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01 | 2016 NEWS

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Banking - Stabil und zukunftssicher

u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Makroökonomische Szenarien Makroökonomische Faktoren Systematische Risiken > Erhöhte Anleihenrenditen > Verschleppung von politischen Reformen > Bonitätsrückgang von Staaten > Versäumnis von Bilanzverbesserungen der Finanzinstitute > Finanzmarktturbulenzen > Globaler Wachsstumseinbruch > Rückgang des Außenhandels Kreditrisiko Marktrisiko Verbriefungen Staatsanleihen Funding Sonstige Gestresste PO und LGO, potenzielle Ratingmigration und Anstieg der RWA Bankspezifische Reduktion des Non Trading Income oder Neubewertung auf Basis von Marktrisikoparametern, CVA- Haircuts, Ausfall großer Kontrahenten (außer Staaten) RWA-Erhöhung abhängig von Risikoprofil, Wertminderungen, teilweise analog Marktrisiko Marktpreisänderungen, Wertminderungen basierend auf Ratingmigration (vorgegeben) Sensitivitätsanalyse für Verschlechterung der Refinanzierung am Kapitalmarkt und über Retail (bankeigene Annahmen mit Beschränkungen) Marktentwicklungen für ausgewählte Assetklassen (Shipping, Immobilien), prognostizierte Wertminderung, Annahmen für andere Einnahmen, Kosten Adverses Szenario belastet insbesondere Banken mit hohem Portfolioanteil aus dem internationalem Geschäft. Abbildung 2: Ableitung der Stressparameter im Stresstest (2014) Eingabedaten Startpunkt der Lösung ist die kundenspezifische Spezifikation der benötigten Modellgranularität. Dabei muss sowohl die Aktivseite (IRB- und STA-Exposure-Klassen) als auch die Passivseite (Refinanzierungsinstrumente, EK-Instrumente etc.) betrachtet und hinterfragt werden, wie stark jedes einzelne dieser Portfolios weiter herunterzubrechen ist, um zum einen die Lösung neben dem regulatorischen Stresstest auch zu Planungs- und internen Stresstestzwecken verwenden zu können, ohne jedoch zu granular zu werden. Denn in diesem Fall ginge die statistische Masse pro Portfolio verloren und die Übersetzung auf Risiko, Erträge und Verluste pro Portfolio könnte nicht mehr valide gewährleistet werden. Die benötigten Eingabedaten leiten sich dann nach Inhalt und Format von dieser Spezifikation ab. Diese Daten werden typischerweise in einer eigenen Datenschicht abgespeichert, die regelmäßig per Datenabzug von den originalen datenführenden Systemen einer Bank aktualisiert wird. Definition der Szenarien Für den EBA-ECB-Stresstest 2016 kommen die makroökonomischen Szenariodaten vermutlich wieder vom ESRB (European Systemic Risk Board). Darüber hinaus versorgt die EBA die nationalen Aufsichtsbehörden (Competent Authorities, CA) vermutlich wieder mit statistischen Benchmarks für die wesentlichen Risikoparameter sowie mit Variablen zur Unterstützung der Qualitätssicherung. Damit soll sichergestellt werden, dass die makroökonomischen Szenarien durch die Banken für vergleichbare Portfolios und bezüglich des zurückliegenden historischen Trends konsistent übersetzt werden. Die CA können zusätzliche spezifische makroökonomische Sensitivitäten und Marktrisikoschocks entwickeln, um länderspezifische Besonderheiten abzubilden. In jedem Fall aber müssen die Banken die Ergebnisse auf der Basis der zentral durch EBA-EZB vorgegebenen Szenarien liefern. 18 I NEWS 01/2016

Unternehmenssteuerung t A Bilanz- und GuV-Positionen Makroökonomische Daten B Abhängigkeitsmodell C Internes Ratingmodell Makroökonomische Szenarien D Scenarioanalyse E Risiko- & Portfoliomanagement Geschäftsfeldplanung > Database of historic corporate balance sheets > Source: vendor/client / internal > Macro data based on public sources > Statistical analysis of relation between e.g. GDP and Balance Sheet positions > Custom made by our team > Regular updates > Off-the-shelf rating models available > Client specific model customization possible > Use of external models > Analysis of single scenarios > Multi-period loan loss > Single/multi-year projections provision forecasting based > Impact of potential future on economic forecasts scenarios > Direct management of > MC simulation cyclicality and migration > Analysis of systemic behavior „behavior” of underlying > Calculation of RWA client credit quality consumption conditional > Analysis of macro economic to macro economic scenario projections dependencies of client segments > Fundamental credit risk stress testing Abbildung 3: CreditDynamix ® (CDX) Daneben können mithilfe unserer Lösung Banken auch beliebige andere (wie zum Beispiel interne) Szenarien definieren, deren Wirkung auf Nachsteuergewinn, Risiko- und EK-Entwicklung berechnen und darauf basierend optimale eigene Reaktionen ableiten (zum Beispiel optimale Ausschüttungspolitik, verändertes Risikoprofil von Neugeschäft etc.). Prognose der Risiken und Ableitung der Verluste Im dritten Schritt müssen die Stressszenarien in Risikogrößen übersetzt und Verluste abgeleitet werden. Auf Basis möglichst umfassender historischer Zeitreihen sollten dabei so weit möglich die Abhängigkeiten der Risikotreiber von makroökonomischen Entwicklungen direkt modelliert werden, um konsistent die Auswirkungen auf Ratingmigrationen und Kreditausfälle abzuschätzen. Point-in-time-Risikoparameter (PDpit und LGDpit) sollen dabei explizit vorwärts gerichtete Projektionen sein, die aktuelle Trends im Wirtschaftszyklus abbilden. Diese PDpit und LGDpit sind für alle Berechnungen und Portfolios bezüglich Kreditrisiko mit Ausnahme der risikogewichteten Aktiva (RWA) anzuwenden. Für die Berechnung der RWA sind hingegen regulatorische Werte für PD und LGD zu verwenden (PDreg und LGD reg), die sich durch den Wirtschaftszyklus hindurch (Through The Cycle, TTC) ergeben. Die integrierte Lösung erlaubt, entweder vorhandene interne PDund LGD-Modelle zu integrieren oder eigene Verfahren (Credit- Dynamix ® (CDX) unserer Schwesterfirma Quantic Risk Solutions QRS) einzusetzen. CDX simuliert auf Basis von über 100 Millionen Einzelbilanzen von Unternehmen und Banken weltweit deren Bilanz- und GuV- Positionsverläufe. Die so simulierten Bilanz- und GuV-Positionen können als Input für Point-in-time-Ratingmodelle verwendet werden und erlauben so die direkte Übersetzung eines makroökonomischen Stressszenarios in eine PDpit für jedes Kredit- und Wertpapierportfolio mit allen Konsequenzen für die Kernkapitalquote. In Verbindung mit internen Risikomodellen (oder al- NEWS 01/2016 I 19

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