. Bei spezieller, ausschließlich in den Referaten befindlicher Hardware kann er allerdings vom fachlich-technischen Dienst des Referats unterstützt werden. Der Integrationstest kann erst begonnen werden, wenn das Quality Gate „Bereit zum Integrationstest (BzI)“ erreicht wurde. Dazu sind neben einer lauffähigen Installation der IT-Lösung unter anderem auch ein Testkonzept und eine Testspezifikation notwendig. Systemtest Nachdem die definierten Qualitätskriterien des Integrationstests erreicht wurden, ist das Quality Gate „Bereit zum Systemtest (BzS)“ erreicht. Dieses Quality Gate ist die Vorbedingung des Systemtests, der sich in einen fachlichen und einen betrieblichen Systemtest gliedert. Der fachliche Systemtest unterteilt sich nochmals in einen „fachlichen Basistest“ und in einen „geschäftsprozessorientierten Test“. Während der fachliche Basistest kein tiefgreifendes Wissen des Geschäftsprozesses oder der Fachdomäne benötigt und vom it@M-Testteam durchgeführt werden kann, wird der tiefergehende „geschäftsprozessorientierte Test“ nach Absolvieren des „fachlichen Basistests“ von dem dIKA oder der Fachdienststelle durchgeführt. Der betriebliche Systemtest umfasst neben Last- und Performance-Test der IT-Lösung auch Tests bezüglich der Ausfallsicherheit und Wiederherstellbarkeit der IT-Lösung und wird vom it@M (gegebenenfalls mit Unterstützung des fachlich-technischen Dienstes des Referats) durchgeführt. Nach Erreichen aller im Testkonzept für den Systemtest definierten Qualitätskriterien ist das Quality Gate „Bereit zum Abnahmetest (BzA)“ erreicht, das die Vorbedingung für den Abnahmetest ist. Abnahmetest Der Abnahmetest ist der finale Test der IT-Lösung vor Inbetriebnahme und wird einzig vom dIKA beziehungsweise der Fachdienststelle durchgeführt. In dieser Teststufe unterstützt der zentrale IT-Dienstleister it@M nur noch bei der Durchführung der fachlichen Tests, führt jedoch keine eigenen Tests mehr durch. Der Abnahmetest enthält nur noch eine Untermenge der im Systemtest durchgeführten fachlichen Tests und soll vorwiegend zur Absicherung der fachlichen Korrektheit der Anwendung dienen. 1 Quelle: http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/3789096.pdf. 32 | .public 01-16 | Management

Abbildung 3: Prozessmodell – Service Transition Rollen im Testprozess Neben der Aufteilung des Testprozesses auf die Teststufen war die Verteilung der Testaufgaben auf die Rollen im Testprozess ein weiteres Kernthema der AG Testen. Es wurden die Aufgaben der Rolle „Testmanager“, „Testanalyst“ und „Tester“ im Testprozess definiert und jeweils eine fachliche und technische Ausprägung differenziert, um den Schwerpunkten und Kompetenzen im Drei-Häuser-Modell Rechnung zu tragen. Für die Rolle Testmanager wurde eine solche Aufteilung allerdings nur für große IT-Projekte empfohlen, da man sich im Regelfall mehr von einem zentralen Testmanager aus einer der Organisationseinheiten verspricht. Als Pendant zu diesem Testmanager soll in der anderen Organisationseinheit ein sogenannter Senior Testanalyst bestimmt werden, der die Aufgaben des Testmanagers in seiner Organisationseinheit wahrnimmt. Besonderheiten im Testprozess Neben dem Drei-Häuser-Modell beschäftigte sich die AG Testen mit einer weiteren Besonderheit der öffentlichen Verwaltung: dem Testen im Vergabeprozess. Im Testhandbuch der Landeshauptstadt München wurde sowohl den Besonderheiten, die sich aus dem Vergabeprozess, als auch den Besonderheiten, die sich aus der Organisationsstruktur ergeben, Rechnung getragen. Eine besondere Vorgabe der Vergabestelle der Landeshauptstadt München ist die Anforderung, das Testkonzept einer zu beschaffenden Softwarelösung vor Start der Vergabe angefertigt zu haben (siehe Abbildung 2). Das Testkonzept wird bei der Vergabe potenziellen Bietern zur Verfügung gestellt. Daraus ergibt sich, dass die Landeshauptstadt München das Testvorgehen zu einer Softwarelösung lediglich an den fachlichen und technischen Anforderungen und ohne Wissen über deren konkrete Implementierung oder Architektur beschreiben muss. Im Rahmen der AG Testen wurde festgelegt, welche notwendigen Informationen in welchem Dokument des Vergabeprozesses zu dokumentieren sind. Als ein Ergebnis dieses Abstimmungsprozesses wurde definiert, welche Teile des Testkonzepts auch nach dem Abschluss des Vergabeverfahrens in der Phase Service Transition (siehe Abbildung 3) unverändert bleiben sollten und somit im Regelfall nicht angepasst werden müssen. Dazu gehören sowohl die Testobjekte, Testziele und Testschwerpunkte als auch die Abnahmekriterien, da diese im Rahmen eines Vergabeverfahrens ausschließlich aus den Anforderungen resultieren. Angepasst werden können hingegen die Testspezifikation, Testumgebung und die konkrete Testplanung. Neben dem Testkonzept hat die AG Testen eine einheitliche Vorlage für Testberichte (Testfortschrittsbericht beziehungsweise Testabschlussbericht) entworfen, die ebenfalls in der Service Transition zum Einsatz kommt. Management | .public 01-16 | 33

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