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01 | 2016 public

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Schwerpunkt: Konsolidierung der IT-DLZ Teil II

msg: Auch Ihr

msg: Auch Ihr Kundenmagazin Datareport ist ja eine Maßnahme zur Kundenbindung. Wenn ich mir die beiden Namen anschaue – Dataport und Datareport –, dann finde ich das eigentlich ziemlich pfiffig … Dr. Bizer: (lacht) Nicht eigentlich, das ist pfiffig! Dataport, der sichere Hafen, das passt natürlich gut zu unserer norddeutschen Identität. Und Dataport und Datareport, das funktioniert einfach. msg: Was war der Grund, eine solche Publikation einzuführen? Dr. Bizer: Ein wichtiger Grund war und ist die Kundenbindung. Aber wir benutzen unser Kundenmagazin auch dazu, gemeinsame Erfahrungen zu kommunizieren. Nicht nur, indem wir selbst publizieren, sondern indem wir auch unsere Kunden zu Wort kommen lassen. Wir wollen zeigen, was im Umfeld IT in der öffentlichen Verwaltung alles machbar ist, wir möchten Erfolge kommunizieren, aus solchen Erfahrungen lernt man ja. Von unserem Selbstverständnis wollen wir mehr sein als nur ein flaches Werbeblatt. So etwas will ja niemand lesen. Wir publizieren fachlich anspruchsvolle Themen, die gelesen werden, mit denen sich unsere Leser auseinandersetzen. msg: Wie hoch ist Ihre Auflage derzeit? flexibler Arbeitgeber sind. Telearbeit ist bei uns Standard, unsere Mitarbeiter sind nicht an einen bestimmten Standort gebunden. Jemand, der aus der Industrie kommt, findet bei uns das, was für ihn selbstverständlich ist. Und wer aus der Verwaltung kommt, der findet in uns einen Arbeitgeber, bei dem so etwas normal ist. Wir bieten viele Möglichkeiten, innerhalb von Dataport zu wechseln und neue Aufgaben zu übernehmen. Dieser gezielte und beförderte Wechsel ist für uns ganz wichtig. Und wir investieren in Ausbildung. Wir haben ein Traineeprogramm aufgesetzt und bilden in verschiedenen Ausbildungsberufen aus. Das alles kommt gut an. Bei uns bewerben sich immer wieder Leute aus der Privatwirtschaft, die sogar Gehaltseinbußen in Kauf nehmen, weil sie dafür bei uns Lebensqualität gewinnen. msg: Und das Thema Bezahlung? Dr. Bizer: Wir haben rund 24 % Beamte. Die werden natürlich nach der Beamtenbesoldung bezahlt. Aber für unsere Angestellten haben wir – gemeinsam mit den Gewerkschaften – eine Entgeltordnung für IT-Berufe entwickelt. Das ist eine echte Leistung, auf die wir stolz sein können. Der Prozess hat zwar lange gedauert, aber damit verfügen wir über ein Tarifinstrument, mit dem wir Fachleuten auch Fachkarrieren ermöglichen können. Das ist ein riesengroßer Fortschritt. Dr. Bizer: Wir haben eine 4000er-Auflage. Davon sind etwa 2500 Hefte im Umlauf. In den Verwaltungen, auch bundesweit. Weitere Exemplare verteilen wir auf Messen, in Hochschulen etc. msg: Als IT-Haus läge es ja nahe, das Kundenmagazin digital zu verteilen. Warum lassen Sie das Magazin dennoch drucken? msg: Herr Dr. Bizer, ich danke Ihnen ganz herzlich für das interessante Gespräch. Dr. Bizer: Sehr gerne.• Dr. Bizer: Das liegt an der Haptik. Der Möglichkeit, das Magazin anzufassen. Die Bilder grafisch ansprechend aufzubereiten. Außerdem ist die Verweildauer eines gedruckten Heftes viel größer. Die Frage ist ja auch nicht „analog“ oder „digital“. Die Frage ist, wie viel digital und wie viel analog. Die richtige Mischung macht‘s. Digital ist ja ganz schick für bestimmte Bedürfnisse, aber manches möchte man einfach analog. Digital hat das Spektrum erweitert, aber es hat Print nicht abgelöst, noch lange nicht. msg: Stichpunkt Dataport als Arbeitgeber. Was darf sich ein Mitarbeiter, ein Bewerber von Dataport erwarten? Warum ist Dataport ein interessanter Arbeitgeber? Dr. Bizer: Wer für Dataport arbeitet, arbeitet immer fürs Gemeinwohl. Das ist ein wichtiger Aspekt. Dazu kommt, dass wir ein aufgeschlossener, familienfreundlicher, diversity-orientierter und Das Interview führten Jürgen Fritsche, Geschäfts- bereichsleiter Public Sector, msg systems ag, und Karin Dohmann, Marketing. 10 | .public 01-16 | Moderne Verwaltung

IT-DLZ UND FACHBEHÖRDEN STEHEN VOR GROSSEN AUFGABEN Politischer Abend zur IT-Konsolidierung / Neue Studie von msg Am 3. November 2015 fand in Berlin ein politischer Abend zum Thema „IT-Konsolidierung in der öffentlichen Verwaltung“ des Behörden Spiegels in Kooperation mit dem IT-Dienstleistungsunternehmen msg systems statt. In diesem Rahmen präsentierte die msg systems erstmals ihre aktuelle Studie „IT-Dienstleistungszentren in der öffentlichen Verwaltung“. In der Studie wird den Fragestellungen nachgegangen, was Behörden von IT-Dienstleistungszentren derzeit und in der Zukunft erwarten und wie Behörden die von den IT-DLZ angebotenen Dienstleistungen bewerten. Die Antworten von 111 IT-Verantwortlichen aus Behörden des Bundes, der Länder und ausgewählter großer Kommunen geben Aufschluss über Top-Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen und zeigen die eine oder andere überraschende Erkenntnis. „Die IT ist geschaffen für Skalierung und größere Verbände“, eröffnete Dr. Stephan Frohnhoff, Mitglied des Vorstands der msg systems ag, vor den gut 60 hochrangigen Teilnehmern aus den unterschiedlichen Behörden die Veranstaltung. Daher habe die IT-Konsolidierung in der öffentlichen Verwaltung eine wichtige Bedeutung. „Die Studienergebnisse zeigen aber auch, dass viele Behörden weitgehend zufrieden mit ihren IT-DLZ sind“, erläuterte Dr. Frohnhoff. Danach berichtete Klaus Vitt, neuer Bundes-CIO und Staatssekretär im Bundesministerium des Innern: „Beim Teilprojekt 3 der IT-Konsolidierung des Bundes unter der Federführung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) sind drei Organisationsformen in der Diskussion: Behörde, Anstalt des öffentlichen Rechts oder GmbH“. Klaus Vitt (Bundes-CIO) Dr. Stephan Frohnhoff (Vorstand msg systems ag), R. Uwe Proll (Chefredakteur Behörden Spiegel) Die Wahl der Rechtsform löste eine lebhafte Diskussion unter den Teilnehmern aus. „Die Wahl der Rechtsform ist auch die Wahl, ob man ein richtiges IT-Management zulassen möchte oder nicht“, meinte beispielsweise Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender der Dataport, dem IT-Dienstleister der norddeutschen Bundesländer (siehe auch Interview auf Seite 6). Moderne Verwaltung | .public 01-16 | 11

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Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


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