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01 | 2016 NEWS

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Banking - Stabil und zukunftssicher

Perspektivenwechsel

Perspektivenwechsel IT-Kostensenkungen neu gedacht von Martin Mertens und Matthias Riepl Die wichtigsten Anforderungen an die IT im nächsten Jahr? Kostensenken und Effizienz steigern. 1 Dies bedeutet, der Druck auf IT-Etats wird weiter wachsen. Und die entscheidende Frage lautet: Wie lässt sich diese Herausforderung meistern? Die Kosten im Fokus Gängige Methoden starten mit einer Aufschlüsselung der Kosten, in der Regel nach Kostenblöcken, wie zum Beispiel Personal, Hardware, Software … einsparen. Da diese 10 Prozent dann auf die Kostenblöcke verteilt werden, setzten die Verantwortlichen den Rotstift häufig ohne Rücksicht auf langfristige Effekte und ohne Rücksicht auf andere Kostenblöcke an. Notwendige Leistungen des Kostenblocks bleiben dabei oft außen vor. Gespart wird damit am „falschen Ende“. Bei unseren Kunden stellen wir fest, dass die Methode „Rasenmäher“ oft zu Frustration führt und Unmut über die Entscheidungen des Managements erzeugt. Vom Kostendenken zum Leistungsdenken Sind Kosten das treibende Motiv, sind auch die Ziele kostenbasiert. Ein klassisches Beispiel ist die Vorgabe, die IT solle 10 Prozent 1 siehe auch Studie “ IT-Trends 2015“, Capgemini Deutschland GmbH unter 154 Entscheidungsträgern der IT Ein völlig anderer Ansatz gliedert zunächst den Wertbeitrag der IT nicht in Kostenblöcke, sondern in inhaltliche Leistungsblöcke auf, wie zum Beispiel „elektronischer Büroarbeitsplatz“, „User Helpdesk“ oder „Wartung und Weiterentwicklung Applikationen ZV-Domäne“. Für eine gezielt getroffene Auswahl 44 I NEWS 01/2016

Informationstechnologie t > > Leistungsblock-unspezifische Einsparpotenziale: Orga 5 % Projekt 20 % Betrieb 75 % vermeidbare Kosten aufgrund von Defiziten in der Gesamtsteuerung der IT, zum Beispiel einem unzureichenden Architekturmanagement oder einem ineffizienten Personal Change-Prozess. Diese Defizite wirken sich nahezu auf jeden Leistungsblock aus, ihr Ursprung liegt jedoch au- Hardware ßerhalb des Leistungsblocks. > > Leistungsblock-spezifische Einsparpotenziale: vermeidbare Kosten, zum Beispiel aufgrund sub- Software optimaler Domänenprozesse, zu teurer Dienstleister oder eines fachlich nicht hinreichenden Softwarepro- Service Kommunikation Sonstige dukts. Der Ursprung dieser Defizite liegt direkt im Leistungsblock selbst. > > Unvermeidbare Kosten: Hierbei handelt es sich um die minimalen Kosten, die zur Leistungserbringung benötigt werden. Hier sind keine Einsparungen möglich beziehungsweise sinnhaft. Abbildung 1: Gängige Kostenaufschlüsselung (nach „IT-Kosten- und Wertmanagement“, PwC 2009) dieser Leistungsblöcke wird die Leistungserbringung auf Optimie- rungspotenzial hin analysiert. Die daraus resultierenden Effizienzsteigerungsmaßnahmen führen immer auch zu Kostensenkungen, sind also „intelligente Kostensparmaßnahmen“. Mit diesem Ansatz stellen sich somit die beiden eingangs genannten Hauptziele von IT-Entscheidern als Seiten ein und derselben Medaille dar. Der Weg über die Effizienzseite der Medaille erspart dabei die Aufwände der Analyse der Kostenseite. In der Mehrzahl der Fälle liefert die Analyse der Leistungsblöcke aber bereits eine fundierte Einschätzung des Einsparpotenzials. Dieses Potenzial setzt sich wie folgt zusammen (siehe Abbildung 2): Die Kostenstruktur von Leistungsblöcken und deren Verbesserungspotenziale, also Ineffizienzen beziehungsweise zu hohe Kosten, lassen sich ihrem Ursprung nach in drei Kategorien unterteilen: Ein entscheidender Vorteil der Differenzierung der IT nach Leis- tungsblöcken ist die Möglichkeit, nur die wesentlichen Leistungsblöcke zu untersuchen. Also diejenigen, bei denen die Einsparpotenziale erfahrungsgemäß am größten oder am leichtesten umzusetzen sind. Leistungsblockunspezifische Einsparpotenziale Leistungsblockspezifische Einsparpotenziale IT-Leisungsblock: Kostenstruktur Unvermeidbare Kosten Abbildung 2: Alternative Kostenaufschlüsselung pro Leistungsblock NEWS 01/2016 I 45

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