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01 | 2016 public

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Schwerpunkt: Konsolidierung der IT-DLZ Teil II

AGILE METHODEN IM

AGILE METHODEN IM RÜSTUNGSMANAGEMENT DER BUNDESWEHR – EIN WIDERSPRUCH? Auch Rüstungsprojekte der Bundeswehr können mit agilen Projektmanagementmethoden schneller und flexibler abgewickelt werden. | von ANDREAS HÖHER und WERNER ACHTERT Die Aufgaben der Bundeswehr leiten sich aus dem verfassungsrechtlichen Auftrag wie auch aus den Zielen und Interessen der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ab. Die hierfür notwendigen Fähigkeiten der Bundeswehr werden dabei regelmäßig im Fähigkeitsmanagement des sogenannten Integrierten Planungsprozesses (IPP) überprüft und bei Feststellen einer Fähigkeitslücke geschlossen. Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) gibt es zur fähigkeitsorientierten Bedarfsermittlung sowie zur rechtzeitigen und effizienten Bedarfsdeckung mit einsatzreifen Produkten und Dienstleistungen wie auch deren effizienten Nutzung eine spezielle Rahmenweisung – das sogenannte Customer Product Management (CPM).Dieses sieht 24 | .public 01-16 | Management

ein sequenzielles Vorgehen für die Ermittlung des Bedarfs, die Evaluierung von Lösungsmöglichkeiten sowie die Realisierung und Nutzung vor (siehe Abbildung 1). Kommt eine materielle Lösung zum Schließen einer Fähigkeitslücke infrage, richtet das Planungsamt der Bundeswehr (PlgABw) im ersten Teil der Analysephase ein integriertes Projektteam (IPT) ein und leitet dieses. Beteiligt sind das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und potenzielle Nutzer/Betreiber. Das IPT stellt dabei die organisatorische und personelle Kontinuität über den gesamten Lebenszyklus von Produkten sicher, die durch ihre definierten Eigenschaften zur Erfüllung des Auftrags der Bundeswehr dienen. Die Ergebnisse der ersten Planungsphase werden im Dokument „Fähigkeitslücke und Funktionale Forderung“ (FFF) zusammengefasst. Wenn der Generalinspekteur der Bundeswehr dieses Dokument gebilligt hat, wird der Ausrüstungs- und Nutzungsprozess ausgelöst. Das heißt, unter der Leitung des BAAINBw werden im zweiten Teil der Analysephase in der Regel drei Lösungsvorschläge erarbeitet, die zu einer Auswahlentscheidung (AWE) durch den Generalinspekteur führen. Die AWE ist dabei das haushaltsbegründende Dokument für die Realisierung und Nutzung. Da Rüstungsgüter in der Regel über lange Zeiträume genutzt werden und entsprechend große Haushaltsmittel binden, ist diese sequenzielle, am Wasserfallmodell orientierte Vorgehensweise durchaus sinnvoll. Vor einer Entscheidung über die Beschaffung werden der Bedarf, die geplante Lösung und die notwendigen Ressourcen detailliert beschrieben. Für die einzelnen Phasen schreibt das CPM keine konkreten Projektmanagementmethoden vor. Historisch bedingt werden hierfür häufig ebenfalls klassische, sequenzielle Vorgehensweisen genutzt. • Im Projektstrukturplan wird die Gesamtaufgabe in einzelne Aktivitäten zerlegt. • Im Projektablaufplan werden die Aktivitäten einzelnen Personen zeitlich zugeordnet. • Der Projektfortschritt wird über die Erledigung der Aktivitäten gemessen. • An definierten Meilensteinen werden die Vollständigkeit und Korrektheit der Arbeitsergebnisse überprüft. Planungsamt der Bw Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bw Integriertes Projektteam Analysephase 1 Analysephase 2 Realisierung Nutzung • Fähigkeitslücken • Funktionale Forderungen • Bedarfsumfang • Nutzer • Nutzungsdauer • Erarbeitung von Lösungsvorschlägen • Qualität und Quantität der Forderungserfüllung • Zeit und Finanzbedarf für die Realisierung • Wirtschaftlichkeit • Risiken • Steuern und Überwachen der Realisierung • Steuern und Überwachen der Kosten • Risikomanagement • Nachweisführung • Genehmigung zur Nutzung • Erhaltung und Wiederherstellung der Einsatzreife in der Nutzung FFF AWE Integrierter Planungsprozess (IPP) Abbildung 1: Sequenzielle Struktur des CPM Management | .public 01-16 | 25

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