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01 | 2015 public

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Erfolgsfaktoren für IT-Sicherheit

Inhalt 23 27 31 Neun

Inhalt 23 27 31 Neun Erfolgsfaktoren für eine erhöhte Informationssicherheit 5 Zwischenruf Wer abhören kann, der kann auch unbemerkt Informationen verändern! 6 Was E-Government von E-Commerce lernen kann – Teil II Online-Angebote der öffentlichen Verwaltung müssen sich mit den kommerziellen Angeboten messen 10 ZIVIT – ein DLZ-IT des Bundes im Wandel Interview mit Klaus-Peter Weber, Abteilungsleiter für IT-Steuerung beim ZIVIT 14 IT-Konsolidierung in der öffentlichen Verwaltung aus dem Baukasten Die IT-Konsolidierung – eine der anspruchsvollsten Herausforderungen der IT in der öffentlichen Verwaltung 18 Kanban in der Praxis – Teil II Erfolgreicher Einsatz bei der Bundesagentur für Arbeit 23 Neun Erfolgsfaktoren für eine erhöhte Informationssicherheit Informationssicherheit ist mehr als nur eine Frage der richtigen Technologie 27 Sinn und Unsinn von Frameworks – Teil I Eine allgemeingültige Faustregel für das richtige Framework gibt es nicht 31 Big Data – Teil I Chancen und Risiken durch die Auswertung und Verknüpfung großer Datenmengen Herausgeber msg systems ag Robert-Bürkle-Str. 1 85737 Ismaning Tel.: +49 89 96101-0, Fax: -1113 E-Mail: info@msg-systems.com www.msg-systems.com Verantwortlich Hans Zehetmaier, Dr. Stephan Frohnhoff, Frank Plechinger, Roland Roudny, Jens Stäcker, Dr. Dirk Taubner Redaktion Dr. Andreas Zamperoni (Chefredakteur), Geschäftsbereich Public Sector Karin Dohmann, Marketing Konzept und Layout Eva Zimmermann Maik Johnke, CMC Produktion Onlineprinters GmbH, Neustadt a. d. Aisch Der Inhalt gibt nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Nachdrucke nur mit Quellenangabe und Belegexemplar. Bildnachweis Fotolia, Shutterstock, msg systems ag 4 | .public 01-15 | Inhalt

Zwischenruf Wer abhören kann, der kann auch unbemerkt Informationen verändern! | von Dr. Stephan Frohnhoff Wurden Ihnen schon mal Daten gestohlen? Oder Ihre Daten manipuliert? Nein? Das glauben Sie jedenfalls? Vielleicht haben Sie es aber auch nur (noch) nicht bemerkt. Im Oktober 2013 sorgte die Nachricht, dass der US-Geheimdienst womöglich jahrelang das Handy von Angela Merkel abgehört hat, für große Empörung und hitzige Diskussionen. Was weniger diskutiert wurde, aber für Informatiker offensichtlich und noch viel erschreckender ist: Wer abhören kann, der kann auch unbemerkt Informationen verändern, Fakten manipulieren und die Steuerung übernehmen. Die Gesellschaft, aber auch Industrie und Behörden möchten sich nur allzu gerne darauf verlassen, dass der Zugang zum Netz und seine Nutzung so sicher sind wie der Strom aus der Steckdose. Dem ist aber nicht so: Internet und Mobilfunk sind sicherheitskritische Infrastrukturen! Der NSA-Skandal hat enthüllt, dass wesentliche Teile der Kommunikationsinfrastruktur des Internets von privaten Unternehmen beherrscht werden und damit eben nicht die Sicherheit bieten, von der viele Nutzer bisher ausgegangen sind. In Deutschland wird beispielsweise die notwendige Netztechnik bei einigen Providern überwiegend bei einem einzigen chinesischen Anbieter eingekauft. Damit ist klar: Niemand kann verhindern, dass von ausländischen Sicherheitsbehörden angeordnete militärische Module verborgen in die Hardware miteingebaut und ausgeliefert werden – und dann wie „Schläfer“ darauf warten, irgendwann aktiviert zu werden. Wirtschaftssanktionen der EU gegen einen solchen Staat bekommen durch diese Erkenntnis eine ganz neue Dimension. Denn vielleicht revanchiert sich dieser Staat damit, dass er uns nächsten Montag das Internet flächendeckend abschaltet oder ab sofort Informationen nur noch verändert übermittelt. Angesichts solcher Szenarien wird die Tatsache des „Abgehörtwerdens“ (fast) zur Bagatelle. Eines hat der NSA-Skandal allerdings auch bewirkt: Die Netzpolitik ist aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und in den Medien präsent wie nie. Ich persönlich begrüße die Ankündigung von Bundesminister de Maizière sehr, dass die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands die sichersten weltweit werden sollen. Deutsche Unternehmen, insbesondere der deutsche Mittelstand, sind der ideale Partner, wenn es darum geht, dass die nationale Sicherheit stärker an Bedeutung gewinnt. Dazu benötigen wir nationale Kompetenz und IT-Exzellenz, kurz: Ingenieurskunst „made in Germany“. Wenn auch bisher in diesem Thema noch internationale Unternehmen dominieren, der Mittelstand holt auf. Als positives Beispiel wähle ich die Rahmenvertragsvergabe der Bundesagentur für Arbeit über fünf Lose im Software-Engineering: Insgesamt 24 Zuschläge ergingen an 13 Unternehmen, überwiegend internationale Großkonzerne. Aber es waren auch drei deutsche Mittelständler erfolgreich. Solche Beispiele gibt es erfreulicherweise für alle Dienst- leistungszentren beim Bund und in den Ländern. Sie zeigen, dass der deutsche Mittelstand bei den Dienstleistungszentren gefragt ist. Das ist gut so. Denn auch aus Sicherheitsgründen werden wir in Deutschland unsere nationalen Interessen weiter priorisieren müssen.• Kolumne | .public 01-15 | 5

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